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Teure Tarife: Vielen Rentnern ist private Krankenversicherung zu teuer
DPA

Privatversicherte Rentner klagen über hohe Kosten. Jeder Zweite akzeptierte eine höhere Selbstbeteiligung oder ist bereits in einen billigeren Tarif gewechselt. Das ist das Ergebnis einer AOK-Umfrage.

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tatsache2011 23.10.2012, 20:58
70. Schweigen der PKV

Zitat von der_seher59
bezweifle ich schon mal generell das Ergebnis solcher Umfragen. ...
"Der Verband der privaten Krankenversicherung wollte sich auf Anfrage zu der Umfrage des gesetzlichen Konkurrenten und den Ergebnissen nicht äußern."
Warum wollte sich die PKV nicht äüßern?
Offensichtlich haben sie keine Argumente dagegen.

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AuchNurEinNick 23.10.2012, 21:01
71. aaa

Zitat von Inbetween
und würde, nach meinen langjährigen Erfahrungen damit, gerne einmal wissen, was der Unterschied zwischen Versicherungen und einer kriminellen Vereinigung ist...
Keine Ahnung was der Unterschied ist aber Hauptsache Sie liegen uns solidarisch versicherten in Zukunft nicht einfach so auf der Tasche ohne sich in den guten Zeiten selbst solidarisch gezeigt zu haben. Von mir aus können Sie gerne sozial verträglich früh ableben.

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AuchNurEinNick 23.10.2012, 21:21
72. aaa

Zitat von jupo5
Die privaten Krankenversicherer sind so dumm. Die müssen die steigenden Beiträge doch langsam mal in den Griff bekommen! So kann ein System nicht wirklich funktionieren...
Wieso sollen die privaten Krankenversicherer dumm sein? Wie kommen Sie auf so etwas? Die privaten Krankenversicherer tun das wofür sie gegründet wurden. Sie generieren Gewinne. Geld, Kohle, Peanuts. Sie können das nennen wie Sie wollen. Die privaten Krankenversicherungen sind ein echtes Erfolgsmodell. Nur nicht für die Versicherten aber die sind halt selbst Schuld und Mitleid ist da völlig fehl am Platz.

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Broeselbub 28.10.2012, 13:03
73. Jahrelang

privat versichert und das voll ausgekostet und im Rentenalter von der Allgemeinheit leben wollen. Das sollte die Politik unterbinden. Ganz schön dreist.

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deppo 28.10.2012, 13:09
74. unsachgemäß

Zitat von sysop
Privatversicherte Rentner klagen über hohe Kosten. Jeder Zweite akzeptierte eine höhere Selbstbeteiligung oder ist bereits in einen billigeren Tarif gewechselt. Das ist das Ergebnis einer AOK-Umfrage.
wann fängt der spiegel endlich mal an fair und sachlich zu berichten.
es wird nur die aok studie erwähnt mit einer lächerlichen anzahl an befragungen. per pressemitteilung hat die debeka darauf mit hauseigenen zahlen erwidert, die sehen ganz anders aus. seltsam, oder? Und die Debeka liegt ganz andere betroffenen-zahlen vor bei einer viel größeren anzahl der "ermittelten" befragten..
traurig

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Softship 28.10.2012, 13:22
75.

Zitat von taralan
Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Jahrelang haben die Versicherten von den günstigen Tarifen profitiert und sich der Solidargemeinschaft aller Versicherten entzogen. Jeder wusste wofür er sich entschieden hat und nun ist es eben nicht mehr so günstig. Jammern gilt nicht. Ich zahle seit Jahrzehnten den Höchstsatz in der GKV und stehe auch dazu. Kollegen waren zum Teil mit unter 100,- € privat versichert. Privatversicherte sind ja eher nicht die Dummen, selber Schuld also!
Es gibt privat Versicherte, die genauso viel bezahlen wie GKVersicherte, die den Höchstsatz bezahlen.

Und nicht jeder, der privat Versichert ist, hat sich "der Solidargemeinschaft aller Versicherten entzogen". Viele hatten keine Wahl.

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Softship 28.10.2012, 13:28
76.

Zitat von flanke
Mein Vorschlag: Ärzte bei den Krankenkassen anstellen! Wie früher in der DDR die "Poliklinik". Von mir aus soll jeder von denen 10.000 Euro Gehalt bekommen. Aber dann verschwindet vielleicht das persönliche Interesse, den Patienten sinnlose Therapien aufzuschwatzen und beim Abrechnen zu betrügen.
Ja, tolle Idee. Dann sind die ihren Arbeitgebern gegenüber loyal. Ich möchte aber von Ärzten behandelt werden, die meine Interessen, nicht die des Arbeitgebers, im Auge haben.

Stellen sich vor, die Arbeitgeber zahlen dann dafür Prämien, welcher Arzt am wenigsten "Fallkosten" verursacht. Dann gucken Sie aber in die Röhre.

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knoeterfrosch 28.10.2012, 13:28
77. Versicherungsquatsch abschaffen..

Zitat von sysop
Privatversicherte Rentner klagen über hohe Kosten. Jeder Zweite akzeptierte eine höhere Selbstbeteiligung oder ist bereits in einen billigeren Tarif gewechselt. Das ist das Ergebnis einer AOK-Umfrage.
..und durch eine steuerfinanzierte Einheitsversicherung ersetzen, die die grundsaetzlich notwendigen aerztlichen Eingriffe finanziert.
Die Gesundheitsvorsorge ist desshalb so teuer, weil die Krankenkassen auf Gewinn und nicht auf Hilfe fuer den Pazienten aus sind.

Ausserdem hat jede Versicherung Ihren eigenen Verwaltungswasserkopf, der uns zusaetzlich Geld kostet.

Was die Behauptung von den Privaten, die gestzlich versicherten muessten den Privaten 'dankbar sein' angeht, so kann ich nur sagen, dass diese den Aerzten desshalb bessere Tarife anbieten koennen, weil sie sich die Rosinen (Jung, Gesund, Gutverdienend) raussuchen koennen. SIE sind die eigentlichen Schmarotzer und gehoeren beseitigt! Punkt!

Am Besten, indem man sie dazu zwingt, ALLE MENSCHEN zu den selben Tarifbedingungen der GKV aufzunehmen.

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Softship 28.10.2012, 13:30
78.

Zitat von maddin77
Ganz ehrlich, ich habe kein Mitleid mit jemandem der in der PKV im Alter teure Beiträge hat. Wer PKV versichert war hat über Jahre und Jahrzente Geld gespart im Vergleich zur GKV.
Das stimmt nicht unbedingt. Ich habe für meine PKV immer etwas so viel bezahlt wie der Höchstbeitrag bei der GKV gewesen wäre.

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ServicePackXXL 28.10.2012, 13:31
79. für ewige single kann die private krankenversicherung günstiger sein

Zitat von Lieber frei
Dass das "Wissenschaftliche Institut der AOK" zu einem PKV-kritischen Ergebnis kommt, überrascht wirklich keinen. Und publiziert wird es von den üblichen Verdächtigen. Ich bin seit sechs Jahren privat versichert - und zwar in einem absoluten Top-Tarif inkl. Beitragsentlastung im Alter. Ich habe mir gerade mal die Mühe gemacht, es auszurechnen. Die Ersparnis meines Arbeitgebers lasse ich außen vor: Gespart habe ich persönlich in dieser Zeit ca. 12.500 Euro - in sechs Jahren. Und mein Versicherungsschutz ist erheblich besser als in der GKV. Ich bin so glücklich, nicht in diesem durch-regulierten, bürokratischen GKV-System versichert zu sein!
dann sollten sie die 12.500 € gut anlegen, um im alter die steigenden beiträge bezahlen zu können.

ach, sie glauben, die von ihnen erwähnte beitragsentlastung im alter gäbe es aus reiner menschenliebe - ich bitte sie!
die leistungen werden genau dann, wenn die zipperlein kommen, eingeschränkt - denn in der privaten krankenversicherung werden die kosten einer alterskohorte auf eben diese guppe verteilt, mit direkten auswirkungen auf die prämie.
das ist ja der ganze witz: junge, gesunde, gut verdienende leute verursachen in ihrer alterskohorte kaum kosten, subventionier(t)en sogar noch die "kranken, alten", deshalb die relativ niedrigen beiträge.

sie vergaßen zu erwähnen, dass kinder oder gar eine hausfrau und mutter separat privat versichert werden müssten, die familienmitversicherung gibt es nur in der gesetzlichen krankenversicherung.

in jungen jahren mit niedrigen beiträgen in die private krankenversicherung gelockt, die im alter unbezahlbar wird - und das ohne rückkehrrecht in die gesetzliche.

hier ein interessanter lesetipp: http://www.bundderversicherten.de/ap...Broschuere.pdf

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