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Telekom-Kunden betroffen: Betrüger hacken Online-Banking
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Hacker haben einem Zeitungsbericht zufolge das angeblich sichere Online-Banking per SMS-Tan geknackt: Die Täter buchten bei Telekom-Kunden Zehntausende Euro ab, der Schaden wird auf mehr als eine Million Euro geschätzt.

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berufskonsument 21.10.2015, 08:54
40.

Wie bitte?!

> Die neuen Sicherheitsmaßnahmen der Telekom sind
> dem Bericht zufolge erst vor wenigen Tagen
> eingeführt worden

Seit Jahren ist bekannt, dass sich Unberechtigte einfach Ersatzkarten beschaffen können, und die Telekom hat "Sicherheitsmaßnahmen" erst vor wenigen Tagen eingeführt?

Was ist denn bitte das große Problem daran, Ersatz-SIMs nur noch gegen Vorlage eines gültigen Identitätspapiers herauszugeben? Das ist ein Rundschreiben an die Händler und mehr nicht!

Braucht die Telekom wirklich drei Jahre, um einen Brief zu schreiben?

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flytogether 21.10.2015, 08:55
42. Doof und die anderen zahlen

Ich frage mich warum die Banken den Geschädigten Kunden den Schaden ersetzen. Wer so doof ist und auf jeden Link klickt ( und sich damit den Trojaner auf seinen Computer lädt) soll seinen Schaden selber tragen. Der Fehler liegt ja nicht im Bezahlsystem sondern auf dem Rechner des Anwenders. So zahlen alle Bankkunden über die Gebühren deren Fehlverhalten. "Sie haben eine Million gewonnen - zum Einlösen bitte hier klicken". Diese Leute sollten sich besser an den Kopf langen.

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Hipster 21.10.2015, 08:56
43. Nachfrage

Ich vermute, die Schadsoftware auf dem Computer protokollierte die Eingaben auf der Tastatur. Wenn man also die virtuelle Tastatur, die in Windows implementiert ist, nutzt, kann der beschriebene Hack nicht greifen, richtig?

Und wenn eine unbefugte Person eine SIM mit meinen Daten nutzt, dann dürfte mein Smartphone doch nicht mehr vollständig funktionieren, oder?

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jbkdge14.god 21.10.2015, 08:56
44.

Zitat von johnbatz
Oder sich gleich eine Bank suchen, die nicht beim Online-Banking spart und aktuelle Sicherheitsverfahren anbietet. Denn wer vertraut schon gerne einer Bank, die bei der Sicherheit spart?
Spannendes Thema. :) Welche Verfahren sind denn das und welche Banken bieten sie an?

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vo2 21.10.2015, 08:58
45. Ein Experte

Zitat von johnbatz
Tatsächlich wurde in den PC/Handy Betriebssystem des Kunden eingebrochen. Der Virus konnte dann auf die Daten den Kunden zugreifen. Dagegen kann sich derzeit keine Software der Welt wehren.
Ich halte jede Wette, dass es sich bei allen Kunden, die betroffen sind, um ein Betriebssystem EINER ganz bestimmten Firma handelt.

Drum Augen auf beim Computerkauf.

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Wennerfeldt-Dannschreiter 21.10.2015, 08:58
46. Ich sehe hier keinen Hackerangriff auf das Online-Banking...

Was hier korrumpiert wurde waren die PCs der Kunden (wahrscheinlich über Social-Engineering-Maßnahmen) sowie die freundlichen Mitarbeiter der Telekom, die mal wieder ohne genaue Prüfung SIM-Karten an irgendwelche Personen verschicken. Ein Angriff auf das (Bank-)System mTAN hat meines Erachtens nicht stattgefunden. Im Endeffekt ist das dem Betroffenen natürlich egal. Schlecht recherchiert finde ich den Artikel trotzdem, denn wenn man zu dem Schluss kommt, dass das mTAN System funktioniert, nicht aber die legitimierte Ausgabe von SIM-Karten durch Mobilfunkunternehmen, dann passt der ganze Tenor des Artikels einfach nicht.

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WernerT 21.10.2015, 09:02
47. Vor 6 Monaten hieß es noch mTAN sei sicher

Und nun das, nur haben schon bei der Einführung von mTAN alle mir Erfahrung genau das vorausgesagt. Jetzt jammern die Banken

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Badener1848 21.10.2015, 09:04
48. Vorratsdaten sicher?

Mit der Vorratsdatenspeicherung werden nicht nur unsere Verbindungsdaten gespeichert, sondern auch der Inhalt von SMS. Das macht ja richtig Hoffnung, dass die bei den Providern sicher sein sollen. Und beim ersten Datenleckskandal wird keiner der Befürworter zurücktreten...

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suplesse 21.10.2015, 09:08
49. Nun ja oder auch nicht?

Zitat von spon_2999637
Wenn man (egal ob als Hacker oder als legitimer Kunde) das Überweisungslimit umgehen kann, dann müsste dafür die Bank haften, richtig? Denn das Limit vereinbart man ja genau deshalb, es nicht in Online-Geschäften überschreiten zu können, sondern ggf. diese Summe nur in der Filiale transferieren zu können....
Also das der Hacker dann einfach das Limit ändert und sich soviel Kohle holt, wie das Konto hergibt ist ja kein Problem. Man kann das Limit ja selbst verändern. Wenn er also drin ist, dann macht er das zuerst. Das ist dann "nur" noch eine rechtliche Frage. Würde mich aber auch sehr interessieren. Als Tipp: Keinen Bankmitarbeiter am Schalter fragen. Die Hälfte der Auskünfte, die man dort bekommt sind schlicht falsch. Hinterher will er oder sie es nicht gesagt haben. Alles schon erlebt. Ich werde mal sehen, dass ich das schriftlich von meiner Bank bekomme.

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