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Telekom-Kunden betroffen: Betrüger hacken Online-Banking
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Hacker haben einem Zeitungsbericht zufolge das angeblich sichere Online-Banking per SMS-Tan geknackt: Die Täter buchten bei Telekom-Kunden Zehntausende Euro ab, der Schaden wird auf mehr als eine Million Euro geschätzt.

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Plasmabruzzler 21.10.2015, 10:38
110.

Zitat von Nachnahme
HBCI wird von allen Banken angeboten. Manche Banken bewerben es nur nicht.
Beispiel bei der Kreissparkasse Köln: da wird es deswegen nicht beworben, weil man sich erst einen Kartenleser kaufen muss und dieser kostet zwischen 100-130 Euro und die passende Software dazu zwischen 33-55 Euro. Andere TAN-Verfahren bietet die KSK auch an, während aber smsTAN und pushTAN kostenlos sind, muss man für chipTAN erst einmal wieder Geld investieren.

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KapArkona 21.10.2015, 10:39
111. Wie ich es verstehe..

...mußte erst der Computer gehakt werden also muss eine Schadsoftware installiert worden sein. Da ist schon mal der Benutzer schuld. Ich hatte bei der Sparkasse sie Möglichkeit mich für eine TAN über SMS, per Papier oder ein kleines Gerät für 12,50€ zu entscheiden welches eine Tan selber generiert. Die TAN per SMS war mir zu unsicher, deshalb benutze ich das Gerät. Den Geschädigten kann ich nur sagen, selbst Schuld.
MfG

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michlerd 21.10.2015, 10:41
112. Es gibt ein Verfahren

das nennt sich HBCI und ist das derzeit sicherste.

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tulius-rex 21.10.2015, 10:44
113. es funktioniert nur dann,

Es gibt wohl immer noch Zeitgenossen, die ihre Banking-Pin auf dem Gerät speichern. Selbst schuld.

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Michael200669 21.10.2015, 10:46
114.

Zitat von KlausP22
... Bei den Kontoeignern ist absolut nix zu holen. Und wegen erwiesener Dummheit in vielen Fällen haben die eh meist nix zu befürchten und falls doch interessiert das die Täter nicht. ...
Sorry, da täuschen sie sich aber gewaltig. Denn der Kontoinhaber hat sich mit haftbar gemacht und darf die entstandenen Kosten sogar tragen und hat ein Strafverfahren am Hals.

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Michael200669 21.10.2015, 10:47
115.

Zitat von caligus
Dass mTAN (smsTAN) nicht sicher ist, ist seit geraumer Zeit bekannt! Ich empfehle wirklich JEDEM sein Onlinebanking auf chipTAN umzustellen. Das macht jede Bank sofort! Sie benötigen hierfür nur noch ein Lesegerät (ca. 10 EUR) und bei jeder Transaktion ihre EC-Karte. Fachleute sind sich einig, dass dieses Verfahren derzeit recht sicher ist.
Nur bietet das Verfahren nicht jede Bank an.

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fraunicole 21.10.2015, 10:50
116. Gab es schon immer

Betrogen wurde schon immer und das sogar zentralisiert. Früher waren es Karten und Schecks die aus den verschiedenen Raubzügen zusammengelegt wurden.

Genauso ist es hier der Fall. Fakt ist bei der Telekom ist irgendwer an die sensiblen Daten auf dem Server gekommen, denn ansonsten kommen die Betrüger nicht an die Daten und es betrifft nur Kunden mit einem Telekom Mobilfunkvertrag.

Da stellt sich doch die Frage liebe Telekom warum erfährt man erst jetzt davon und seit wann sind diese Daten wohl im großen Stil entwendet worden.

Danach werden die Daten mit gehackten Daten von Computern abgeglichen, welcher der Betroffenen hat einen Mobilfunkvertrag mit der Telekom und flupp kann man damit weiteren Unfug anstellen.

Das hat nichts mit dem mTan Verfahren zu tun, wie es hier derzeit darauf geschoben wird. Eigentlich haftet die Telekom da dort der Identitätsdiebstahl begangen wurde.

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aufmerksamer Leser 21.10.2015, 10:52
117.

Zitat von ro70
.... wo liegt der Vorteil von online-banking, wenn ich mich zur Sicherheit dafür einen extra Spezial PC anschaffen muss, um vor Betrug sicher zu sein ? Kosten Spar ich dann keine mehr und der Aufwand ist nachher größer, als würde ich ganz oldschool in der Bank meine Überweisungen machen .....
Muss man nicht! Ich denke, Windows-PC's sind anfälliger. Es reicht vielleicht, eine virtuelle Maschine auf dem PC zu installieren und auf dieser dann eine Linux-Version laufen zu lassen. Z. B. bringt OpenSuse bereits moneyplex und gnucash standardmaessig mit.

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innkeeper3 21.10.2015, 10:56
118. Unsinn!!

Zitat von MartinHa
Ernsthaft. Man sollte keinen Windows-Rechner fürs Online-Banking verwenden. Früher oder später wird er gehackt. Sichere Alternativen sind eine Linux-Live-CD, oder ein Chromebook mit einem separaten Konto fürs Online-Banking. Und das Flickercode-Verfahren ist besser als mTAN, man muss even seine Bank entsprechend auswählen.
Wenn man nicht als Administrator angemeldet ist, dürfte ein unbefugter Zugriff auf einen Windows-Rechner kaum möglich sein!!
Linux können Sie vergessen.
Wenn man einen TAN-Generator verwendet, ist das Homebanking ebenfalls fast risikolos.
Ein Restrisiko bleibt eben bei allen Dingen, die man im leben tut!!

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hanfiey 21.10.2015, 10:57
119. sinnlos

Zitat von no-phone
Warum schickt die Telekom im Fall des Versands einer neuen SIM nicht automatisch eine SMS? In diesem Fall wird der Inhaber der ja in Wirklichkeit gar nicht verlorenen SIM-Karte, darauf aufmerksam gemacht, dass hier von ihm nicht gewünschte Aktionen eingeleitet werden. Ähnlich, wie das z.b. beim Passwortwechsel vieler Internetkonten gemacht wird "…wenn Sie dies nicht veranlasst haben, so wenden Sie sich an uns…"
Bei einer wirklich verlorenen Karte ein sinnloser Vorgang der auch noch einigen Aufwand erfordert.
Ich bekomme meine Tans per Post und Ruhe ist.

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