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Taxi-App: Gericht verhängt Fahrverbot gegen ersten Uber-Fahrer
DPA

Neuer Rückschlag für Uber: Das Landgericht Frankfurt hat nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen dem ersten Fahrer der Beförderungs-App ein Fahrverbot erteilt. Ein Taxiunternehmer hatte dem Mann eine Falle gestellt.

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Servo 11.09.2014, 14:30
200. Sie vergleichen Äpfel mit Birnen

Zitat von strangerinthenight
Ich habe Jahre lang über Mitfahrgelegenheit.de Fahrten gebucht als auch selbst Menschen mitgenommen ohne selbst einen Personenbeförderungsschein zu besitzen. Hier steckt doch nur eine durch die Taxiunternehmen gewahrtes Monopol (Lobby) dahinter!
Bei Fahrten über die Mitfahrzentrale verdient der Fahrer keinen einzigen Cent. Er erhält lediglich einen anteiligen Beitrag zur Kostendeckung.
Es handelt sich also ganz klar um eine nicht-gewerbliche Beförderung. Somit wären Sie auch über die Haftpflichtversicherung des Fahrzeugs vollständig versichert, was bei Uber nicht der all wäre.

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flaffi 11.09.2014, 14:30
201. geht gar nicht

bei der HUK kann man nur privat versichert sein

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logisch_konsequent 11.09.2014, 14:30
202. Transparenz statt Bevormundung

- dann sollte man das Gesetz so ändern, dass ein Fahrer die Art seiner Versicherung angeben muss. Wenn man den evtl unfreundlichen höher versicherten Taxifahrer vorziehht, es ist ja ein freier Markt. Vielleicht gibt es dann auch einmal neue Versicherungstartife im Angebot.
- oder man sagt in D wieder "es war schon immer so", deswegen kommen die Geschäftsideen schon lange mehr aus Amerika als aus D

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walter_e._kurtz 11.09.2014, 14:30
203. die Sache mit der Konkurrenz

Zitat von misterknowitall
Recht und Gesetz sollten schon eingehalten werden. Trotzdem glaube ich, dass Konkurrenz dem Taxigewerbe schon gut tun würde. Die haben sich ein wenig zu sehr auf Ihrem Monopol ausgeruht. Das hat zur Folge, das der Service schwächelt und Taxifahren zu teuer wird. Mir ist es in letzter Zeit zu oft passiert, dass ich in einem abgewracktem Auto gesessen habe, oder man mit mir spazieren fahren wollte,und ich dem Taxifahrer den Weg beschreiben musste (gar nicht so einfach, der Fahrer verstand kaum Deutsch, oder wollte kein Deutsch verstehen). Übel lange Wartezeiten und hohe Grundkosten sind ein weiteres Ärgerniss. Das trifft natürlich nicht auf alle Taxifahrer zu, aber diese Dinge stelle ich vermehrt fest. ....
Ich finde es ehrlich gesagt immer wieder belustigend, wenn die Leute Kunkurrenz durch uber preisen, um im Anschluß auf miese Beförderungsbedingungen bei ihren bisherigen Taxierlebnissen hinweisen.
Wenn die Taxen dermaßen monopolistisch aufgestellt wären, wie gerne behauptet, müßte dann das Taxifahren nicht zu unglaublichem Reichtum für die Betreiber führen?
Also, mal nach rein marktwirtschaftlichen Maßstäben betrachtet.
Klar einigen Unternehmensinhabern geht´s blendend. Allerdings gibt´s auch eine große Anzahl selbstständiger Fahrer, und von denen hört man seltenst bis gar nix in der Richtung.
Vielleicht sind die Taxen ja in miesem techn. Zustand und die Fahrer mies ´drauf, gerade weil es sich andersherum verhält - der Konkurrenzdruck ist bereits enorm hoch - und uber verschärft dies noch weiter.
Aber egal, solange es billig und hip(sharing/social media) ist, wird die Logik schon Mal gerne hinten angestellt, geschweige denn, daß man sich die Mühe macht, in jemand anderes (oder auch nur ein System) hineinzudenken...

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Frank Zi. 11.09.2014, 14:35
204.

Zitat von FrankDr
Bei Uber kann ich vorab die Bewertungen des Fahrers sehen und wenn da mehrheitlich steht "Kathrin war voll nett und fuhr uns sicher nach Hause", dann ist mir das mehr wert als ein Personenbeförderungsschein, den sowieso jeder bekommt der sich die Zeit nimmt und dafür bezahlt.
Ich habe Uber selbst mal ausprobiert, mit den kostenlosen 20€ Startguthaben, die Uber verschenkt.
Die Bewertungen des Fahrers bekommt man erst angezeigt, wenn ein Fahrer deine Route angenommen hat.
Also bekommst du genauso "zufällig" einen Fahrer, wie bei einer Taxizentrale, kannst ihn nicht nach Bewertung oder Fahrzeugmodell vorher aussuchen.

Meine Erfahrung nach 3 Fahrten mit Uber:
- Die Fahrzeuge sind Mist (ich hatte Golf 3 Kombi, Opel Ascona und einen alten E36 3er BMW mit 350000km auf dem Tacho), mit "teureren" Autos lohnt sich das für die Fahrer wohl nicht.

- preislich maximal 15-20% günstiger, als ein richtiges Taxi - der Endpreis ist "Zufall", mal teurer, mal billiger, je nach Laune von Uber. Die gleiche Fahrstrecke kann mal 8€ kosten, bei nächsten mal vielleicht 12€.

- Zugegeben, die Fahrer waren recht freundlich, müssen Sie wohl zwangsweise auch sein, bei zu vielen schlechten Bewertungen fliegen die nämlich fristlos aus dem System, ist ja kein reguläres Anstellungsverhältnis, da geht das ganz schnell.

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bill_dauterive 11.09.2014, 14:36
205.

Zitat von Hanz Gruber
Da gibt es nur einen wirklich winzigen Haken an der Sache. Was passiert wenn der Uber-Fahrer keine Haftpflicht hat?
Das ist vollkommen unmöglich da man in Deutschland ZWINGEND eine gültige kfz-Haftpflicht vorweisen muss bevor man ein Auto anmelden kann.
Ohne die sogenannte "Doppelkarte" bekommen Sie schlicht und einfach kein Siegel auf Ihr Nummernschild.
Und die kfz-Haftpflicht zahlt für Insassenschäden.

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misterknowitall 11.09.2014, 14:37
206.

Zitat von quark@mailinator.com
Man sollte sich klarmachen, daß die Nutzung des Uber-Dienstes auf lange Sicht dazu führt, daß Taxifahren in DE deutlich unangenehmer und unsicherer wird. Wer kann das wollen, u.a. auch mit Blick auf ältere Leute ? Hintergrund: Wenn es keine Profis mehr gibt, gibt es auch keinen 24/7-Service mehr. Am Ende hat Uber ein Quasimonopol und fängt an festzulegen, wer wo zu welchen Konditionen fahren darf.
Ein Punkt, der dagegen spricht, ist, wenn ich richtig informiert bin, dass der Fahrgast den Fahrer bewerten kann. Ungeeignete Kandidaten werden so schnell beschäftigungslos, ganz im Gegensatz zu dem "Taxenprofis" wo das nicht geht und die sich auch gerne nicht an die StVO halten, oft in Schrottautos unterwegs sind (wer kennt ihn nicht, den Mercedes mit über 300000 km auf der Uhr und geschätzte 10 Jahre alt.), die sich beschweren, wenn man auf eine kürzere Strecke hinweist, einen mit unerträglichem Schlager beschallen usw.

Und wenn Uber anfängt, die Konditionen als Quasimonopol zu verändern, wird ein anderer auf den Plan springen und günstiger sein. Außerdem heisst das ja nicht, dass die Taxis verschwinden, sie müssen sich nur mehr Mühe geben und können nicht einfach den Preis nach oben drehen.

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rst2010 11.09.2014, 14:37
207. 'kosten die Fahrten teils nur halb so viel wie mit dem Taxi'

verdammt teuer, wenn man sich die kosten spart, die ein ordentliches fahrzeug im personenbeförderungsbetrieb an kosten verursacht.. obwohl... taxis drücken keine 20% für die vermittlung ab (dagegen an die 50% als fahrergehalt - und das reicht nicht zum mindestlohn).

mit den 'uber'höhten preisen wird nur der vermittlungscomputer bzw. dessen betreiber gemästet.

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drbeat16 11.09.2014, 14:37
208.

Zitat von toledo
Diese Blockwart und Hilfssherriff Mentalität ist widerlich und wird langsam unerträglich. Viel Spass weiterhin mit dem deutschen Regulierungs- und Verbotsirrsinn.
und tschüss.
und mit irrsinn hat es auch nichts zu tun, höchsten solche dummen kommentare wie deine.
blöd das solche gesetze eben genau zum wohle der menschen sind. aber jeder wird sich freuen der dann durch fehlenden versicherungschutz da steht und für seinen schaden aufkommen muss.

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skippy01 11.09.2014, 14:39
209. Preis größer Kosten

ist der wichtige Unterschied zur Mitfahrt. Solange man als Fahrer auch Kosten hat, ist es unproblematisch. Da sie aber fahren um Gewinn zu machen, ist es ein Gewerbe.

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