Forum: Wirtschaft
Taxikrieg in New York: De Blasio knickt vor Uber ein
AP/dpa

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio gehörte vor wenigen Tagen noch zu den profiliertesten Gegnern von Uber. Jetzt ist er eingeknickt. Der Fahrdienstvermittler darf sein Geschäft zunächst weiter ausbauen.

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xcountzerox 23.07.2015, 07:29
1. nicht zu fassen

lobbyismus und auch solche unternehmen wie uber selbst sind das geschwür des 21 jahrhunderts, die die politik als das erscheinen lassen, was sie ist: eine marionette des gierigen laissez faire kapitalismus. der befürchtete "nachtwächster-staat" ist längst zur realität geworden.

auch bei uns, dank der kanzlerin mit ihrer "marktkonformen demokratie".

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maxderzweite 23.07.2015, 07:29
2. Silicon Valley,

wie es leibt und lebt..,

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floriang88 23.07.2015, 08:10
3.

Erfolgreiche Lobbyarbeit zu 90% Bestechung, Schmiergeld und Erpressung.

Die angeblich entstehenden Fahrerjobs sind prekär und atypisch. Die Fahrer tragen mit den selbstbetriebenen Kisten das volle private Risiko. Uber kassiert nur fleißig die "Vermittlungsprovision" und hat außer ein paar Marketingfuzzies und Programmierer wenig Risiko.

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mustafa20 23.07.2015, 08:40
4.

Blasio wollte sein Gewaltmonopol missbrauchen, um die freie Entscheidung von UBER Nutzern und den Fahrern zu unterbinden.
Es ist eine völlige Verdrehung von "einknicken" zu reden.

Es ist nicht seine Aufgabe irgendwelche Monopole von Taxilobbys zu seinem eigenen politischen Vorteil zu schützen. Es ist als sage man, ein Räuber "knickt" ein, wenn er sein Opfer in Ruhe lässt ...

Das Gewaltmonopol wurde der Politik zum SCHUTZ vor Gewalt übergeben, nicht, um mit der Gewalt für Interessengruppen bestimmtes Verhalten zu erzwingen.

Jeder der Fahrer bei UBER kann selbst entscheiden und jeder der Nutzer auch - genauso, wie eine Kooperation zwischen zwei homosexuellen Männern niemand etwas angeht, so muss der Politik untersagt werden, freie Kooperationen zwischen Menschen zu unterbinden.
Denn weder Fahrer noch Nutzer wollen oder müssen "geschützt" werden.
Und wenn die Taxi Innung sich darüber aufregt, dass die Gesetze, sie benachteiligen, sollen sie gegen ihre Gesetze vorgehen, nicht gegen die Wettbewerber, die ihr Monopol aufbrechen.

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fortinbrass 23.07.2015, 08:53
5. Lobbyismus killt Demokratie

Jetzt wissen wir, welche Macht das viele Geld sogenannter "Investoren" hat. Auch in Brüssel und Berlin gibt es zu viele "Interessenvertreter", die unsere demokratischen Prozesse verseuchen

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Methusalixchen 23.07.2015, 09:05
6. Wie schon das Gretchen im Faust wußte:

Am Golde hängt, zum Golde drängt doch alles; ach, wir Armen.

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vantast64 23.07.2015, 09:08
7. Der Geist von Uber steckt auch in TTIP

und wird unsere Kinder und Enkel heimsuchen, wie Merkel & Gabriel es wollen, weil (vielleicht) ein Arbeitsplatz gewonnen wird, tausende jedoch vernichtet. Der Tanz um's Goldene Kalb trägt also doch (giftige) Früchte.

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stan the man 23.07.2015, 09:12
8. besser is das

alte geschaeftsmodelle weichen eben manchmal neuen geschaeftsmodellen. politiker, die sich diesen entwicklungen entgegenstellen, betreiben lediglich populistischen aktionismus.

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Don_Draper 23.07.2015, 09:17
9. Machen die alle so

" weil es die Praxis zu einer Art Firmenphilosophie erhoben hat, erst zu expandieren und sich dann mit den jeweils geltenden Regeln auseinanderzusetzen."

Das machen alle amerikanischen Firmen im Ausland so, im Gegesatz zu den Asiaten, die erkundigen sich erstaml, was in dem jeweiligen Land erlaubt ist.
deswegen würde ich, wenn es nicht anders geht, lieber von einem chinesischen Investor als von einem amerikanischen übernommen werden.

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