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Teure Tarife: Vielen Rentnern ist private Krankenversicherung zu teuer
DPA

Privatversicherte Rentner klagen über hohe Kosten. Jeder Zweite akzeptierte eine höhere Selbstbeteiligung oder ist bereits in einen billigeren Tarif gewechselt. Das ist das Ergebnis einer AOK-Umfrage.

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m++ 22.10.2012, 08:46
10. Blöde Überschrift...

Hier noch ein Update: "Vielen Erwerbstätigen private Versicherung zu teuer."
Ist halt nicht für Jedermann.

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flanke 22.10.2012, 08:57
11. ...

Zitat von spon-facebook-10000283853
Ohne Privatversicherungen würden die meisten Arztpraxen schließen - für die Mehrzahl der Ärzte wäre es einfach kein Anreiz nach jahrelangem Studium und unterbezahlter Krankenhausarbeit in einem sozialistischem Gesundheitssystem, sich ausschließlich gesetzlich Versicherten mit Mini-Vergütung zu stellen. Jeder gesetzlich versicherte kann dankbar sein, dass sich sein Arzt über die privat Versicherten finanziert und somit für den Job überhaupt motivieren kann ...
Ein Durchschnittsverdienst für niedergelassene Hausärzte von 120.000 Euro pro Jahr nur mit Kassenpatienten ist also eine "Mini-Vergütung"? In welcher Welt lebt Ihr denn?
Wenn Euch das zu wenig ist, dann geht doch einfach in die freie Wirtschaft. Als Ingenieur z.B für 4.000 Brutto!

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fort-perfect 22.10.2012, 09:10
12. Schwachsinnige Propaganda

Zitat von spon-facebook-10000283853
Ohne Privatversicherungen würden die meisten Arztpraxen schließen - für die Mehrzahl der Ärzte wäre es einfach kein Anreiz nach jahrelangem Studium und unterbezahlter Krankenhausarbeit in einem sozialistischem Gesundheitssystem, sich ausschließlich gesetzlich Versicherten mit Mini-Vergütung zu stellen. Jeder gesetzlich versicherte kann dankbar sein, dass sich sein Arzt über die privat Versicherten finanziert und somit für den Job überhaupt motivieren kann ...
kann man Ihre Aussage nur nennen. Kein Arzt wird zu einer Kassenzulassung gezwungen. Ihrer Aussage zufolge müssten alle Kassenärzte dämlich sein, da sie einer unterbezahlten Tätigkeit nachgehen.
Konsequenterweise müssten Ärzte ausschliesslich Privatpatienten behandeln, da ja nach Ihrer Argumentation nur dort Geld zu verdienen ist.
Und nein, ich bin nicht dankbar, dass ich überhaupt von einem Arzt behandelt werde, im Gegenteil, ich betrachte Ärzte als Dienstleister und für eine eventuelle Dienstleistung entrichte ich jeden Monat einen nicht unerheblichen Beitrag.
Mit diesem Beitrag finanziere ich halt dann auch die Gesundheitsversorgung meiner Eltern. Das Ganze nennt sich auch Solidarprinzip und allen, die jetzt über zu hohe Beiträge der Privaten jammern, kann ich nur sagen.... dumm gelaufen....
Ich könnte mich auch privat versichern und mich vor meiner sozialen Verantwortung drücken, aber das würde ich als asozial empfinden.

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antooneo 22.10.2012, 09:14
13. Warum keine Selbstbeteiligung?

Der Artikel stellt die höhere Selbstbeteiligung wie einen Verlust für den Versicherten dar. Mal nachgerechnet? -

Ich habe bei meiner Privatversicherung die Selbstbeteiligung von null auf € 3500 angehoben. Dadurch sinkt die Prämie jährlich um € 5500. Ich spare mit diesem Tarif also minimal € 2000, im Mittel € 3500 je nach eigener Gesundheit. Wenn ich diesen Tarif anderen empfehle, wird erwidert: Zu hohes Risisko. Nein, kein Risiko, die Ersparnis von € 2000 ist der schlechtest mögliche Fall.

Wenn die Menschen nicht rechnen können, dann befürworten Sie die GKV, die sich durch Abrechnungsbetrug und Leistungsmissbrauch auszeichnet. Geht es wirklich nicht anders?

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mtroeller 22.10.2012, 09:20
14. Bitte Konkretisierung

Um welche GKV handelt es sich hier bei welchen Beträgen?
Welche PKV berechnet bei welchem Alter und welchen Beträgen welchen Tarif mit entsprechenden Leistungen?
Ohne solche Angaben ist das alles hier nur sinnloses Geschwafel.
Mit Sätzen wie:" Mir hat ein Bekannter mal erzählt", oder "Aus meinem Kollegenkreis erfuhr ich, dass..."oder" Beamte mit x-Prozent müssen oder dürfen..." erinnert mich das eher an einen Parteitag als an eine ernste Diskussion...

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fort-perfect 22.10.2012, 09:21
15. Die Antwort

Zitat von flanke
Ein Durchschnittsverdienst für niedergelassene Hausärzte von 120.000 Euro pro Jahr nur mit Kassenpatienten ist also eine "Mini-Vergütung"? In welcher Welt lebt Ihr denn? Wenn Euch das zu wenig ist, dann geht doch einfach in die freie Wirtschaft. Als Ingenieur z.B für 4.000 Brutto!
auf Ihre Frage lautet, dass viele Ärzte glauben, dass zum Abschluss ihres Studiums der Anspruch auf eine Spitzengratifikation rechtmässig dazu gehört ... nur so kann der Einwand des Foristen erklärt werden.

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Spiegelleserin57 22.10.2012, 09:22
16. schon lange bekannt!

ich habe vor gut 20 Jahren darüber nachgedacht mich privat zu versichern. Damals wurde ich von einer sozialen Beratung davor gewarnt dies zu tun mit dem Hinweis dass es wohl unsicher wäre ob ich in der Rente dann die hohen Beiträge der privaten ( nämlich auch den Arbeitgeberanteil) auch noch bezahlen könnte. Wie man sieht war diese Entwicklung also absehbar. Man muss halt nicht immer nach den Sternen greifen. Es hört sich ja gut an privat versichert zu sein und bringt beim Arzt etliche Vorteile, der rechnet allerdings auch anders ab und es ist klar dass die Versicherungen dies wieder auf ihre Kunden umlegen, also kein Wunder!

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Diskutierender 22.10.2012, 09:23
17. Gejammer der Ärzte

Zitat von spon-facebook-10000283853
Ohne Privatversicherungen würden die meisten Arztpraxen schließen - für die Mehrzahl der Ärzte wäre es einfach kein Anreiz nach jahrelangem Studium und unterbezahlter Krankenhausarbeit in einem sozialistischem Gesundheitssystem, sich ausschließlich gesetzlich Versicherten mit Mini-Vergütung zu stellen. Jeder gesetzlich versicherte kann dankbar sein, dass sich sein Arzt über die privat Versicherten finanziert und somit für den Job überhaupt motivieren kann ...
Mir tun die gierigen Weisskittel, die den Hals nicht vollkriegen können (ich denke da nur an die letzte Tarifauseinandersetzung, wo diese dreisten Lobbyisten den Schlichterspruch nicht akzeptierten), jetzt aber sooo leid. Dann reicht es eben nur noch für einen Mercedes oder BMW statt für eine Porsche oder Ferrari.

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Modest 22.10.2012, 09:27
18. Systemrelevant

Ich bin nun schon seit über 25 Jahren PVK - Mitglied und habe nun meine Erfahrungen über das Versicherungswesen.
Fazit: Mit Speck fängt man Mäuse oder eine jede Versicherung ist nur so gut wie dein Betreuer. Unterm Strich wird jede Versicherungswirtschaft von der Politik bestens gestärkt, so BK-Merkel.
Wenn ich nun meine Ironie unterlasse, dann stellt sich die bittere Frage: Wie glaubwürdig ist das allgemeine Versicherungswesen?

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flanke 22.10.2012, 09:30
19. ...

Zitat von fort-perfect
auf Ihre Frage lautet, dass viele Ärzte glauben, dass zum Abschluss ihres Studiums der Anspruch auf eine Spitzengratifikation rechtmässig dazu gehört ... nur so kann der Einwand des Foristen erklärt werden.
Ja, richtig, die sind völlig abgehoben. Und meistens können sie in unseren Medien oft auch völlig kritiklos die Mär von dem Hausbesuch für 7,50 € verbreiten. Über die Leistungen, wo richtig Kohle gezogen wird, schweigt man natürlich.

Mein Vorschlag:

Ärzte bei den Krankenkassen anstellen! Wie früher in der DDR die "Poliklinik". Von mir aus soll jeder von denen 10.000 Euro Gehalt bekommen. Aber dann verschwindet vielleicht das persönliche Interesse, den Patienten sinnlose Therapien aufzuschwatzen und beim Abrechnen zu betrügen.

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