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Tarifstreit: Bahn- und Lufthansa-Kunden drohen bald neue Streiks
DPA

Passagiere von Deutscher Bahn und Lufthansa müssen sich erneut auf Ausfälle und Verspätungen einstellen. Sowohl Piloten- als auch Lokführer-Gewerkschaft kündigten baldige Streiks an.

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parisien 13.10.2014, 20:27
1. Keine Sympathien mehr

Die GDList eine Spartengewerkschaft, will aber nicht nur für die Lokführer verhandeln , sondern auch für andere Sparten / Berufsgruppen.
Das muss sie aber mit diesen und den für sie zuständigen Gewerkschaften aushandeln und nicht versuchen, auf dem Rücken der Bahnkunden den eigenen Machtbereich zu erweitern.
Das ist nicht Sinn des grundgesetzlich geschützten Rechts auf Streiks.

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wauz 13.10.2014, 21:00
2. Die GDL hat die Mehrheit hinter sich

Die GDL hat längst auch die Mehrheit der Zugbegleiter und des sonstigen Fahrpersonals organisiert. Die EvG besteht mehrheitlich aus Rentnern. Die GDL fordert also ganz zu Recht, die Verhandlungen für das ganze Fahrpersonal zu führen.
Es steht auch zu hoffen, dass sie es mit Cockpit zusammen schaffen, den ganzen Fernverkehr lahm zu legen. Es ist an der Zeit, dass in Deutschland diese elende Kuscherei aufhört! Wie kommt es denn, dass ein so reiches Land so viele Arme hat? Das hat etwas mit den Spezialdemokraten vom DGB zu tun!

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pirx64 13.10.2014, 21:06
3. Und wieder

Und wieder drohen diese Typen mir eine schon vorab bezahlte Leistung (Monatskarte) zu verweigern. Kann man das nicht strafrechtlich verfolgen? Ergaunern von Geld ohne Gegenleistung?

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leidernein 13.10.2014, 21:37
4. Das Streikrecht

Wird verfassungsrechtlich nicht abgeschafft werden. Dennoch haben sich hier gleich zwei Arbeitgeber gefunden, die nahezu Streiks von ihren Gewerkschaften einfordern, um anschließend selbige beklagen zu können, wie hier im Artikel, wieder einmal, gezeigt. Vielleicht findet ja auch Frau Nahles noch ein paar nette Worte zur heißgeliebten Tarifeinheit, wissend, dass es jeglicher Ideologie ihrer Partei widerspricht.

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mauricebln 13.10.2014, 21:41
5. @pirx64

Strafrechtlich verfolgen? Was ist denn das für ein Quatsch. Zum Glück geht das auch gar nicht. Sie bekommen außerdem eine Erstattatung für die Tage, die sie die Zeitkarte nicht nutzen konnten. Also hören Sie mit dem Rumgeheule auf. Wenn in Ihrer Berufsgruppe gestreikt werden würde, wären Sie sicher ganz vorn dabei.

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wauz 13.10.2014, 21:49
6. Sie haben keinen Vertrag mit der GDL

Zitat von pirx64
Und wieder drohen diese Typen mir eine schon vorab bezahlte Leistung (Monatskarte) zu verweigern. Kann man das nicht strafrechtlich verfolgen? Ergaunern von Geld ohne Gegenleistung?
Wenn Sie ein vertragsrechtliches Problem haben (keine Leistung) müssen Sie sich an Ihren Vertragspartner wenden, also den regionalen Verkehrsverbund oder die DBAG.
Da wird man lächelnd auf die von Ihnen akzeptierten AGB verweisen, die, in dem Fall vom Auftragsgeber, den Nahverkehrsversorgern = Bundesland abgesegnet sind.

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dasmeineich 13.10.2014, 22:00
7. Die Bahn darf sich mit diesem Mann nicht an einen Tisch setzen

Die Gewerkschaftsmitglieder müssen doch endlich merken, wer sie da vertritt. Vielleicht sollten sie diesen Egomanen erst einmal vertreiben und dann realistische Forderungen mit einem richtigen Gewerkschaftler mit der Bahn neu verhandeln. Selten hat jemand dem Ruf der Gewerkschaften mehr geschadet.
Traurig ist zudem, daß die Allgemeinheit daran schaden nehmen muss und nichts dagegen machen kann.
Streikrecht darf nie angetastet werden! Aber was dieser Mann macht, ist, das Streikrecht für seine persönlichen Machtinteressen zu missbrauchen.

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mitt_romney 13.10.2014, 22:01
8. Französische Verhältnisse

Wenn das so weitergeht kriegen wir hier französische Verhältnisse: streikende Gewerkschaften, brennende Barrikaden und eine Wirtschaft, der der Arsch auf Grundeis geht. Wann begreifen die Steinzeit-Sozialisten endlich , dass wenn man seinen Arbeitgeber kaputtstreikt man sicherlich langfristig nicht bessere Bedingungen bekommt. Ich bin deutlich dafür bei zentralen Infrastrukturbetrieben wie Bahn oder Flugzeug das Streikrecht drastisch zu beschneiden.

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simro68 13.10.2014, 22:11
9. Arme Lokführer

Zitat von wauz
Die GDL hat längst auch die Mehrheit der Zugbegleiter und des sonstigen Fahrpersonals organisiert. Die EvG besteht mehrheitlich aus Rentnern. Die GDL fordert also ganz zu Recht, die Verhandlungen für das ganze Fahrpersonal zu führen. Es steht auch zu hoffen, dass sie es mit Cockpit zusammen schaffen, den ganzen Fernverkehr lahm zu legen. Es ist an der Zeit, dass in Deutschland diese elende Kuscherei aufhört! Wie kommt es denn, dass ein so reiches Land so viele Arme hat? Das hat etwas mit den Spezialdemokraten vom DGB zu tun!
Der GdL gehts doch gar nicht um mehr Geld und weniger Arbeit - sie fordert alles in allem ja nur lächerliche 15%. Dem Weselsky geht es nur um mehr Macht. Und klar, die armen Piloten brauchen mehr Geld, damit die Armut in Deutschland beendet wird. Mir kommen die Tränen.

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