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Taxi-Konkurrent: Zahl der Uber-Nutzer steigt nach Verbot rasant an
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Der Taxi-Konkurrent Uber profitiert offenbar von dem deutschlandweiten Verbot: Nach dem Gerichtsurteil habe sich die Zahl der Neuanmeldungen in Deutschland mehr als verdoppelt, behauptet das Unternehmen. Nun will es weiter expandieren.

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j.w.pepper 03.09.2014, 17:02
10. Dann muss man halt mal..

...die Fahrer bzw. Halter der Möchtegern-Taxis in Anspruch nehmen. Nach dem Personenbeförderungsgesetz können für Beförderung ohne entsprechende Erlaubnis Bußgelder bis EUR 50.000 verhängt werden. Und m.E. sehr zu Recht.

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tuxedomoon 03.09.2014, 17:03
11. Jetzt werden sie wieder aus ihren Löchern

Gekrochen kommen, die Lobbyisten und Taxifahrer, die mit der Keule der Personenbeförderung und Sicherheit um sich schlagen.
Komisch nur, daß ich und auch viele Bekannte ausnahmslos nur sehr gute Erfahrungen mit Uber-Fahrern gemacht haben. Gut gekleidete und seriöse Fahrer mit sehr guter Ortskenntnis und optimalem Fahrverhalten.
Während ich schon leider sehr häufig in der Vergangenheit in verschiedenen Großstädten bei den normalen Taxifahrern diese Attribute feststellen konnte, die mich dann auch zum Umstieg auf Uber und Co bewegt haben: ungepflegte Fahrer mit schlunziger Kleidung, unangenehme aggressive Fahrweise und mangelnde Ortskenntnis. Und der ständige Versuch, den Fahrgast vollzuquatschen, in der armseligen Hoffnung, für den erbärmlichen Service noch mehr Tipp zu bekommen.
Ich bin mehr als froh, daß es endlich Alternativen wie Uber gibt!!!
Weiter so!!!

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Holledauer 03.09.2014, 17:04
12. Im Fall UBER wird uns gezeigt, wie dann das TTIP funktionieren wird!

Da werden dann nicht nur Taxifahrer, welche einen Gewerbeschein haben und spezielle Versicherungen haben müssen (wenn sie selbständig sind) aber in jeden Fall eine spezielle Erlaubnis zum Personentransport haben.
Das sich die Amis um europäische oder deutsche Bestimmungen keinen Deut scheren, werden dann in Bälde Leute als Gasinstallateure auftreten, welche ein Linksgewinde von keinem Rechtsgewinde unterscheiden können, usw. usw.
Ich freue mich schon auf den ersten Schadenersatzprozess, wenn so ein Uber-Taxifahrer einen Unfall mit Personenschaden produziert hat. Ob sich dann der Uber-Fahrer nach dem Urteil auch noch freut, wenn er auf den gesamten Kosten + Strafe sitzen bleibt?
Die vielfach beschworenen Arbeitsplätze, welche durch TTIP geschaffen werden, entstehen vielleicht in den USA, jedoch nicht in Europa!
Und da die Verhandlungen durch die EU-Kommission geführt werden, kann man schon ahnen, welcher Murx dabei herauskommt, denn natürlich sitzen in Brüssel die Könner Europas, die in ihren Heimatländern nur missverstanden wurden, und darum nach Brüssel abgeschoben wurden!

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andreu66 03.09.2014, 17:14
13. Und mit dem Freihandelsabkommen

wird alles noch viel schöner, dann brauchen deutsche Gerichte nicht mal mehr Recht zu sprechen.

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moistvonlipwik 03.09.2014, 17:15
14. Behauptet das Unternehmen

Zitat von hobbyleser
aha! Ja, wenn die das behaupten, wird das wohl so sein. Die sind ja auch sonst hochseriös, halten sich an richterliche Anordnungen und geben ja im allgemeinen sehr viel auf die deutsche Rechtsordnung.
Ich persönlich habe da Zweifel.
Mit der Entscheidung ist vor allem jedem (Fahrer wie Fahrgäste) klar, dass er sich auf schwankendem rechtlchen Grund bewegt. Mit anderen Worten: Versicherungen haben plötzlich genügend Handhabe, unter Hinweis auf Bösgläubigkeit Regulierungen zu verweigern.

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StefanXX 03.09.2014, 17:16
15. Gewaltenteilung ...

Was hat das mit der Justiz und den Gerichten zu tun? Die Justiz hat es doch bereits verboten. Haben Sie schon mal was von Gewaltenteilung gehört?

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badbanker 03.09.2014, 17:24
16. UBER braucht kein Mensch

Ich habe es einmal in Berlin versucht, da kam eine abgewanzte Karre an und der Fahrer war freundlich, das ich glaube er war hauptberuflich mal Taxifahrer bevor er seine Linzenz dafuer verloren hat. Also ich rufe lieber ein TAxi und frage nach einer E-Klasse und schon weiss man was man hat... Uber kann ja in der amerikanischen Pampas fahren, da passt es hin

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RandomName 03.09.2014, 17:26
17. Die Behörden...

...sollten diese Firma die volle Härte des Gesetzes spüren lassen und am Besten sofort das Maximalbußgeld verhängen. Wer deart dreist den deutschen Rechtsstaat verhöhnt, darf nicht damit davonkommen. Wenn man nicht an die Firma direkt rankommt, dann eben die Fahrer. Generell ist Shared Economy eine gute Idee, ABER DAS ist einfach nur Gewerbebetrug auch wenns einen hübschen Namen und eine Designer-Website hat. Kann mich einer der Uber-Befürworter vieleicht mal aufklären, wo der Vorteil dieser App liegt, gegenüber einer einfachen Mitfahrgelegenheit! Merke: Wenn man gegen die Regulierungen des Taxi-gewerbes ist, kann man dagegen klagen oder versuchen eine demokratische Mehrheit dazu zu bewegen die entsprechenden Gesetze zu ändern. Nichtbeachtung der Gesetze mithilfe einer US-Amerikanischen Firma ist KEINE Option!

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spon-facebook-10000728335 03.09.2014, 17:30
18.

die, die sich hier beschweren ueber ueber: denen wird auch nicht erlaubt werden, Freunde, Frau, etc im Auto mitzunehmen. Wer unschuldig ist, werfe den ersten Stein... Will ich mal sehen, wieviel der grossschwaetzer von wegen unerlaubte Befoerderung nehmen mal kurz den Kollegen oder die Frau im Auto mit.. mannomann typisch deutsch. Erstaml auf den anderen rumhacke, weil die ja ne gute Idee hatten, und man selbst nicht.

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deepfritz 03.09.2014, 17:31
19.

Zitat von Ich_sag_mal
Gerichte in Deutschland kann und nimmt niemand ernst. Das was diese regeln sind zu schnelles fahren. Für andere Angelegenheiten wende man sich an Unternehmen aus den USA. Wo bleibt unsere Kuscheljustiz? Es ist unfassbar, es wird untersagt und das UNTERNEHMEN macht schlicht weiter. Ich empfehle TTIP.
Hat nix mit TTIP zu tun. Gibt auch Probleme mit Uber in den USA.
Also bitte erst denken, dann schreiben!

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