Forum: Wirtschaft
Tarif-Poker: Ver.di-Warnstreiks legen öffentliches Leben lahm
DPA

Busse und Bahnen bleiben in den Depots. Kitas, Hallenbäder und Theater sind geschlossen. Die Warnstreiks im Öffentlichen Dienst erschweren auch am Donnerstag in vielen Städten den Alltag.

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agt69 12.04.2018, 10:06
30. @wasistlosnix

Sie haben wohl von dem Artikel nicht mehr als das Wort "Streik" gelesen, wenn Sie schreiben: "das diejenigen die nicht zahlen wollen, alle Großverdiener sind".
Hier geht es um Angestellte des öffentlichen Dienstes und nicht um die privaten Hausangestellten irgendwelcher Konzernbosse. Diejenigen, die die geforderten 6 Prozent nicht zahlen wollen, sind keine Großverdiener, sondern Länder und vor allem Kommunen mit einer äußerst angespannten Haushaltslage.

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dr.eldontyrell 12.04.2018, 10:08
31. Stimmt,

Zitat von wizz0r_86
Meiner Ansicht nach sollten vor allem Krankenschwestern und Altenpfleger und alle andere, für die horrende Zustände am Arbeitsplatz mittlerweile Alltag geworden sind, auf die Straße gehen. Es muss weh tun, sonst ändert sich dort nichts!
leider darf meine Frau als Intensivschwester nicht streiken, da sonst Leben der Patienten auf dem Spiel stehen. Das wissen Krankenhäuser und nutzen es schamlos aus. Ich überlege ernsthaft, eine Gruppe für Angehörige von den vom Streik ausgenommenen Arbeitnehmern zu gründen, um so für die Rechte meiner Frau und deren Kollegen zu kämpfen.
Die Zustände auf der Intensiv sind mittlerweile untragbar.

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valmel 12.04.2018, 10:10
32.

Zitat von moritz1989
Leute, wollt ihr eigentlich unsere Unterstützung oder wollt ihr das ganze Land gegen euch haben?
Werden Sie lieber wütend auf die Arbeitgeber, die sich trotz Streiks noch immer weigern überhaupt in Verhandlungen zu gehen.

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micromiller 12.04.2018, 10:13
33. Gut das unsere Gewerkschaften ihren Job machen,

Deutschlands Arbeitnehmer werden im Vergleich mit der Wirtschaftsleistung des Landes und zum Rest Europas unterbezahlt. Nur reicht es nicht, das der gut organisierte Öffentliche Dienst voran geht, wir benötigen vor allen Dingen im Lohnbereich unter € 3.000 Bewgung um der von der Regierung programmierte Altersarmut zu entkommen. SPD & Christen haben bei der Sicherung der Alterseinkünftender von Nichtbeamten total versagt, das gleiche gilt für die Versicherung bei Arbeitslosigkeit trotz jahrzehntelanger Beitragszahlung.

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wiseguyno1 12.04.2018, 10:19
34. Mehr Theater um Theater zu vermeiden?

Zitat von Joe_Average
Arbeitskämpfe halte ich zwar für sinnvoll. Allerdings könnten sich die Tarifparteien von vornherein auf ca. 3 Prozent einigen, so könnten auch Streiks vermieden werden. Stattdessen verlangt Verdi bis zur letzten Vergandlungsrunde 6 Prozent, während die Arbeitgeber gar nichts anbieten. Einfach lächerlich das ganze Theater...
Und diese 3 Prozent sollen auf Ewigkeiten gelten und in Stein soll geschrieben stehen ... und dann fröhlich auf in den Arbeitskampf durch dreimaliges Umrunden des eigenen Betriebes mit Plastikleibchen und Trillerpfeife zur Erheiterung der Chefetage!?
Und wie belieben Sie diesen Ihren "Vorschlag" dann zu nennen, ohne das böse 'T-Wort' zu benutzen? "Traditionelle Tarif-Aufführung"?

Das ist ja noch absurder als die derzeitige Adaption der " will nicht feilschen" Bartkauf-Szene aus dem "Leben des Brian"!

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tillmatic 12.04.2018, 10:21
35. Absolut unverständlich der Streik...

wenn die Angestellten im öffentlichen Dienst mehr Geld wollen müssen Sie es eben auch erwirtschaften und das sehe ich eben nicht. Die meisten Leistungen im öffentlichen Dienstwerden sowieso ohne Ende subventioniert. Gerade die Theater. In dem Problemfeldern Kranken- und Altenpflege muss etwas passieren. Ohne Frage. Aber ansonsten wird der öffentliche Dienst gehätschelt und getätschelt.

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bidebotchi 12.04.2018, 10:27
36. Jeder ...

... der für seine eigenen Interessen eintritt und nicht nur rumsitzt und jammert hat meinen Respekt. In Deutschland wird viel zu wenig gestreikt oder sich anderweitig Gehör verschafft.

Jeder der jetzt weint weil die Alltagsmühle mal ein Weilchen stillsteht ist meiner Meinung nach nicht Ernst zu nehmen. Deutschland ist Niedriglohnland und Steuerrekordhalter zugleich.

Und jeder Schritt diese Unart aufzuweichen sollte von jedem normaldenkenden Menschen begrüßt werden.

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frietz 12.04.2018, 10:30
37.

Zitat von Joe_Average
Arbeitskämpfe halte ich zwar für sinnvoll. Allerdings könnten sich die Tarifparteien von vornherein auf ca. 3 Prozent einigen, so könnten auch Streiks vermieden werden. Stattdessen verlangt Verdi bis zur letzten Vergandlungsrunde 6 Prozent, während die Arbeitgeber gar nichts anbieten. Einfach lächerlich das ganze Theater...
nein sie können sich nicht einigen. weil 3 % viel zu wenig sind.

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hansa54 12.04.2018, 10:30
38. Jeder Betrieb mit solchen Angestellten

würde Pleite gehen, wenn seine Mitarbeiter für mehr Geld streiken würden, obwohl das Betriebsergebnis dies nicht erlaubt. Aber die Kommunen, welche bereits hochverschuldet sind bzw. deren Haushalt schon auf Kante genäht ist, können ja zusehen, wo sie das Geld herbekommen bzw. den Rotstift ansetzen. Und das alles, obwohl es den Beschäftigten im ÖD so schlecht nicht geht. Man sollte sich mal den Verdienst in den kleinen und mittleren Betrieben anschauen, da gruselt es einem. Aber für diese armen Würstchen interessiert sich niemand. Wer in Deutschland keine Lobby hat, hat verloren!

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weissallesbesser 12.04.2018, 10:34
39. Streiks müssen wehtun,

Sonst sind sie wirkungslos. Und aus eigener Erfahrung: die Bezahlung im öffentlichen Dienst wurde jahrelang gedeckelt und ist im Vergleich zur Wirtschaft z.B. im Bereich der Sachbearbeiter sehr viel weniger. Von anderen Berufsgruppen (Pflegepersonal, Stadtreinigung, ...) ganz zu schweigen. Die Arbeitgeber bewegen sich erst, wenn es wehtut. Die Streiks kosten die AG in der Regel nichts, sondern spart den Kommunen Geld - daher wird es immer die Öffentlichkeit ausbaden müssen. Je mehr diese sich bei den Rathäusern, Gemeinden usw. beschwert, umso schneller kommen die Verhandlungen voran. Gestern in Nürnberg übrigens ca. 8.000 auf der Straße.

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