Forum: Wirtschaft
Tarifstreit bei der Bahn: Lokführer kündigen neuen Streik an
DPA

Fahrgäste müssen sich "in den kommenden Tagen" auf einen weiteren Streik bei der Bahn einstellen, erklärt die Lokführergewerkschaft GDL. Die Regierung treibt derweil ein Gesetz gegen die Macht der Mini-Gewerkschaften voran.

Seite 14 von 14
garfield 05.09.2014, 10:51
130.

Zitat von damtschweli
Ich schrieb in dem Ursprungsbeitrag: "Z.B. müßte verboten werden, daß Lokführer während der Schicht die Arbeit niederlegen. Dadurch werden nicht nur Fahrgäste in Geiselhaft genommen, sondern auch die Sicherheit des Bahnverkehrs gefährdet. Jeder einzelne sollte verpflichtet sein, seine Arbeitsunwilligkeit wenigstens 2 Tage vor Beginn der Maßnahme individuell mitzuteilen."
Streiks werden gewerkschaftlich organisiert. Da kann schon mal gar nicht "jeder einzelne" seine Arbeitsunwilligkeit wenigstens 2 Tage vorher ankündigen - es sei denn er macht einen Einzelstreik. Das hat dann aber nichts mit den gewerkschaftlich organisierten Streiks zu tun. Über die Vorankündigungszeit kann man sich streiten. Sie war hier z.B. 11 Stunden, wenn ich mich recht erinnere. Es macht wenig Sinn, Streiks "ausreichend" lange vorher anzukündigen, denn dann laufen sie ins Leere, weil der AG dann je nach Unternehmen und Situation genug Zeit hat, umzudisponieren. Schließlich SOLL ein Streik ja weh tun, und ein Streik der keine "Unbeteiligten" trifft (selbst wenn es nicht unmittelbar sichtbar ist), gibt es nicht.

Im übrigen bleibt Ihre Aussage aus #104 Unsinn, dass die "vollen Züge plötzlich stehenbleiben", von "Gefahren" herumgeisternder Loks oder notwenigen Umrangierungsarbeiten ganz zu schweigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 14 von 14