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Teurer Netzausbau: Offshore-Windenergie droht Kostenkollaps

Strom aus Offshore-Windparks ist*die Schlüsselenergie der Zukunft - doch*der Ausbau droht wegen Geldmangels ins Stocken zu geraten:*Der Netzbetreiber Tennet hat die Bundesregierung jetzt in einem Brandbrief vor*Engpässen bei der Anbindung gewarnt.

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majoschi 16.11.2011, 09:04
20. Ich persönlich finde Offshore nicht gut.

Ich persönlich bin im Grunde genommen gegen die Offshore Anlagen, weil wir als Verbraucher wieder von Spezialfirmen abhängig sind, die für die Unterhaltung und Wartung auf hoher See zuständig sind.


Auch hier, wie schon bei den AKWs braucht man spezielles Know how um diese Anlagen zu warten und zu betreiben, ist dann auch den aus diesem Bereich resultierenden Strompreisen ausgeliefert.
Andererseits werden ja, ausgehend von der Atomindustrie schon jetzt in allen möglichen Bereichen Verzögerungstaktiken , wenn gleich auch legale, um den Zeitplan für die geplante Umstellung angewandt, mit der Hoffnung, ob nicht doch vielleicht, das einen oder andere AKW dadurch wieder ans Netz genommen werden muss.

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Der zu spät geborene 16.11.2011, 09:04
21. ....

Zitat von einbelgier
Der von Strahlenangst und Klimahysterie geschüttelte Deutsche Michel ist in Sachen EE-Kosten unendlich leidensfähig. Also drauf auf die Energierechnung mit den Kosten, wird schon bezahlt werden....
Jaja, der Strahlenmichel...ziehen Sie doch nach Fukushima und freuen sich an dort günstigen Mieten.

Was ist ein solcher Brandbrief: es wird Druck gemacht auf die Politik: gebt uns Geld. DESWEGEN wird er auch veröffentlicht. Und die Medien machen mit, klar, gibt Anzeigen...

Die richtige Reaktion ist: Verstaatlichung dieser Schlüsselindustrien. Das machts nicht billiger, vllt. auch nicht besser, aber wenigstens geht mein Geld nicht in die Taschen irgendeiner Mafia. Ob Wind oder AKW Mafia ist letztendlich egal.

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Palmstroem 16.11.2011, 09:05
22. Wo sind die bösen Investoren

Zitat von sysop
Strom aus Offshore-Windparks ist*die Schlüsselenergie der Zukunft - doch*der Ausbau droht wegen Geldmangels ins Stocken zu geraten:*Der Netzbetreiber Tennet hat die Bundesregierung jetzt in einem Brandbrief vor*Engpässen bei der Anbindung gewarnt.
... schon lsutig!
Grüne suchen böse Investoren! Wollten da nicht welche alle Energiekonzerne verstaatlichen - wegen der riesigen Gewinne!

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nic 16.11.2011, 09:06
23. hehe

... der Trick von Tennet hinter dem "Hilferuf": öffentlich finanziert und Gewinne privatisiert. Einfach so machen wie die Grünen vorschlagen: wenn Tennet es nicht schaft muss öffentlich ausgeschrieben werden.

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Hubert Rudnick 16.11.2011, 09:09
24. Nur immer jammern

Zitat von sysop
Strom aus Offshore-Windparks ist*die Schlüsselenergie der Zukunft - doch*der Ausbau droht wegen Geldmangels ins Stocken zu geraten:*Der Netzbetreiber Tennet hat die Bundesregierung jetzt in einem Brandbrief vor*Engpässen bei der Anbindung gewarnt.
Können wir Deutsche denn nur immer jammern, was möchte man denn damit bezwecken?
Investitionen kosten nun mal Geld, das was man sich vorher nur eingestrichen hat und es an den Spieltischen der Welt verzockt hatte, dass hätte man in die Energiewende stecken sollen.
Die Energiekonzerne haben jahrzehnte gute Gewinne eingefahren, aber in den Netzausbau fast nichts investiert.
Oder will man somit wieder nur eine neue Preistreiberei in Gang setzen und soll so der Steuerzahler noch mehr für die Privatwirtschaft ausgeben?
All dieses Gejammere wird doch auch nur inzeniert um wieder eigene Interressen besser durchsetzen zu können.
Was es kostet, das lässt sich aber vorher ungefähr überblicken.
HR

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grana 16.11.2011, 09:10
25. unser Wohlstand

Zitat von Olaf
Ne, das machen andere. ;-) Aber es ist wirklich traurig und letztlich nur dadurch zu erklären, dass eine breite Bevölkerungsschicht in unserem Land nicht klar ist, woher unser Wohlstand kommt.
...kommt nicht von den Atomkraftwerken.

Da muß man aber ganz schön viel AKW-Propaganda geschluckt haben.
Hier wird doch wieder nur das Spiel mit dem Abkassieren gespielt. Wie kam es doch in den 80ern aus der Atomkraftlobby, "Windkraft wird nie einen großen Beitrag in der Energiegewinnung beitragen", dann konnte man es nicht mehr leugnen und plötzlich, von einem Tag auf den anderen, "die Netze sind den Windstrom nicht gewachsen".
Lustig an dieser ganzen Geschichte ist ja auch, dass seit der Liberalisierung des Strommarkts, das Stromnetz vernachlässigt wurde und die Gewinne hieraus zum weltweiten Aufkauf von Firmen(-anteilen) genutzt wurde.
Dann wurde das fasst geschenkte Stromnetz teuer an andere Unternehmen verkauft und die können natürlich nichts für die Versäumnisse der letzten x Jahre.

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Reiner_Habitus 16.11.2011, 09:11
26. -

Zitat von Olaf
Ne, das machen andere. ;-) Aber es ist wirklich traurig und letztlich nur dadurch zu erklären, dass eine breite Bevölkerungsschicht in unserem Land nicht klar ist, woher unser Wohlstand kommt.
Mit Sicherheit NICHT von der Atomkraft.......

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bschuler 16.11.2011, 09:11
27. Kostenvergleich AKW - Windpark

Ich bin echt froh, dass ich für die Entsorgungskosten für den Atommüll, Abbau der Anlagen und Endlagerung nicht aufkommen muss.
Die einmalige Investition in einen Windpark und Ausbau des Stromnetzes können wir uns wirklich nicht leisten.
Auch ist der Brennstoff für Öl-, Gas-, Kohle- und Atomkraftwerke ja grenzenlos vorhanden und überall billig zu haben.

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Gable 16.11.2011, 09:13
28. Kosten der Atomenergie

Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Menschen glauben, die Atomkraft wäre preiswert.
Gefördert mit Forschungsmilliarden durch den deutschen Michel (nicht zu Lasten der Energiekonzerne) wurde die Technologie entwickelt.
Der Rückbau der alten Anlagen verschlingt weitere Milliarden, bezahlt vom Steuerzahler.
Und irgendwann werden die Anlagen stillgelegt, ob jetzt mit dem Ausstieg oder in 20 Jahren altersbedingt.
Die tatsächlichen Kosten des Atomstroms entsprechen nicht den reinen Erzeugungskosten.
Und die Endlagerung ist bis heute nicht geklärt. Bisher sicher geglaubte Salzstollen stürzen ein oder werden von Grundwasser geflutet.
Sicher ist die Technik auch nicht, dazu braucht es keinen Tsunami oder ein Erdbeben.
Tschernobyl und Harrisburg sind dafür die besten Beispiele.
Welcher intelligente Mensch setzt auf so eine teure, veraltete Risikotechnologie?
Die Umstellung auf Alternative Energien kostet Geld, klar, jede Einführung einer neuen Technologie kostet Geld.
Dampfloks wurden innerhalb von rund 20 Jahren komplett von Diesel- und Elektroloks abgelöst.
Auch das hat eine komplett neue Infrastruktur erfordert, Elektrifizierung von Bahnstrecken, Stromversorgung und-einspeisung über ganz Deutschland verteilt.
Und es hat geklappt, von den großen Dampflokherstellern hat keiner überlebt, weil sie die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben.
Und ich bin dankbar dafür, dass heute kein kohlebefeuertes, rauchausstoßendes Ungetüm mehr rumfährt - genau wie unsere Kinder uns dankbar sein werden, dass wir die Atomenergie abgeschafft haben.

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Hans-Georg Pabst 16.11.2011, 09:22
29. Windenergie

Zitat von Wilhelm Klaus
Ich habe mich sowieso schon lange gefragt wo das Geld für die Offshore Anlagen herkommt. Die verdienen bislang doch keinen Cent. Ist das eine gigantische Geldwaschanlage?
Wenn man via Petra Reski weiß, dass die Mafia vorwiegend in erneuerbare Energien investiert, ist Ihre Vermutung schlüssig!

Windenergie sollte ausschließlich als Prozessenergie für Dünger, Chemie, Erzeugung von Alu, Kupfer, Eisen... verwendet werden. Da ist es Wurscht zu welcher Stunde die speicherbaren Produkte entstehen. Man braucht kein Netz und keinen Stromspeicher!

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