Forum: Wirtschaft
Teure Häuser und Wohnungen: "Die Baubranche konzentriert sich auf Gutverdiener"
imago/Rust

Die Immobilienpreise in Deutschland steigen - das liegt auch an den hohen Baukosten. Ist es nicht mehr möglich, günstig zu bauen? Doch, sagt der Ökonom Michael Voigtländer. Es gäbe Alternativen.

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lupo44 23.08.2018, 16:43
1. das ist so als wenn ein Blinder von der Farbe spricht.......

wir sprechen zumindest in Berlin von einer Bausubstanz die durchschnittlich 80 Jahre alt ist.Erbaut nach dem Krieg .Hier ging es nicht um architecktonisch ,mathematische Berrechnungen ,sondern um Haüsern für Menschen die ein Dach über den Kopf brauchten.Auch der soganannte Neubau wie Q3A oder W70 sind mit Dingen gebaut worden die heute niemand mehr verantworten würde. Der Q3A Typ sollte schon zu DDR Zeiten abgerissen werden wegen starker Korression in den Decken.Ja diese Häuser sind ohne Fahrstuhl und deshalb nur 3 Etagen hoch.Hier kann man nicht aufstocken für neuen Wohnraum.So ein Unsinn.

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Crom 23.08.2018, 16:46
2.

Die Baubranche ist augelastet. Klar, dass man Premiumkunden bevorzugt, mit denen macht man auch mehr Gewinn. Hier werden mal wieder Binsenweisheiten als Neuigkeiten verkauft.

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the_economist 23.08.2018, 17:04
3. Voigtländer der Ökonom

Liebe Spiegel Online Redaktion. Ökonomie ist eine hoch-ideologische Wissenschaft.
Gerade deshalb fände ich es Klasse wenn ihr bei solchen Artikeln immer auf die Agenda verweist.
Z.B. Voigtländer, Ökonom am Arbeitgebernahen Institus DIW in Köln, oder Nationalökonom Hans-Werner Sinn oder Ungleichheitsforscher Thomas Piketty, Markteffizienzkritiker Stiglitz usw.
Sonst liest sich der Artikel aus Versehen so, als würden Regularien die Baupreise hochtreiben, nicht zum Beispiel Oligopole am Markt für Baustoffe

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sahin 23.08.2018, 17:30
4. Re: Fahrstuhl

Zitat von lupo44
wir sprechen zumindest in Berlin von einer Bausubstanz die durchschnittlich 80 Jahre alt ist.Erbaut nach dem Krieg .Hier ging es nicht um architecktonisch ,mathematische Berrechnungen ,sondern um Haüsern für Menschen die ein Dach über den Kopf brauchten.Auch der soganannte Neubau wie Q3A oder W70 sind mit Dingen gebaut worden die heute niemand mehr verantworten würde. Der Q3A Typ sollte schon zu DDR Zeiten abgerissen werden wegen starker Korression in den Decken.Ja diese Häuser sind ohne Fahrstuhl und deshalb nur 3 Etagen hoch.Hier kann man nicht aufstocken für neuen Wohnraum.So ein Unsinn.
Schon mal was von Aussenaufzügen gehört?

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helmut.alt 23.08.2018, 17:34
5. Ein altes Haus abzureissen ist bald genauso teuer

wie ein Neubau, weil alle Baumaterialien getrennt und recycled werden müssen. Dieser Kostenfaktor könnte gewaltig reduziert werden, denn alte Baumaterialien sind kein Sondermüll (außer Asbest).

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DJ Bob 23.08.2018, 17:34
6. wiedereinmal einen Beitrag die 0,0 was bringt!

Bis wir soweit sind das Menschen bauen können ohne zb einen Bauplatz zu erben wir in den nächste Wirtschaftskrise stürzen. Wir haben die Boom Jahren sträflich vernachlässigt!!! 45% der Menschen haben eigene 4 Wände hier in D!! Für unsere Wirtschaftsleistung und Kraft eigentlich katastrophal!!!
Und diese "Sprüche" das der Deutsche nun mal halt gerne in Miete lebt ist bullshit!! Eigene Wohneigentum wird hier in der 4 stärkste Wirtschaft der Welt NICHT gefördert!!
Gefördert wird "Grossgrundbesitzertum" Wer Wohnungen schafft hat auch eine "Steuersparmodel"

Und in 5 Jahren wenn die "Geburtenstarkenjahrgänge" in Rente gehen bin ich gespannt welche "kluge" Sprüche die "SPON Bourgeoisie" parat hat!!

Wenn Menschen ihre Miete und vorallem Energiekosten nicht mehr bezahlen können

50 Jahre hart "gebuckelt" für die BRD GmbH damit man seine letze Tage in Armut verbringen kann!!!
Tja auch wenn es der "SPON Bourgeoisie" nicht gefällt diese Menschen haben "überproportional" im EU Durchschnitt ein "arschvoll" Steuern und Abgaben bezahlt! Und für was?

ca 2023 reden wir weiter

Hmm vielleicht sehen wir explosionsartig "trailor parks" entstehen wie in den USA?

Oh sorry her

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Meckerameise 23.08.2018, 17:51
7.

Da passt doch perfekt der andere Artikel von heute hinein, in dafür plädiert wird, sozialen Wohnungsbau und Mietpreisbremsen abzuschaffen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/sozialer-wohnungsbau-beratergremium-empfiehlt-abschaffung-a-1224526.html
"Natürlich haben viele Sicherheitsbestimmungen ihren guten Grund, aber letztlich geht es um die Abwägung zwischen neuem Wohnraum und der Sicherheit. Angesichts des akuten Bedarfs an Wohnraum sollten Bauverordnungen weniger kompliziert sein." Prima Idee: wir nehmen uns Länder wie Brasilien und Indien als Vorbild und bauen Wellblechhäuser. Spottbillig und superschnell aufgebaut, nehmen pro Wohneinheit nicht viel Platz weg und mit deutschem Know-How kann man die bestimmt noch prima 30 Meter hoch stapeln. Sicherheit bedeutet doch nur, dass Menschen länger irgendwo leben, so kann man nicht schnell genug höhere Mieten verlangen.

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frank1980 23.08.2018, 18:00
8. Durchmischung

das ist ja eine tolle Idee der Theoretiker.
Aber mal ehrlich wer der es sich leisten kann, möchte in einem Haus mit vielen sozial Schwachen leben ?

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scgtef 23.08.2018, 18:04
9. Wenn der Staat schon Hartz4 Aufstockern

die Miete zahlt, weil es viel zu viele Niedrigloehner im reichen D gibt, dann sollten diese Wohnungen dringend auch dem Staat gehören. Die Allgemeinheit finanziert die Rendite von irgendwelchen Immogesellschaften aus aller Welt, unangenehm! Noch besser wäre es, die Sozialleistungen fürs Wohnen einfach mall wegzulassen. Wer weiß, vielleicht sinken dann die Mieten oder die Löhne steigen, so dass ein Leben ohne Sozialleistungen bei Vollzeitarbeit möglich wird. Das wäre ein wunderbares politisches Ziel.

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