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Taxi-App: Berlin verbietet Uber
DPA

Der Kampf zwischen Uber und deutschen Ordnungsämtern geht weiter: Das Land Berlin verbietet das amerikanische Taxi-Start-Up in der Hauptstadt. Uber will sich gegen das Dekret wehren.

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Nuernberger 1000 14.08.2014, 13:14
1. Hoffentlich ....

verlieren sie (die Stadtverwaltungen) jeden einzelnen Prozess. Wenn ich schon im Bedarfsfall gezwungen bin, mich bei überwiegend unfreundlichen, sturen und ortsunkundigen Menschen in abgenutzte Kisten zu setzen, dann solte es wenigstens billig sein! Gruß aus Nürnberg!

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jomiller 14.08.2014, 13:21
2. Warum verbieten?

Interessant, dass die Frage "Uber oder nicht" in Deutschland zur Grundsatzdiskussion über freie Marktwirtschaft vs. böses Taximonopol hochgejazzt wird. Das Problem wird sich vermutlich relativ schnell selbst erledigen, wenn
a) der erste Uber-Fahrer sein Auto samt Fahrgast zu Schrott fährt und der Fahrgast sehr schnell feststellen wird, dass die Versicherung (vollkommen vertragsgemäß) die Zahlung verweigert
b) derselbe Uber-Fahrer dann feststellt, dass auch er unversichert war, weil er sein Fahrzeug widerrechtlich gewerblich genutzt hat.

Bis dahin soll jede(r) Deutsche doch selbst entscheiden, ob er oder sie komplett ohne Versicherungsschutz durch die Stadt fahren möchte, um ein paar Euro zu sparen. Ein Verbot benötigen wir hierfür meines Erachtens nicht - dies ist nur kostenlose Werbung für eine Firma, deren Geschäftsmodell in Deutschland schlicht illegal ist.

(Was nichts an der Tatsache ändert, dass etwas mehr Konkurrenz im Taxigewerbe manchmal nicht schlecht wäre.)

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hobbyleser 14.08.2014, 13:24
3. Gute Entscheidung!

Sehr gute Entscheidung. So lange diese Szene nicht den gleichen Regeln der Taxibranche unterliegt, gehört diese Branche verboten.

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debahn 14.08.2014, 13:26
4.

Das mag schon sein, aber wer zwingt Sie denn, Taxi zu fahren? Und wenn es schon sein muss, Sie dürfen den Fahrer aussuchen, es muss nicht das Erste sein.
Ich persönlich finde Taxifahren wesentlich zu teuer und nutze es nur im absoluten Notfall.
UBER aber werde ich garantiert NIE nutzen, denn 1. bin ich da nicht versichert, 2. weiß ich da noch weniger, an wen ich gerate und 3. unterstütze ich keine Schwarzarbeit.

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peakperformance 14.08.2014, 13:29
5. was ist dann mit

Mitfahrzentralen? die müßten dann konsequenterweise auch verboten werden oder?

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logisch_konsequent 14.08.2014, 13:29
6. Senat hat Bürgerinteressen im Auge?

Aha, deswegen die riesigen Mrd Steuerverschwendung und Selbstbedienung der Berliner Politiker, nur im Interesse der Bürger? Dass Politiker nicht rot werden beim Lügen...

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herrwurlstein 14.08.2014, 13:35
7. Hoffentlich...

Zitat von Nuernberger 1000
verlieren sie (die Stadtverwaltungen) jeden einzelnen Prozess. Wenn ich schon im Bedarfsfall gezwungen bin, mich bei überwiegend unfreundlichen, sturen und ortsunkundigen Menschen in abgenutzte Kisten zu setzen, dann solte es wenigstens billig sein! Gruß aus Nürnberg!
... verliert Über mit Pauken und Trompeten. Oder Sie spielen zu den gleichen Bedingungen (Sozialstandards, Versicherungen, Abgaben, jährlicher TÜV etc.. )mit, und dann bin ich gespannt wie dann die Kalkulation aussieht.
Daß das Taxigewerbe diese Konkurrenzansage verstehen sollte, ist unbenommen.

Nebengedanken:
In 10 Jahren geht das sowieso alles automatisch ganz ohne Fahrer, dann rollen die Car2gos auf Knopfdruck vor, aber dann geht wieder das Geschrei los, weil keiner mehr den Fahrgästen das Leben erklären kann....

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fredadrett 14.08.2014, 13:40
8. Schutz für rotzfrech Taxifahrer

Warum wird hier der Verbraucher in seiner Wahlfreiheit beschränkt? Wieso wird hier eine Branche, die wirklich etwas Wettbewerb nötig hätte, geschützt? Der Großteil der Taxifahrer sind anmaßend, frech, unfreundlich und Abzocker aller erster Güte. Und Ziele finden die auch nur mit Navi.

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Humpty76 14.08.2014, 13:46
9.

Die Anwendung von Gesetzen vollzieht sich nun mal nicht danach, ob das Ergebnis "fortschrittlich" ist. Wenn das das Kriterium würde, herrschte Willkür.
Außerdem gibt es neben Taxis auch noch die Kategorie des Mietwagens. Ein Blick ins Personenbeförderungsgesetz hilft hier. Und ich vermute, dass die Berliner Ordnungsbehörden davon ausgehen, dass es sich bei Uber-Fahrern um Mietwagenfahrer handelt. Und für die gibt es eben auch einzuhaltende Regeln.

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