Forum: Wirtschaft
Telekom-Ärger : Kunden, wollt ihr ewig leben?
dapd

Bis dass der Tod euch scheidet - von wegen! Die Deutsche Telekom hat manche Kunden so lieb, dass sie deren Ableben einfach nicht zur Kenntnis nimmt. Und ihnen weiter Geld vom Konto abbucht. Das Leidensprotokoll einer Angehörigen.

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wortmannin 28.05.2012, 08:27
1. ISt es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode!

Zitat von sysop
Bis dass der Tod euch scheidet - von wegen! Die Deutsche Telekom hat manche Kunden so lieb, dass sie deren Ableben einfach nicht zur Kenntnis nimmt. Und ihnen weiter Geld vom Konto abbucht. Das Leidensprotokoll einer Angehörigen.
Die Telekom nimmt das schon zur Kenntnis, hat aber das Geld des Kunden viel lieber als den Kunden selbst oder dessen Angehörige. Mit den Zahlen der Telekom sieht es ja nicht so gut aus und der Bonus des Vorstandsvorsitzenden muß ja irgendwie aufgetrieben werden. Hat man uns nicht damals erzählt, Privatisierung führt zu niedrigeren Kosten und besserem Service? Nun gut, wer's geglaubt hat, ist vielleicht selig geworden, wie der Kunde in diesem Artikel.

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lalelu08150 28.05.2012, 08:37
2. selber schuld...

...wer sich soviel ärger selber macht. einzugsermächtigung entziehen, alles zurückbuchen und die rechnungen ungeöffnet mit der aufschrift "empfänger verstorben" wieder in den gelben kasten schmeißen... es kann so einfach sein.

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fleischwurstfachvorleger 28.05.2012, 08:38
3. Dieser Anschluß ist vorübergehend nicht erreichbar

Zitat von sysop
Bis dass der Tod euch scheidet - von wegen! Die Deutsche Telekom hat manche Kunden so lieb, dass sie deren Ableben einfach nicht zur Kenntnis nimmt. Und ihnen weiter Geld vom Konto abbucht. Das Leidensprotokoll einer Angehörigen.
...ich denke, wenn mehr Frauen im Vorstand sind, wird alles besser (Ironie aus).

Die Problematik bei der Telekom sind die Call-Center, die vorgeblich Millionen einsparen sollen, aber wahrscheinlich Milliarden kosten. Dort sitzen inkompetente (d.h. die haben wirklich nichts zu sagen, sondern sollen nur beschwichtigen und evtl. das Problem beim Kunden verorten: wenn wir jetzt einen Techniker schicken und der findet nichts, dann müssen Sie die Kosten tragen!).

Jeder Fall muss mit jedem neuen Fall von vorne erklärt werden, obwohl doch alles in einem CRM-System protokolliert sein sollte. Das Problem, die telekom leistet sich parallel mehrere solcher Systeme. Jeder T-Laden hat sein eigenes System, die nicht miteinander kommunizieren, sprich nicht vernetzt sind. Wäre ja auch bei der Telekom zu viel verlangt.

Es gibt aber auch eine Abteilung für Reklamationen, die auch in einem bescheidenen Rahmen etwas entscheiden dürfen und auch Gutschriften zusagen. Ob sie dann auch wirklich auf dem Kundenkonto erscheinen ist wiederum Glückssache, weil dafür eine andere Abteilung zuständig ist.

Das Dilemma ist also die schiere Größe der Telekom und die Fragmentierung der Abläufe.

Ich bleibe aber trotzdem bei der Telekom, weil es bei den anderen Providern noch viel schlimmer ist.

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cooner 28.05.2012, 08:46
4. Schrein oder nicht schrein...

...das ist nicht hier die Frage.
Des Mächtigen Druck, des Stolzen Mißhandlungen,
Verschmähter Liebe Pein, des Rechtes Aufschub,
Den Übermut der Ämter und die Schmach,
Die Unwert schweigendem Verdienst erweist,
Wenn er sich selbst in Ruhstand setzen könnte.
Führt eine gewisse Frau Illner nicht eine mit dem Telekom-Chef Obermann? Man sollte sie ihrer nächsten show einmal öffentlich fragen, wie sie berufliche Verantwortungsbewusstsein ihres Mannes bewertet.

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GSYBE 28.05.2012, 08:49
5.

typisch deutsch

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bvdlinde 28.05.2012, 08:54
6. Slapstick

...ich habe auch einen derart slapstickhaften Briefwechsel mit der Telekom gehabt. Dauerte fast 8 Monate. Aehnlich wie in dem Artikel beschrieben gab es immer wieder freundliche MitarbeiterInnen, die dann alles ein fuer alle Mal klaeren wollten, irgendwas im System aenderten, Vorgesetzte unterschreiben liessen usw. Ich bekam auch 6 graue "Bestaetigungsschreiben" und mehrere Anrufe in denen mir versichert wurde, jetzt sei alles geklaert!! Im naechsten Monat aenderte sich dann allerdings nichts! Nach drei, vier Monaten machte ich mir dann einen Spass daraus, meinen Briefen immer die gesammelte Korrespondenz anzuhaengen und das Schreiben zu beginnen mit "...wie sie mir bereits 4 mal schriftlich versicherten (s.u.)..." Mein Fazit: die Telekom hat ein echtes Sytemproblem. Da laufen offensichtlich mehrere Prozesse parallel, hunderte Mitarbeiter wissen voneinander nichts, niemand hat Vollmachten fuer schnelle Loesungen usw. Welch ein Glueck, dass die Telekom nicht die Fussballrechte bekommen hat (vor einigen Wochen), dann wuerde ueber die Fussballfans in Deutschland ein massives Systemchaos hereingebrochen sein.

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Rodelkönig 28.05.2012, 08:55
7.

Ganz einfache Lösung wäre es gewesen, das Konto aufzulösen, damit die Telekom nicht mehr abbuchen kann, nochmal die Sterbeurkunde zuzusenden und gut is. Die Telekom hat überhaupt keinerlei Anspruch darauf, dass die Erben den Vertrag in irgendeiner Art weiterführen. Die Telekom hat den Vertrag mit dem Anschlussinhaber und wenn der gestorben ist, ist der Vertrag damit beendet ... erst recht, wenn der Telekom das mitgeteilt und durch die Sterbeurkunde nachgewiesen wurde. Wie die Telekom das intern regelt, ist ihr Problem.

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jancker 28.05.2012, 08:57
8.

Zitat von sysop
Bis dass der Tod euch scheidet - von wegen! Die Deutsche Telekom hat manche Kunden so lieb, dass sie deren Ableben einfach nicht zur Kenntnis nimmt. Und ihnen weiter Geld vom Konto abbucht. Das Leidensprotokoll einer Angehörigen.
Ich hatte ein ähnliches Telekom-Problem mit der Rufnummernmitnahme zu dem neuen Anbieter! Dazu habe ich bestimmt zehnmal bei der Telekom angerufen. Auffällig war, dass ich zehnmal die gleiche falsche Auskunft erhalten habe, dass eine Rufnummernmitnahme zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich sei.

Nachdem ich einen Anwalt eingeschaltet habe, geht plötzlich doch alles!

Bei der Telekom gibt es einige Grundregeln zu beachten:

1.

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papayu 28.05.2012, 08:57
9. Softwarefehler

So was Aehnliches ist mir auch von Jahren passiert.
Jeden Monat wurde eine "Pauschale" abgezogen, die dann am Jahresende aufsaldiert wird. (Strom).
Als ich auswanderte, kuendigte ich den Vertrag. Prommt bekam ich eine Mahnung, weil ich den Dauerauftrag bzw Einzugsvollmacht gekuendigt hatte und der mtl. Abschlag nicht einging. Der Dame am Telefon erklaerte ich, dass ich drei Monate nicht in der Wohnung gewesen sei und daher keinen Strom verbraucht hatte und daher ein Guthaben, dass sie bitte verrechnen, haette. Es kam eine zweite Mahnung, die schmiss ich weg, denn 2 Tage spaeter bin ich weggeflogen.
Das Ganze kann ich mir nur so erklaeren, dass die Mahnabteilungen nie auf dem Laufenden sind.
Da weiss eben die Linke nicht was die Rechte tut!

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