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Tarifkampf: Ver.di erwägt Kita-Streiks bis Mai
DPA

In Hamburg, Bremen und Niedersachsen streiken Erzieher; ihr Kampf um mehr Lohn könnte andauern - und sich auf weitere Bundesländer ausdehnen. Laut einem Zeitungsbericht plant die Gewerkschaft Ver.di Arbeitsniederlegungen bis in den Mai hinein.

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berufskonsument 07.04.2015, 12:25
1.

Schon wieder eine Gewerkschaft, die Deutschland lahmlegt, weil sich Millionen Arbeitnehmer um alterantive Kinderbetreuung kümmern müssen.

Daber das ist ja was anderes, schließlich ist es diesmal ver.di und niemand würde Herrn Bsirske Größenwahn unterstellen, der auch seit Jahren erfolglos Amazon in die Knie zwingen will.

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megamekerer 07.04.2015, 12:27
2. Arme Kinder!

Verdi sollte andere Mitteln für Arbeitskampf finden als nur Streik! Hier werden die Kinder leidtragende sein! Verdi sollte vielleicht erwägen, dass dafür andere Berufsgruppen streiken, z.B. Die Bankangestellte die meisten ihre Kinder in Kitas haben!

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cyoulater 07.04.2015, 12:30
3. Erzieherinnen und Erzieher...

...sind heutzutage nicht mehr irgendwelche angestaubten Basteltanten und -onkel, die man auch ruhig mal durch einschlägig ungelernte Kräfte oder Ex-Schlecker-Frauen ersetzen kann. Sie erfüllen einen enorm verantwortungsvollen Job, haben einen echten Bildungs- und Erziehungsauftrag, Tag für Tag, und sie werden miserabel dafür bezahlt. Es ist eine Schande, mit welcher mangelnden Wertschätzung und Unterbezahlung diese engagierten, gut ausgebildeten Kräfte in Deutschland zum Teil zu kämpfen haben. Ich bin froh und dankbar für die Kompetenzen, die meine Kinder in ihren Kitas entwickeln und erweitern konnten, für all das, was sie dort vermittelt bekamen- und ich ziehe bis heute den Hut vor der Arbeit ihrer Erzieherinnen und Erzieher.

Natürlich ist ein Kita-Streik eine harte Sache für die betroffenen Eltern, ich habe das selber schon erlebt. Wenn man selbst berufstätig ist, dann kann so ein Streik katastrophal sein. Dennoch, auch diese Beschäftigten haben die selbe Berechtigung wie jeder andere auch, für ihr Recht zu kämpfen.

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MütterchenMüh 07.04.2015, 12:32
4. verzweifelte Gewerkschaft

Super Strategie.

Leidgeplagte Eltern, die schon genug um die Ohren haben, um den Alltag zu bewältigen, zu piesacken, kann man wohl nur als eine Aktion der "Geiselhaft" bezeichnen.

Sympathien wird Verdi damit definitiv nicht ernten, aber es zeigt, wie hoffnungslos die Sache für Verdi läuft.

Die Kindergartentanten wurden in der Vergangenheit schon zu pädagoischen Wunderkräften aufgewertet. Eine weitere Aufwertung und Höhergruppierung dürfte allerdings unmöglich sein, brächte es doch das gesamte Entgeltsystem im ÖD in Unordnung.

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bimbambum 07.04.2015, 12:34
5. ganz großes Kino

das auf dem Rücken von Eltern auszutragen, super Sache Herr Bsirske. Darf ich meinen Verdienstausfall dann an Verdi fakturieren?

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Alfred Ahrens 07.04.2015, 12:38
6. Grenzenlos Machtgier auf Kosten und zu Lasten von Kindern und Alleinerziehenden,

wer.die ? und Herr Bsirske verlieren jegliches Maß für Realität mit ihrem Aktionismus, der nicht als Ärger für Unbeteiligte bringt! Kein Wunder, daß immer mehr Menschen bei wer.die ? austreten ! Diese trillerpfeifenden Totengräber der Arbeitnehmerrechte kann niemand mehr ernst nehmen.

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alexanderschulze 07.04.2015, 12:39
7. Völlig richtig so

Unsere Gesellschaft muss sich endlich überlegen, was ihr die Erziehung und Betreuung von Kindern wert ist. Wer sich als Erzieherin nicht mit Anfangen/Mitte 20 in die Schwangerschaft abgeseilt hat, ist leider auf dem Holzweg. Und dann wundern wir uns, warum einerseits Kitaplätze Hunderte Euro kosten, und andererseits kein qualifiziertes Personal da ist. Vom Betreuungsgeld liegen doch noch 100 Mio in der Gegend rum, die wären da doch sinnvoll investiert.

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philip_han 07.04.2015, 12:40
8. Bezahlung

Zitat von cyoulater
...sind heutzutage nicht mehr irgendwelche angestaubten Basteltanten und -onkel, die man auch ruhig mal durch einschlägig ungelernte Kräfte oder Ex-Schlecker-Frauen ersetzen kann. Sie erfüllen einen enorm verantwortungsvollen Job, haben einen echten Bildungs- und Erziehungsauftrag, Tag für Tag, und sie werden miserabel dafür bezahlt. Es ist eine Schande, mit welcher mangelnden Wertschätzung und Unterbezahlung diese engagierten, gut ausgebildeten Kräfte in Deutschland zum Teil zu kämpfen haben. Ich bin froh und dankbar für die Kompetenzen, die meine Kinder in ihren Kitas entwickeln und erweitern konnten, für all das, was sie dort vermittelt bekamen- und ich ziehe bis heute den Hut vor der Arbeit ihrer Erzieherinnen und Erzieher. Natürlich ist ein Kita-Streik eine harte Sache für die betroffenen Eltern, ich habe das selber schon erlebt. Wenn man selbst berufstätig ist, dann kann so ein Streik katastrophal sein. Dennoch, auch diese Beschäftigten haben die selbe Berechtigung wie jeder andere auch, für ihr Recht zu kämpfen.
Also am Samstag stand in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, dass die meisten Erzieher in Hannover (immerhin ein Hauptort der Arbeitsniederlegung) derzeit 3289 Euro brutto pro Monat verdienen. Jetzt fordern sie im Schnitt 10% mehr. Das Verständnis fehlt mir dafür völlig. Ein aktuelles Jahreseinkommen von ~40.000 Euro für einen Kindergärtner halte ich bereits für sehr üppig und definitiv genug.

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Maikel88 07.04.2015, 12:44
9.

Es stellt sich mir ernsthaft die Frage, warum Kindergärten überhaupt Teil des öffentlichen Dienstes sein müssen. In meinem Bundesland bspw. sind diese Einrichtungen in den Händen von Trägern, wie dem DRK usw. Funktioniert auch, und gar nicht mal schlecht.
Und, mit Verlaub, in Mecklenburg-Vorpommern verdient eine Kindergärtnerin im Schnitt weniger als 2.000€ brutto für eine 40-Stunden-Woche, also weniger als 12€/h. - die streikenden bekommen zwischen 13,50€ und 19€/Stunde und wollen noch mehr und nehmen Familien als Geiseln ihrer Gier - Ich weiß ja nicht.

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