Forum: Wirtschaft
Tarifstreit: Bahn- und Lufthansa-Kunden drohen bald neue Streiks
DPA

Passagiere von Deutscher Bahn und Lufthansa müssen sich erneut auf Ausfälle und Verspätungen einstellen. Sowohl Piloten- als auch Lokführer-Gewerkschaft kündigten baldige Streiks an.

Seite 2 von 4
mirdochwurscht 13.10.2014, 22:21
10. Jetzt reicht es!

Es kann nicht sein, dass diese überbezahlten Piloten und Lokführer weiter ihre Probleme auf dem Rücken der Passagiere austragen. Sie sollten froh sein , dass sie in ihren defizitären Unternehmen noch einen Job haben. Und wenn jetzt zunehmend Fahrgäste in den Fernbussen eine noch dazu günstige Alternative finden ist das sicherlich zielführend. Sollten dann in Zukunft wegen mangelnder Nachfrage bei Bahn und Fluggesellschaften Stellen abgebaut werden ist sicherlich wieder jemand anderes Schuld. Leider kann man diese zukurzdenkenden Mitläufer nicht rausschmeißen. Ich werde auf jeden Fall für die nächsten Tage weder Flug noch Bahn buchen. Geht auch anders. Streikt Euch ruhig kaputt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
igel_52 13.10.2014, 22:22
11. Arme Piloten

Ich hoffe die Lufthansa wird zügig das Cockpit "outsourcen", über das geplante Projekt hinaus, ggr. den Kranich am Heck abkleben. Der Bogen ist überspannt, den Piloten wurde zu lange immer wieder nachgegeben, solange daß sie nunmehr glauben sie könnten sich alles erlauben. Die jungen Piloten werden die Suppe auslöffeln die ihnen die altgedienten VC Bosse einbrocken. Sägen Sie also schön weiter auf dem Ast auf dem sie sitzen, anstatt Ihre Zukunft mitzugestalten. Wie können intelligente Menschen so naiv sein ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
martin.laska 13.10.2014, 22:27
12. Streikrecht einschränken

"Lufthansa-Chef Carsten Spohr kritisierte bei einer Branchentagung der Tourismuswirtschaft in Berlin, dass es in Deutschland keine einschränkenden Regeln für Streiks im "wichtigen Industriesektor Transport/Logistik/Tourismus" gebe."
Damit hat Herr Spohr, von seinem Standpunkt aus betrachtet, natürlich recht. Aber wo soll das hinführen? Wenn dies Scheunentor geöffnet wird, können wir auch über die Einschränkung des Steikrechts im Gesundheitswesen nachdenken.Es geht schließlich, so vermuten manche, zu Lasten der Patienten. Noch besser wäre es dann wohl, das Streikrecht so zu beschränken, dass es keine "Unbeteiligten" trifft. Man könnte es also gleich abschaffen. Denn sonst würden, wie im Forum zu lesen ist, demnächst "Barrikaden brennen" oder Monatskarteninhaber sich betrogen fühlen (was offenbar jetzt schon der Fall ist). In der DDR gab es kein Streikrecht, mit der Begründung, die Beschäftigten, denen ja angeblich die Produktionsmittel gehörten, würden dann gegen sich selber streiken. In ähnlicher Argumentation könnte man Herrn Lohr folgen und argumentieren, ein Streikrecht sei einzuschränken, weil es sich gegen wichtige Arbeitgeber (und Unbeteiligte) richte. Dieses Scheunentor sollte besser geschlossen bleben. Das Streikrecht ist ein lange erkämpftes Recht und muss ohne wenn und aber erhalten bleiben.Streiks tun weh (ja, auch dem Monatskarteninhaber), und dadurch defineren sie sich nun einmal.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
johannisbrunnen 13.10.2014, 22:36
13. Fahrgemeinschaften bilden

Ich habe mir einen Mitpendler bei
wir-pendeln-zusammen.com gesucht. Streiks interessieren mich nicht mehr!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pandora0611 13.10.2014, 22:43
14. Streik um des Streikes Willen

Die GDL und VC wollen wieder einmal ihre Kunden in Geiselhaft nehmen um ihre überzogenen Forderungen durchzusetzen.
Die GDL will nicht nur für die Lokführer zuständig sein sondern für Alle.
VC will die Frühverrentung der Piloten aufrecht erhalten. Hierbei handelt es sich um eine 70-Jahre alte Vereinbarung mit der Lufthansa welche heute nicht mehr in die Zeit passt.

Zitat von
Passagiere von Deutscher Bahn und Lufthansa müssen sich erneut auf Ausfälle und Verspätungen einstellen. Sowohl Piloten- als auch Lokführer-Gewerkschaft kündigten baldige Streiks an.
Deshalb müssen die Spartengewerkschaften entmachtet werden. Deshalb brauchen wir eine neue Margaret Thatcher. Die hatte unter den Gewerkschaften gründlich aufgeräumt.

Zitat von
Zum Schlüsselereignis wurde 1984/85 der Streik der britischen Bergarbeiter gegen die geplanten Schließungen und Privatisierungen ihrer Zechen. Der Streik dauerte ein Jahr. Die Gewerkschaft National Union of Mineworkers (NUM) hatte bald ihre Rücklagen („Streikkasse“) aufgebraucht und konnte dann keine Streikgelder mehr zahlen. In der Folge verschuldeten sich viele Bergleute. Am 3. März 1985 stimmte eine Delegiertenkonferenz der NUM schließlich für das Ende des Arbeitskampfes. Durch den „Sieg“ Thatchers sank der Einfluss der englischen Gewerkschaften dauerhaft. Der Weg für weitere Reformen wie die Abschaffung des Closed Shop (gesetzlich vorgeschriebene Zwangsmitgliedschaft in Gewerkschaften für Arbeiter zahlreicher Unternehmen) und das Verbot der sogenannten flying pickets (Streikposten, die nicht dem bestreikten Betrieb angehören) war frei.[9]
Quelle: Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Margaret_Thatcher#Wirtschaftspolitik

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dasmeineich 13.10.2014, 22:51
15. 40 Streiks in 6 Jahren!!! bei der Bahn

Quelle "Hart aber Fair".
Und da wundert sich jemand über Preiserhöhungen?
Diese Zahl von Streiks resultiert aus der steigenden Anzahl von Kleingewerkschaften! Mittlerweile bildet ja jede Kaffeeklatschgesellschaft eine Splittergewerkschaft. Und dann werden im Stile des egoistischen GDL- Rambos eigene Süppchen gekocht und man streitet mit anderen Splittergruppen um die Vormacht. Hier geht es um Machtspiele und nicht um das wirkliche Ziel.
Auch die Zukunft der Lufthansa wird aus den gleichen Gründen aufs Spiel gesetzt. Mal streiken die Piloten, die auf bereits überholte Privilegien pochen; mal streiken die Pförtner - mal die Putzfrauen oder Pilotenfriseusen- und jedes mal wird volkswirtschaftlicher Schaden angerichtet. Gebe es sowohl bei der Bahn, als auch bei der Lufthansa nur eine Gewerkschaft, wäre - wie in der Metallindustrie - Betriebsfrieden nach einem realistischem Streik und einem vernünftigen Ergebnis.
Aber dies zu fordern, ist ja nicht populär und wird demnach unterlassen.
Die intelligente Bevölkerung lässt sich nicht mehr länger in Sippenhaft nehmen und sucht sich Auswege (Bsp Fernbus statt Bahn). Das wird Auswirkungen haben und Arbeitsplätze kosten. Aber Hauptsache es streikt jede Splittergruppe!!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
willibrand 13.10.2014, 22:53
16. die SPD ?

Zitat von leidernein
Wird verfassungsrechtlich nicht abgeschafft werden. Dennoch haben sich hier gleich zwei Arbeitgeber gefunden, die nahezu Streiks von ihren Gewerkschaften einfordern, um anschließend selbige beklagen zu können, wie hier im Artikel, wieder einmal, gezeigt. Vielleicht findet ja auch Frau Nahles noch ein paar nette Worte zur heißgeliebten Tarifeinheit, wissend, dass es jeglicher Ideologie ihrer Partei widerspricht.
wie man heut ein hart aber fair gesehen hat, steht die SPD (generalsekretärin) gegen die Gewerkschaften, also gegen die Arbeitnehmer, also gegen ihre ehemaligen Stammwähler. ERGO ? braucht man nicht mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bootsmann0810 13.10.2014, 22:53
17. Unfassbar...

...da sparen Familien auf Ihren Urlaub und dann koennen die 'Herrscher der Gleise und Lüfte' zum Alptraum werden lassen. Der volkswirtschaftliche Schaden ist unverantwortlich - jetzt wo die Produktivität entscheidet über Wettbewerbsfaehigkeit und somit über Arbeitsplaetze!!! Die meisten, die dort demonstrieren haben auch noch Anpruch auf 30 Urlaubstage - alles echte Nehmerqualitaeten! Das sollten sich Krankenpfleger mal erlauben!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
slade 13.10.2014, 22:56
18. Es ist einfach,

solange es keine Gesetzesänderung gibt, ist die GDL einer der Tarifpartner der DB.
Also Hinsetzen u Abschluss.
Als ob die Bahn eh nicht umlegt.
Also beide (wahlweise): geht mir nicht weiter auf die Nerven o. auf den Sack

Beitrag melden Antworten / Zitieren
redwed11 13.10.2014, 22:59
19.

Zitat von igel_52
Ich hoffe die Lufthansa wird zügig das Cockpit "outsourcen", über das geplante Projekt hinaus, ggr. den Kranich am Heck abkleben. Der Bogen ist überspannt, den Piloten wurde zu lange immer wieder nachgegeben, solange daß sie nunmehr glauben sie könnten sich alles erlauben. Die jungen Piloten werden die Suppe auslöffeln die ihnen die altgedienten VC Bosse einbrocken. Sägen Sie also schön weiter auf dem Ast auf dem sie sitzen, anstatt Ihre Zukunft mitzugestalten. Wie können intelligente Menschen so naiv sein ?
Wie können die jungen Piloten ihre Zukunft mitgestalten wenn ihnen von Millionen Euro verdienenden Vorständen ständig sich verschlechternde Arbeits- und Lohnbedingungen diktiert werden.
Die Vorstände haben ihre Millionen an Einkommen regelmäßig auf dem Konto und die Millionen an Rücklagen für die Pension auf dem Konto. Gekürzt wird nur bei den Beschäftigten. Eben Heuchler in den Vorstandsetagen. Da hilft dann nur Streik, auch wenn hier noch so viel gejammert wird.
Die Lösung liegt sowohl bei der DB als auch bei LH in den Vorstandsetagen. Aber da sitzen Leute die Einschränkungen immer nur von anderen verlangen. Eben Heuchler.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 4