Forum: Wirtschaft
Teure Panne: Schweizer Bank überweist aus Versehen Millionensumme
REUTERS

Die Credit Suisse hat einem Hedgefonds-Manager versehentlich 1,5 Millionen Dollar zukommen lassen. Der Mann und das Geld sind seither verschwunden.

Seite 3 von 4
karlsiegfried 30.10.2014, 10:28
20. So gehen diese netten Leute ...

... mit dem Anlagegeld ihrer Kunden um. War trotzdem billig, denn wie die Vergangenheit gezeigt hat, verzocken die doch Milliarden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vandenplas 30.10.2014, 10:32
21. mit nur 1.5 Kisten

abzuhauen, ist schon sehr wenig. Ausser der Mann ist siebzig, dann reicht es vielleicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
syracusa 30.10.2014, 10:35
22.

Zitat von Zaphod
Die meisten Menschen würden im Falle einer solchen Fehlüberweisung alles daran setzen, das Geld umgehend zu seinem rechtmäßigen Empfänger weiter zu leiten.
Das bezweifle ich stark.

Mir wurden auch mal versehentlich 5000 Euro überwiesen. Die habe ich natürlich sofort zurück überwiesen. 1,5 Millionen aber hätte auch ich nicht zurück gehen lassen. Ich hätte das Geld auf die Seite geschafft und hätte behauptet, es verprasst zu haben. Vermutlich wäre ich nur zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden, aber mehr als 2 Jahre wären es sicher nicht geworden. Das steht in einem akzeptablen Verhältnis zum Gewinn, selbst wenn man den danach nur im Ausland ausgeben kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
griaseich 30.10.2014, 10:37
23. Druckfehler???

das muss doch ein Druckfehler sein, 150 Millionen oder 1,5 Mrd glaub ich ja noch aber 1,5 Mio?? sind doch Peanuts....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hubi89 30.10.2014, 10:42
24. Ungerechtfertigten Bereicherung

Zitat von chucho
Der Manager hat (zumindest nach deutschem Recht) strafrechtlich nichts zu befürchten: Diebstahl scheidet aus, weil es an der erforderlichen Wegnahme einer Sache mangelt. Unterschlagung ebenfalls. Da die Summe überwiesen und nicht in bar ausgehändigt wurde, scheitert eine Bestrafung schon am fehlenden Sachbegriff. Außerdem hat er sich das Geld nicht zugeeignet. Ihm wurde das Eigentum daran - wenn auch versehentlich - übertragen. Untreue kommt ebenfalls nicht in Betracht wegen der fehlenden Vermögensbetreuungpflicht des Managers. Er war der Bank zu nichts verpflichtet. Die Bank ist daher auf einen Zivilprozess angewiesen. Ob eine spätere Vollstreckung erfolgreich ist, fragt sich allerdings. Ich weiß nicht, ob ich nicht auch das Geld "verjubeln" würde.
ungerechtfertigten Bereicherung" in § 812 BGB. Danach muss derjenige, der etwas ohne Grund erhalten hat, es wieder an den Berechtigten herausgeben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
benjorito 30.10.2014, 10:52
25.

Zitat von hubi89
ungerechtfertigten Bereicherung" in § 812 BGB. Danach muss derjenige, der etwas ohne Grund erhalten hat, es wieder an den Berechtigten herausgeben.
Den Unterschied zwischen Straf- und Zivilrecht kennen Sie aber schon, oder?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jupp78 30.10.2014, 10:53
26.

Zitat von hubi89
ungerechtfertigten Bereicherung" in § 812 BGB. Danach muss derjenige, der etwas ohne Grund erhalten hat, es wieder an den Berechtigten herausgeben.
Richtig, aber das ist Zivilrecht.
Hat er aber das Geld verprasst, dann ist derjenige ein stink normaler Schuldner.
In so fern ist chuchos Aussage zur Strafbarkeit und zum Zivilrecht doch absolut zutreffend.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Vollklappspaten 30.10.2014, 10:53
27. jetzt mal ehrlich....

Wie blöd muss der Typ sein?
Er erfüllt für mich die zwei wichtigsten Klischees für solche Typen.
1. Gierig
2. Volldepp
Wie weit komme ich mit 1,5 Millionen $?
Ok, Ticket Richtung Brasielien ist nicht so teuer.
Und dann?
Nehmen Ihm die Jungs da drüben ganz schnell die Kohle weg und lassen in irgendwo laut blutend rumliegen.
Aber vielleicht täuschen wir uns ja alle total in dem Mann und er ne Möglichkeit gefunden mit seinen neuen Taschengeld bis an sein Lebensend zurechtzukommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dislozierter 30.10.2014, 11:06
28. Wegen einer Million

taucht ein Hedgefond-Manager ab? Der Job scheint wohl doch nicht so lukrativ zu sein, wie es einige Gehaltslisten vermitteln wollen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chucho 30.10.2014, 11:08
29. Ist ja richtig,..

Zitat von hubi89
ungerechtfertigten Bereicherung" in § 812 BGB. Danach muss derjenige, der etwas ohne Grund erhalten hat, es wieder an den Berechtigten herausgeben.
Ja, ist ja richtig, aber eine Straftat liegt nicht vor. Und ein zivilrechtliches Urtel ist zunächst nur ein Stück Papier. Wenn er das Geld nicht mehr hat, hat er es nicht mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 4