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Tarifkampf der GDL: Bahn-Kunden droht längster Streik der Geschichte
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Schon der vorige Bahn-Streik dauerte 50 Stunden, der kommende könnte alle Rekorde brechen. Ein Datum für den neuen Ausstand nennt die Lokführer-Gewerkschaft nicht - verspricht aber, Kunden rechtzeitig vorab zu informieren.

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matze1958 04.11.2014, 08:20
30. Reines Machtstreben

einer handvoll Funktionäre. Es wird höchste Zeit, dass Züge entwickelt und eingestzt werden, die ohne Lokführer fahren (s. Nürnberger U-Bahn). Dann ist dieses leidige Thema endlich vom Tisch und der Kunde kommt wieder pünktlich an sein Ziel. Sollten dies Streiks auch noch nächstes Jahr anhalten werde ich die Konsequenzen ziehen und mein Jahresabo kündigen.

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jjcamera 04.11.2014, 08:22
31. Einfach

Ein guter Verhandlungsführer erreicht ein Ergebnis, das immer ein Kompromiss sein muss, durch kluges und geschicktes Verhandeln. Dazu reicht es aber nicht, wie eine beleidigte Leberwurst in TV-Talkrunden herum zu jammern und immer das gleiche zu sagen. Dieser Weselsky setzt da eher auf Streik, weil er weiß, dass er beim Verhandeln den kürzeren zieht.
Hat die GdL keinen besseren Mann? Der treibt sie mit seiner Sturheit in den Untergang.

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arneflick 04.11.2014, 08:24
32. Irrlichternde Gewerkschaftler

Völlig unverhältnismässiger, Aggro Auftritt des Vorsitzenden Claus Weselsky im Heute Journal gestern. Wir haben genug von solch irrlichternden Gewerkschaftlern, die sich auf Zeiten und Rechte beziehen als es tatsächlich noch himmelschreiende Ungerechtigkeit gab im Verhältnis Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Wenn selbst die SPD erkennt, es sei zuviel dann ist es eigentlich wirklich an der Zeit, empfindliche Bereiche der Versammlungs- und Streikfreiheit gesetzlich einzuschränken, z.B. das für Transportwesen. Wäre wirklich der einzige Grund für mich die AfD zu wählen, falls nur die so eine Gesetzesänderung anbieten würden. Ich hoffe, die GroKo schafft das auch so.

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experiencedsailor 04.11.2014, 08:24
33. Die Bahn ist so ziemlich das teuerste Vekehrsmittel,

daß es gibt.Dafür dann aber auch schmutzig, unpünktlich, mit inkompetenten Mitarbeitern, die jetzt mehr Geld haben wollen. Ich steig´ wieder um auf´s Auto.

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frank-xps 04.11.2014, 08:26
34. was noch zu sagen ist

1.) die Bahn ist ein Subventionierter Verkehrsträger
2.) Das bedeutet das es den Gewinn um dessen Verteilung die GDL streitet gar nicht gibt.
3.) Was machen die eigentlich wenn der Staat mal sagt so Jungs nun mal ohne Zuschüsse als normales Unternehmen. Wie alle anderen auch. Dann reden die nicht mehr über mehr Lohn sondern darüber wer noch bleiben darf.

Was bei so was rauskommt kann Mann sich ansehen
All Italia, Swiss Air usw. Die Kunden eines Unternehmens müssen in der Lage und bereit sein die höheren Preise auch zu Zahlen sonst geht es ohne Staat in die Pleite.
dann gibt es gar nichts mehr, Wenn die Kuh die man melken möchte erst mal Tod ist.

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kasselklaus 04.11.2014, 08:27
35. Das abgelehnte Angebot

"Warum wurde nicht das abgelehnte Angebot mal aufgeführt?"
Den von der GdL verworfene Tarifvertragsentwurf kann jeder nachlesen und sich selbst eine Meinung bilden:
http://uploads.gdl.de/Aktuell-2014/Pressemitteilung-1415026103.pdf
oder hier (Link auf der rechten Seite):
http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_k/8406128/h20141103.html

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chucho 04.11.2014, 08:27
36. Schaden sich nur selbst.

Mit ihrem Verhalten schaden sich die Lokführer nur selbst. Immer mehr Fahrgäste werden im Fernverkehr auf Fernbusse ausweichen und feststellen, dass die Fahrt damit auch funktioniert, billiger und vor allem streiksicher ist. Ein Teil davon wird sicherlich nicht als Bahnkunde zurückkehren. Das bedeutet weniger Bedarf an Lokführern.

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BlackSky003 04.11.2014, 08:27
37.

@thomas_gr

Die Leute würden ja mehr Geld bekommen, das passt aber der GDL ja nicht. Sie wollen ihre Macht ausdehnen, damit sie stärker werden und bei dem kommenden Gesetzt bzgl Tarifeinheit nicht unter dem Tisch fallen, sondern die anderen. Weselsky ist halt einfach ein machtbesessenes Wesen und um nichts anderes geht es hier.

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nickleby 04.11.2014, 08:28
38. Grundrechte

Natürlich dürefen und müssen die Lokführer streiken. Es ist ein im GG verankertes Grundrecht, das sie nur in ihrem legalen und legitimen Kampf um Lohnerhöhung und bessere Arbeitsbedingungen nutzen.
Wer das angreift, macht sich des absichtlichen Verfassungsbruchs schuldig.
Dass Reisende und die Wirtschaft leiden, ist nun mal der Preis einer freien Gesellschaft mit freien Gewerkschaften.
Wer von Geiselnahme spricht, hat das Prinzip des 'bargaining' oder des 'do et des' nicht verstanden bzw. nie davon gehört

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jorgos 04.11.2014, 08:31
39. Mehr Geld?

Zitat von thomas_gr
Kritik aus der SPD. Die Partei bleibt eine Verräterpartei, die sich Diäten genehmigt und Posten zuschanzt und dabei die Arbeiter vergisst. Gebt den Menschen endlich mehr Geld. Die haben sich lange genug in Lohnzurückhaltung geübt.
Deutschland ist ein Hochlohnland, in dem selbst Hauptschulabsolventen (Eingangsvoraussetzung für Lokführer) ein relativ hohes Gehalt beziehen können. Etwa 1.700 Euro netto monatlich - das hätten manche gern.

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