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Telekom-Ärger : Kunden, wollt ihr ewig leben?
dapd

Bis dass der Tod euch scheidet - von wegen! Die Deutsche Telekom hat manche Kunden so lieb, dass sie deren Ableben einfach nicht zur Kenntnis nimmt. Und ihnen weiter Geld vom Konto abbucht. Das Leidensprotokoll einer Angehörigen.

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Nicola54 28.05.2012, 09:56
50. ich auch

Ich habe vor ca. 10 Jahren ein ähnliches Erlebnis gehabt inklusive der Steigerung, dass ich großen Ärger mit der Verwandtschaft bekam, die dachte, ich sei zu "blöd" den Anschluss zu kündigen

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j.vantast 28.05.2012, 10:03
51. Nichts neues

Dieser Vorgang ist alltäglich, und das nicht nur bei der Telekom. Auch andere Telekommunikationsunternehmen arbeiten so. Man hat keinen festen Ansprechpartner und selbst wenn, ist er nie erreichbar. Es ist schon paradox, das man Mitarbeiter von Telekommunikationsunternehmen, deren Geschäft die Kommunikation ist, weder per Festnetzanschluss, noch Mobil oder per e-mail erreicht.
Man landet in einem Call-Center. Dort wird einem etwas zugesagt, aber nicht eingehalten. Beim nächsten Anruf geht die Odyssee weiter. Eingesandte Dokumente liegen erstaunlicherweise nie vor, da muss es ein unglaublich grosses schwarzes Loch geben welches die Dokumente alle verschluckt. Im Prinzip ist es wie bei der Politik:
Vor lauter Verwaltungsaufwand vergisst man, wem das alles dienlich sein soll, nämlich dem Bürger bzw. dem Kunden.

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leon01hard 28.05.2012, 10:06
52. Jawohl

DAS HAT NATÜRLICH SYSTEM!
Wenn einem die Kunden in Scharen davon laufen muss man wenigstens die anderen mit Zähnen und Klauen verteidigen. Wir sind letztes Jahr umgezogen in einem Gemeinde wo die Telekom nur 2 MB über die Telefon Leitung anbietet. Wir haben aber einen Vertrag mit 16 MB. Also haben wir den gekündigt, da die Telekom ihren Vertrag hier gar nicht erfüllen kann und haben eine Funkstrecke mit tgNet eingerichtet. Wie nicht anders zu erwarten, möchte die Telekom, dass wenigstens wir unseren Vertrag erfüllen - wenn sie es schon nicht können. Weil sie gar nicht liefern können, wurde uns sogar angeboten, den Vertrag gegen Zahlung einer Vertragsstrafe von 250 Euro aus Kulanz aufzuheben. Das haben wir dankend abgelehnt und auf die gängige Rechtsprechung verwiesen. Das ist der Telekom aber egal! Es wurde trotz Entzug der Abbuchungsermächtigung weiter fröhlich abgebucht und erst, als ich gegen den gesamten Vorstand und den Leiter des Rechnungswesens Strafanzeige wegen Betrugs gestellt habe, wurden die Abbuchungen eingestellt. Dennoch kommen fröhlich jeden Monat weiter die Rechnungen über die ich, so wie die Leute in dem Artikel, heute nur noch lachen kann. Freue mich schon auf das Mahnverfahren, dass sicherlich auch noch kommt.
Das Strafverfahren wurde übrigens von der Staatsanwaltschaft, trotz meines Verweises auf die Tatsache, dass das fast allen Kündigenden so geht, "wegen Geringfügigkeit" eingestellt". Man wird sich doch wohl nicht erdreisten, einem ehemaligen und sicherlich systemwichtigen Staatsbetrieb an's Bein zu pinkeln. Und das weiß die Telekom, deshalb machen die mit ihren Rechtsbrüchen fröhlich weiter, denn denen kann Keiner!
Nach 30 Jahren Telekom steht fest: NIE WIEDER TELEKOM. Ach ja, und die 450 Festnetzanschlüsse und die 200 Handys meiner Firma, die alle seit Bestehen der Firma bei der Telekom waren, die haben wir auch gekündigt. Für immer! Egal wie viel beknackte Werbung die noch machen.

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Chipslette 28.05.2012, 10:09
53. Wen wundert's?

Zitat von sysop
Bis dass der Tod euch scheidet - von wegen! Die Deutsche Telekom hat manche Kunden so lieb, dass sie deren Ableben einfach nicht zur Kenntnis nimmt. Und ihnen weiter Geld vom Konto abbucht. Das Leidensprotokoll einer Angehörigen.
Die Telekom war schon immer ein Saftladen und ich habe schon vor Jahren aufgehört, bei denen Kunde zu sein. Aber bei den anderen Telefonanbietern sieht es ja auch nicht viel besser aus.
Habe bis jetzt noch immer Ärger gehabt, wenn ich mein Telefon an- oder abmelden wollte, irgendwas funktionierte nie: entweder hat die Technik gestreikt oder der Service war eine Katastrophe. Inzwischen sehe ich es relaxt, mit Einzugsermächtigungen an- oder abmelden hat man die Sache meist gut im Griff.

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horstma 28.05.2012, 10:10
54. Falscher Ansprechpartner

Zitat von sysop
Bis dass der Tod euch scheidet - von wegen! Die Deutsche Telekom hat manche Kunden so lieb, dass sie deren Ableben einfach nicht zur Kenntnis nimmt. Und ihnen weiter Geld vom Konto abbucht. Das Leidensprotokoll einer Angehörigen.
Sorry, so schwer diese Situation für die Angehörigen auch sein mag, hier hat man es sich unnötig schwer gemacht, und ich verstehe nicht, warum das ein Fall für den SPON ist. Es ist eher ein Fall für ein Gericht. Der erste Schritt wäre der Widerruf der Einzugsermächtigung. Falls das nicht hilft, mit diesem Widerruf zur Bank gehen und die Bank anweisen, an die Telekom kein Geld mehr zu überweisen. Dann abwarten, notfalls bis zur Pfändung oder bis man verklagt wird. Spätestens dann wird festgestellt, daß die Forderungen dieses Amateurclubs nichtig sind. Eine weitere Variante, die sich beim Tod anbietet: Auflösung des Kontos, ggf. Übertrag auf ein anderes oder auf ein Treuhandkonto, falls ungeklärte Erbschaftsansprüche bestehen. Das macht man gerade deshalb, daß auf das Vermögen des Verstorbenen kein unkontrollierter Zugriff mehr möglich ist. Wo kein Konto ist, kann auch die Telekom nichts abbuchen. Die Betroffenen haben in diesem Fall viel zu viel Geduld und Zeit aufgewendet. In so einem klaren Fall ist mehr Zivilcourage angesagt.

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Mael Anfaidh 28.05.2012, 10:11
55. Es gibt auch Ausnahmen

In der Tat gibt es bei den Prozessen der Telekom wohl nicht wenig zu überarbeiten, um solche Fälle zu vermeiden.

Bei meiner im Februar 2010 verstorbenen Mutter genügte aber damals glücklicherweise ein einziger Brief an die Telekom, um den Anschluss zu kündigen und alles abzuwickeln. Mein Schreiben ging damals an die Zentrale der Telekom nach Bonn und in der Anlage hatte ich eine Kopie der Sterbeurkunde beigefügt.

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dr.kohl 28.05.2012, 10:11
56. Widerspruch gegen Lastschrift

Ich habe selbst schon mit dem Telekom-Verein Ärger gehabt. Normalerweise reicht es aus, wenn man bei unberechtiger Lastschrift die Zurückbuchung veranlasst und zwar solange bis die Telekom Ruhe gibt.
Da der Verein dann die Rufnummer sperrt, sollte man vorher schon eine Ersatzlösung gefunden haben.

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Fuzzy Barnes 28.05.2012, 10:13
57. Kennt man

So etwa 1992 / 1993 habe ich als Bürohilfskraft auch mal einige Monate in der Rechnungsstelle der Telekomiker in Berlin gearbeitet. Dieser Artikel erinnert mich SEHR gut an diese Zeit. Da waren solche oder ähnliche Fälle drei bis viermal pro Woche an der Tagesordnung.

Und das sich etwas bei so einer Quasibehörde ändert ist ja bekanntermaßen so wahrscheinlich wie Schnee in der Sahara.

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GeorgNoLakoff 28.05.2012, 10:14
58. Der Autorin zuerst mein Beileid, leider aber ist die Behandlung

Ihrer Familie kein Einzelfall. Im vergangenen Jahr wurde an meinem Telekomanschluss eine Änderung durchgeführt, aufgrund der auch eine Änderung beim Tarif nötig wurde. Die Änderung des Anschlusses verlief reibungslos - aber die Telekom VERGASS dann für fast ein ganzes Jahr die Gebühren abzubuchen. Der wirklich freundliche Servicemitarbeiter der Telekom führte das Versehen auf ein Versagen des Computersystems zurück.

Ich war in meinem Ort nicht der einzige, dem dies widerfuhr.

Fairerweise muss ich sagen, dass die Telekom eine monatliche Abbuchung der fehlenden Gebühren anbot.

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arioffz 28.05.2012, 10:15
59. Dem "Post" kann ich "leider" nur

Zitat von bvdlinde
...ich habe auch einen derart slapstickhaften Briefwechsel mit der Telekom gehabt. Dauerte fast 8 Monate. Aehnlich wie in dem Artikel beschrieben gab es immer wieder freundliche MitarbeiterInnen, die dann alles ein fuer alle Mal klaeren wollten, irgendwas im System aenderten, Vorgesetzte unterschreiben liessen usw. Ich bekam auch 6 graue "Bestaetigungsschreiben" und mehrere Anrufe in denen mir versichert wurde, jetzt sei alles geklaert!! Im naechsten Monat aenderte sich dann allerdings nichts! Nach drei, vier Monaten machte ich mir dann einen Spass daraus, meinen Briefen immer die gesammelte Korrespondenz anzuhaengen und das Schreiben zu beginnen mit "...wie sie mir bereits 4 mal schriftlich versicherten (s.u.)..." Mein Fazit: die Telekom hat ein echtes Sytemproblem. Da laufen offensichtlich mehrere Prozesse parallel, hunderte Mitarbeiter wissen voneinander nichts, niemand hat Vollmachten fuer schnelle Loesungen usw. Welch ein Glueck, dass die Telekom nicht die Fussballrechte bekommen hat (vor einigen Wochen), dann wuerde ueber die Fussballfans in Deutschland ein massives Systemchaos hereingebrochen sein.
vorbehaltlos zustimmen. Die Telekom ist ein Laden der sich selbst abschafft, in einem Land das sich selbst abschafft.
Die sogenannten Dienstleister wollen nur das Geld, wenn sie es haben ist Ihnen der Kunde sche.ßegal.

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