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#ThisIsACoup auf Twitter: Weltweite Wut auf Deutschland
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"Schäuble, der Zerstörer": Unter dem Hashtag "ThisIsACoup" werfen Twitter-Nutzer aus zahlreichen Ländern der Bundesregierung vor, Griechenland in den Euro-Verhandlungen zu demütigen.

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SK3112 13.07.2015, 14:09
190. Ach so.

Ach so, der hashtag ist Spitzenreiter in Kanada, USA, Türkei und Ägypten. Na ja. Ungebetene Zwischenrufer aus dem Off gibt es immer, und wer nicht zu den Gläubigern der Griechenlandhilfen zählt, möge sich in Zurückhaltung üben. Noch einmal für die, die qua Kultur nicht über Fremdsprachenkenntnisse verfügen: shut up!

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siegip 13.07.2015, 14:10
191.

Zitat von patras
Man sollte ganz schnell und dringend eine Online-Petition starten mit dem Aufruf, deutsche Waren überall zu boykottieren. Und dann darauf zählen, dass sich die Menschen nicht nur in Europa, sondern weltweit zweimal überlegen, Dinge vom Exportweltmeister zu kaufen. Das würde treffen, das wäre eine demokratische Abstimmung gegen den Wirtschaftsimperialismus
Bin ich ganz dafür ausserdem sollte sich Deutschland selber daran erinnern als es als der kranke Mann Europas galt bevor BK Schröder die Arbeitsmarktreform und die Harz 4 einführte wo heute noch mehr als 1 Mill.Vollzeitbeschäftigte aufstocken müssen um einigermassen zu überleben. Ein Blick in den eigenen Spiegel würde vielleicht gut tun.

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timmyt1981 13.07.2015, 14:10
192.

Die sollen froh sein das es Leute gibt die immer und immer mehr in das Fass ohne Boden werfen. Helfen wird es am Ende sowieso nicht.

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claudia1973 13.07.2015, 14:11
193. das ist doch schwachsin

Griechenland hat zwischen 2000 und 2008 nicht sparen müssen. Das hat niemand verlangt und sie wollten es auch nicht sondern haben Bilanzen gefälscht um in die EU zu kommen weil sie wusten wenn was passiert werden es die Europäer allen voran das wirtschaftlich starke Deutschland richten. In dieser Zeit haben sie die Wohltaten auf Pump finanziert. Das jetzt ist die Quittung man kann nicht das eigene Volk so begünstigen wenn andere zahlen sollen. Das kann man nur wenn das Geld vorhanden ist.

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Margot 357 13.07.2015, 14:21
194. So ist es!

Zitat von patras
Man sollte ganz schnell und dringend eine Online-Petition starten mit dem Aufruf, deutsche Waren überall zu boykottieren. Und dann darauf zählen, dass sich die Menschen nicht nur in Europa, sondern weltweit zweimal überlegen, Dinge vom Exportweltmeister zu kaufen. Das würde treffen, das wäre eine demokratische Abstimmung gegen den Wirtschaftsimperialismus
Wenn alle derart exportiert hätten, wer hätte dann die Waren kaufen sollen? Genau das hatte Gysi 1998 vorausgesagt, You Tube: Gregor Gysi: »Man kann einen Kontinent nicht über Geld einen«
Auch ein genauerer Blick auf die Staatsausgaben zeigt, dass es, neben internationalen Banken, vor allem auch deutsche Rüstungskonzerne sind, die von griechischen und deutschen Steuergeldern profitieren. An 90% aller griechischen Korruptionsfälle sind zudem deutsche Firmen beteiligt. Darunter auch sehr prominente Unternehmen wie Siemens oder der Waffenfabrikant Krauss Maffei Wegmann. So zahlte beispielsweise Siemens 60 Millionen € Bestechungsgeld, um öffentliche griechische Aufträge zu erhalten. Krauss Maffei Wegmann zahlte 1,7 Millionen € Schmiergeld für den Abschluss von Rüstungsdeals. Beide Fälle werden derzeit juristisch verhandelt

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Celestine 13.07.2015, 14:25
195.

Zitat von mehrlicht
Krugman ist ein Rechthaber und schlechter Verlierer. Herr Krugman geben sie ihren Nobelpreis zurück .Austerity funktioniert, wenn die richtigen Leute an de Regierung sind. Siehe GB, Spanien, Irland.
GB können Sie nicht berücksichtigen, denn die sind nicht in der Eurozone und gar nicht betroffen. Deren Rating liegt bei AAA, wie Deutschlands.

In Spanien wurde das Demonstrationsrecht gerade reformiert. Laut UK Publikation The Guardian gab es deswegen ein "international outcry", doch davon hört man nichts in DE. Das neue Recht bedeute das Ende der Demokratie, so der Bericht. Wozu ist das wohl nötig?

Vielleicht ist das nötig wegen der hier auf SPON wiederholt erwähnten hohen Jugendarbeitslosigkeit von 49%. Außerdem liegt Spaniens aktuelles Rating bei BBB-. Also ganz toller Erfolg, das ist nämlich nächst zu Schrott!

Die Iren haben die Lage inzwischen besser im Griff, das stimmt.

Ihre Bemerkung über Paul Krugman ist nur eines: völlig unqualifiziert.

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GMNW 13.07.2015, 14:29
196. Für meine Belange ....

....bin ich froh und stolz auf unseren Bundesfinanzminister! Er weiß nur zu gut, aus welcher Ecke die Schmähungen gegen ihn kommen und wird damit gut leben können!! Paul Krugman z.B.; zwar ist er Nobelpreisträger, gehört als ausgewiesener linker Theoretiker zur Kategorie 'Wasser predigen und Wein saufen!'. Obama ist auch Nobelpreisträger!

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lupidus 13.07.2015, 14:30
197.

Zitat von Tork
Der Schuldner wurde genötigt in unsinniger Quantität zu sparen (etwa dreimal so viel wie Irland, Spanien, Portugal ..) Der Gläubiger hat im Übrigen jemandem zum Schuldner gemacht, von dem er wusste, dass er die Schulden nicht zurückzahlen konnte. Es geht aber dabei nicht um einen privaten Schuldner sondern um eine Volkswirtschaft. Da spielt dann der Gläubiger schlicht mit Menschen. Die damaligen Regierungsentscheider waren leicht über den Tisch zu ziehen. Nun soll alles verkauft werden, was diese Volkswirtschaft noch hat. da wird nichts bleiben, mit dem sie sich gesundstoßen kann. Das ist Machtgewinn und Kontrolle in Reinkultur und auf übelstem Niveau.
wieso unsinnig. die haben massiv über ihre verhältnisse gelebt, als mussten sie auch massiv einschränken. sie haben es über jahrzehnte bewußt vermieden einen gesunden staat aufzubauen. die bevölkerung hat auch schön mitgespielt und die größten lügner gewählt. heute stehen alle als unschuldslämmer da, die ja nichts gewußt haben.

nicht einmal in der vergangenheit haben sie mal kürzer getreten und sich besonnen. ich sehe es nicht ein hierfür geradezustehen. ich bin gerne für das gegenteil bereit: vollständiger rückzug deutschlands aus der derzeitigen eu und neuanfang mit echten regeln mit ländern, die auch wirklich etwas innerhalb einer gemeinschaft bewirken wollen. keine gelder mehr ans bürokratiemonster !!

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Eduschu 13.07.2015, 14:31
198.

Zitat von Margot 357
Wenn alle derart exportiert hätten, wer hätte dann die Waren kaufen sollen? Genau das hatte Gysi 1998 vorausgesagt, You Tube: Gregor Gysi: »Man kann einen Kontinent nicht über Geld einen« Auch ein genauerer....
Für die angeblichen 90 Prozent deutscher Anteile an griechischen Korruptionsfällen haben Sie doch sicher einen klitzekleinen Beleg? Immer wenn man glaubt, es gehe nicht schlimmer mit den Lügen der auf Deutschland Einprügelnden, legt garantiert noch jemand einen irrwitzigeren Vorwurf drauf.
P.S.: Die Zeitung "Neues Deutschland" würde ich als Beleg eher nicht so toll finden.

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Hermes75 13.07.2015, 14:31
199.

Zitat von Tork
Ihr ganzen "Richtig so"-Schreihälse. Was nützt es bitte dem deutschen Steuerzahler, wenn ein Land das am Boden liegt, endgültig zerstört wird? Steuergelder bekommt man dadurch .....
Es ist eine Frage der wirtschaftlichen Vernunft, ob man dem schlechten Geld immer weiter gutes hinterher werfen möchte. Ich war anfangs auch der Meinung, dass die Europäer solidarisch mit Griechenland sein sollten und helfen. Das ist auch passiert. Mit beispiellosen Krediten und Bürgschaften sind die anderen Länder der Euro-Zone den Griechen beigesprungen und haben den sofortigen Staatsbankrott verhindert.
Es gab einen Schuldenschnitt von über 100 Mrd. Euro.
Die vereinbarte Gegenleistung lautete, dass Griechenland seine Finanzen in Ordnung bringen muss, damit es nicht dauerhaft auf fremde Hilfe angewiesen ist.
Das war der Deal.
Die Realität stellt sich jetzt aber ganz anders dar:
Die Gelder sind geflossen und die Griechen brauchen jetzt noch mehr Geld als zuvor.
Reformen? Fehlanzeige.
Statt dessen haben die Griechen jetzt zweimal in nur 6 Monaten GEGEN Reformen und die Konsolidierung des Staates gestimmt.
Dass wir unsere Kredite jemals wieder sehen ist ohnehin mehr als unwahrscheinlich.
Soll man also noch weiter Geld in einen Schuldner investieren, der weder fähig noch willens ist seinen Verpflichtungen nachzukommen?
Die wirtschaftliche Vernunft sagt: Nein.
Manchmal ist es besser sich einzugestehen, dass eine Investition falsch war und man sie mit Verlust beendet anstatt immer weiter Geld zu verlieren.
Das ist harte Realität.
Eine europäische Idee die nur durch dauerhafte Transferzahlungen funktioniert, ist auf die Dauer zum Scheitern verurteilt. Das möchte ich nicht.
Ein gemeinsames Europa kann nur funktionieren, wenn sich alle an die gemeinsamen Spielregeln halten. Im Falle Griechenland wird permanent dagegen verstoßen.

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