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Teures Gesundheitssystem: Was Deutschland von Kenia lernen kann
Corbis

Das deutsche Gesundheitssystem gilt als eines der besten der Welt - und als teuer, bürokratisch und unfair. Um die Vorsorge weiterzuentwickeln, lohnt ein Blick ins Ausland. Sogar Entwicklungsländer wie Kenia taugen laut Experten als Vorbild.

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bekkawei 03.02.2014, 14:49
70.

Zitat von krassopoteri
Jetzt muss ich Ihnen aber doch wohl nicht auch noch die Story von der vorgeschlagenen aber abgelehnten Proststabiopsie hier ausbreiten.
Sie sind ein echter Glueckspilz ;-)

All die Kranken und Siechen sollten sich mal eine Scheibe bei Ihnen abschneiden.

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krassopoteri 03.02.2014, 15:07
71.

Zitat von c++
Viele schimpfen ja schon, weil Versicherungen mit Pharmaunternehmen Verträge schließen, dann muss man als Patient eben die Versicherungspillen schlucken, nicht das beste Präparat.
Und sie erwarten sogar, dass diese helfen, statt froh darüber zu sein, wenn die nicht schaden.

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kika2012 03.02.2014, 15:09
72. @albrechthase

Nein das stimmt nicht. In UK zahlt jeder AN einen (wie ich finde hohen) Beitrag auch an Krankenversicherung ueber seinen Lohn. Es ist nicht umsonst! Und falls sie mal was privat zahlen sollen, dann empfehle ich ihnen ein sehr hohes Gehalt! Beispiel: Gyn Untersuchung in UK ~ 200 GBP, Dtland: ~60 Euro...Geburt: UK privat: ~ 6000 GBP, Dtland: ~ 1500 Euro

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lachina 03.02.2014, 15:10
73. Das kenianische System...

gleicht dem in Kolumbien, wo ich gelebt habe. Dort war ich privat bei SANITAS versichert und hatte alles aus einer Hand: Superärzte, ein Krankenhaus mit Hotelstatus und wenn es echt mal ein unlösbares Problem gab, wurde der Spezialist aus USA eingeflogen...das ganze zum Preis von damals 100 DM im Monat .... nur: Ich konnte mir die Versicherung leisten, Millionen von Kolumbianern halt nicht. So ist es in der Dritten Welt und Kenia zählt dazu ! Kein gutes Vorbild für Deutschland. Oder wenn wir schon ein Vorbild für unser Gesundheitssystem suchen? Wie wäre es mit Cuba oder Venezuela? ;)

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h-i-2224 03.02.2014, 15:55
74. In der DDR war die Krankenversorgung

Zitat von BettyB.
Den Ärzten die Gehälter kürzen, all die Maschinen abschaffen und Menschen, denen die Grundausstattung nicht hilft sterben lassen. Geht. Die rage ist nur, ob man das Gesundheitswesen nicht allen in Deutschland lebenden Bürgern "kostenlos" anbieten und dieses durch Steuern abdecken sollte. Beispiel nicht Kenia, sondern DDR...
nicht kostenlos, auch da hatte jeder seine Beiträge
für die Sozialversicherung zu bezahlen.

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krassopoteri 03.02.2014, 16:16
75.

Zitat von bekkawei
Sie sind ein echter Glueckspilz ;-) All die Kranken und Siechen sollten sich mal eine Scheibe bei Ihnen abschneiden.
Sie glauben doch wohl nicht, dass ich als 71 - jähriger keine gesundheitlichen Probleme habe.
Aber ist das ein Grund, deshalb ständig den Arzt aufzusuchen?
Es gibt auch im Alter besseres zu tun.
Vielleicht sollte man einfach mal das Alter akzeptieren und vor allen Dingen den Tod nicht verdrängen.
Der beste Arzt kann uns nicht davor nicht bewahren.

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Olaf 03.02.2014, 16:37
76.

Zitat von otzer
Zitat: "Die Beiträge orientieren sich nicht am gesundheitlichen Risiko, sondern am Betrag, den der Einzelne aufbringen kann." Das ist doch GENAU der Grundgedanke der GKV und der beitragsfreien Mitversicherung von Familienmitgliedern. In der GKV geht es nicht nach Risiko, sondern Einkommen, also letztlich nach dem, was einem Versicherter aufbringen kann. Wo ist nun der revolutionäre neue Ansatz?
Gibt es nicht. Der Artikel ist reine PKV Propaganda.

30$ monatlicher Beitrag klingen in Deutschland nicht viel, legt man aber das durchschnittliche Monatseinkommen von 68$ in Kenia zugrunde, sieht die Sache schon anders aus. Die zahlen also 44% ihres Einkommens nur für die Krankenversicherung. In Deutschland sind wir bei 15,5 % in der GKV.

Die Bundeszuschüsse an die GKV sind übrigens für die Versicherungsfremden Leistungen, mit denen sich die PKV erst gar nicht belasten.

Will man eine gute, medizinische Versorgung für alle haben, unabhängig vom Einkommen, führt an einem System wie in Deutschland kaum ein Weg vorbei.

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key_art 03.02.2014, 17:31
77. Wozu nach Kenia gehen?

Zitat von Kasulke
Es würde reichen sich mal in der nächsten Nachbarschaft umzusehen. Niederlande zum Beispiel. Aber, es kann ja garnicht sein, dass andere etwas besser können als Deutschland. Wir blamieren uns doch nicht durch Lernen bei anderen !
Fragt sich nur, wie lange! Der König hat seinem Volk in seiner Thronrede bereits das Ende des Sozialstaates eingeläutet.

http://deutsche-wirtschafts-nachrich...fahrts-staats/

Der Artikel ist eine Vorbereitung dafür auch in Deutschland.

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Neuer Debattierer 03.02.2014, 21:43
78.

Zitat von sysop
Das deutsche Gesundheitssystem gilt als eines der besten der Welt - und als teuer, bürokratisch und unfair. Um die Vorsorge weiterzuentwickeln, lohnt ein Blick ins Ausland. Sogar Entwicklungsländer wie Kenia taugen laut Experten als Vorbild.
Was ist denn das für ein seltsamer Beitrag? Da wird die Finanzierung gesamtgesellschaftlichlicher Aufgaben der GKV mal einfach als Staatszuschuss bezeichnet, ohne den die GKV nicht existieren könne. Da wird ein PKV-Vertreter als Kronzeuge für die Gestaltung eines Gesundheitswesens herangezogen und als Grund für nicht ausgeschöpftes Sparpotenzial in Deutschland die privatärztlich Gebührenordnung und mangelnde Vertragsgestaltung in der PKV genannt. Solch einen inhaltlichen Durcheinander zum Gesundheitswesen habe ich selten gelesen.

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brendle 04.02.2014, 19:10
79. Ein schlechtes System

das ist das System für Reiche. Denn in Kenia bekommt nur der volle Behandlung wer gut zahlen kann. Nicht mal 10 % der Bevölkerung hat eine KV!!!

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