Forum: Wirtschaft
Taxi-App: Gericht verhängt Fahrverbot gegen ersten Uber-Fahrer
DPA

Neuer Rückschlag für Uber: Das Landgericht Frankfurt hat nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen dem ersten Fahrer der Beförderungs-App ein Fahrverbot erteilt. Ein Taxiunternehmer hatte dem Mann eine Falle gestellt.

Seite 1 von 30
schmusel 11.09.2014, 11:58
1. Der zweite Hebel

Das ist der zweite Hebel gegen den Uber nichts ausrichten wird und kann - oder glaubt jemand, Uber springt seinen willigen Sklaven rechtlich zur Seite?

Beitrag melden
ulf.jarisch 11.09.2014, 12:00
2. Ueberteuerte Taxi

Es sollte doch jedem selbst ueberlassen werden ob er sich von einem Taxi oder von einem anderen nicht versicherten Service fahren laesst. Armes Deutschland, es muss alles reguliert werden

Beitrag melden
M. Michaelis 11.09.2014, 12:02
3. Richtig so...

diesen Geschäftsmodellen sollte man schon im Ansatz den Saft abdrehen. Eine solche Prekariatsökonomie braucht Deutschland als allerletztes.

Beitrag melden
j.w.pepper 11.09.2014, 12:04
4. Nur folgerichtig

Die Uber-Fahrer verstoßen gegen das Personenbeförderungsgesetz und verschaffen sich damit einen unlauteren wirtschaftlichen Vorteil gegenüber denjenigen, die sich an das Gesetz halten. Damit betreiben sie unlauteren Wettbewerb.

Und ehe jetzt jemand schreibt, EUR 250.000 seien unverhältnismäßig: Das ist nur die gesetzliche Obergrenze. Ein tatsächliches Ordnungsgeld fällt jedenfalls zu Anfang weit niedriger aus, damit noch "Luft" für spätere Verstöße ist.

Abgesehen davon setzt sich aber jeder Uber-Fahrer dem Risiko aus, auch noch eine Geldbuße bis EUR 20.000 zahlen zu müssen.

Und nein: Für Mitfahrgelegenheiten gilt das PBefG von vornherein nicht, also bitte keine diesbezüglichen Vergleiche.

Beitrag melden
Untertan 2.0 11.09.2014, 12:07
5.

Zitat von ulf.jarisch
Es sollte doch jedem selbst ueberlassen werden ob er sich von einem Taxi oder von einem anderen nicht versicherten Service fahren laesst. Armes Deutschland, es muss alles reguliert werden
Darüber kann man trefflich streiten, aber solange Gesetze gelten, gelten sie für alle.

Beitrag melden
derkim 11.09.2014, 12:08
6. schon billig...

...wie beängstigt die Taxilobby gegen neue Mitspieler vorgeht.

Beitrag melden
Butenkieler 11.09.2014, 12:09
7. wer deutsche Gesetze nicht anerkennt

sollte in Deutschland keine Dienstleistungen anbieten dürfen. Wer es trotzdem macht, dem sollte man auf die Pfoten hauen.

Beitrag melden
strangerinthenight 11.09.2014, 12:10
8. Sinnhaftigkeit?

Ich habe Jahre lang über Mitfahrgelegenheit.de Fahrten gebucht als auch selbst Menschen mitgenommen ohne selbst einen Personenbeförderungsschein zu besitzen. Hier steckt doch nur eine durch die Taxiunternehmen gewahrtes Monopol (Lobby) dahinter!

Beitrag melden
sternfalke77 11.09.2014, 12:10
9. Richtige Entscheidung!

Wenn das TTIP bereits vertraglich beschlossen wäre, könnte Uber jedoch auf entgangene Gewinne klagen.

Von daher- kein Freihandelsabkommen !

Beitrag melden
Seite 1 von 30
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!