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Topmanager: Bahn entmachtet Super-Vorstand Kefer
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Paukenschlag bei der Deutschen Bahn: Ausgerechnet der bislang mächtigste Vorstand Volker Kefer soll nach SPIEGEL-Informationen einen Teil seiner Zuständigkeiten abgeben. Als Nachfolger wünscht sich Konzernchef Grube unbedingt eine Frau.

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Methados 06.06.2013, 18:58
10.

Zitat von sysop
Paukenschlag bei der Deutschen Bahn: Ausgerechnet der bislang mächtigste Vorstand Volker Kefer soll nach SPIEGEL-Informationen einen Teil seiner Zuständigkeiten abgeben. Als Nachfolger wünscht sich Konzernchef Grube unbedingt eine Frau.
es hat begonnen - im vorauseilenden gehorsam gehen die guten positionen nun nicht mehr an die fähigsten menschen, sondern per se an eine frau.

na wenn das mal nicht männern effektiv diskriminiert.

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loddarcontinua 06.06.2013, 18:59
11. Eigentlich überfällig

Zitat von sysop
Paukenschlag bei der Deutschen Bahn: Ausgerechnet der bislang mächtigste Vorstand Volker Kefer soll nach SPIEGEL-Informationen einen Teil seiner Zuständigkeiten abgeben. Als Nachfolger wünscht sich Konzernchef Grube unbedingt eine Frau.
Den größten Lügner und Betrüger(S 21) der kriminellen DB AG zu 'kürzen'! Nur, sein Chef, der Poletto-Pfau steht ihm in nichts nach! Vielleicht will er auch sein Liebchen zum Vorstand für Dienstleistungen machen (Bord-Restaurants...)?!

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karabas 06.06.2013, 19:00
12.

Zitat von sysop
Paukenschlag bei der Deutschen Bahn: Ausgerechnet der bislang mächtigste Vorstand Volker Kefer soll nach SPIEGEL-Informationen einen Teil seiner Zuständigkeiten abgeben. Als Nachfolger wünscht sich Konzernchef Grube unbedingt eine Frau.
man stelle sich vor, Grube würde sich unbedingt einen Mann als Vorstand wünschen...Nicht auszumahlen was hier los wäre.

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reader209 06.06.2013, 19:08
13. Emanzipation liegt

bekanntlich dann vor, wenn eine völlig unfähige Frau eine Führungsposition bekommt!

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dongerdo 06.06.2013, 19:13
14.

Zitat von sysop
Paukenschlag bei der Deutschen Bahn: Ausgerechnet der bislang mächtigste Vorstand Volker Kefer soll nach SPIEGEL-Informationen einen Teil seiner Zuständigkeiten abgeben. Als Nachfolger wünscht sich Konzernchef Grube unbedingt eine Frau.
Na dann bin ich ja mal gespannt - von der Leyen redet ja seit Jahren von wahren MASSEN an überqualifizierten Frauen die ganz pöööse klein gehalten werden.
Also auf gehts ihr promovierten, hochkompetenten Ingenieurinnen mit ausgeprägter Führungserfahrung die sich zutrauen mit Hochtechnologiekonzernen auf Augehöhe zu verhandeln..... Ich wette die Bahn kann sich gar nicht mehr vor Anfragen retten.... :-S

Als Mann muss ich ehrlich sagen dass ich langsam die Schnauze von der Richtung welche dieses Land einschlägt nur noch voll habe

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lew111 06.06.2013, 19:17
15.

Es wird also nicht nach Fachkompetenz oder andere nachvollziehbare Kriterien ausgesucht sondern nach Geschlecht. Sollte ein kompetenter Mann zur Verfügung stehen wird er nicht berücksichtigt und man sucht so lange bis man ein passende Frau gefunden hat.

Wenn das keine Diskriminierung von Männern ist was dann.

Auf niedriger Ebene ist es heute noch schlimmer. Da wird nicht mal den Anschein erweckt man sucht nach Kompetenz, sondern viele Stellen werden einfach mit Frauen besetzt egal ob kompetent oder nicht.

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frank1980 06.06.2013, 19:46
16. Stellenanzeige:

Notwendige Qualifikation:

1. weiblich
2. Ingenieurstudium mit Promotion
3. ...

Wenn an der ersten Stelle "männlich" stehen würde. Wären Klagen wegen Diskriminierung vorprogrammiert und der Verantwortliche müsste unverzüglich seinen Hut nehmen. Anders herum ist das offensichtlich überhaupt kein Problem, sondern wird sogar noch in der Presse hervorgehoben. Ich denke schon, dass sich genug Frauen finden werden die besser sind auf der Position als die meisten Männer, aber das Geschlecht als Einstellungskriterium heranzuziehen ist ganz einfach Diskriminierung.

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Walther Kempinski 06.06.2013, 20:00
17. Er ist ein guter Mann

Volker Kefer ist ein grundsolider Mann, einer der wenigen Techniker in hoher Position. Besonders hat er mich während der Schlichtung zu Stuttgart21 beeindruckt. Seine Ausführungen waren logisch, ruhig und von sachlicher Brillianz. Gegen ihn sahen die "Ingenieure" der S21-Gegner eher aus wie zerlumpte Erstsemester.

Das wieder einmal ein "Insider" darüber mutmaßt, wie Kefer auf seine "Zurücksetzung" reagiert haben soll, das ist wieder mal typisch. Richtige Leute, kritisieren Kefer nicht in einem solchen Ton. War wohl wieder einer von der Anti-Stuttgart21 Fraktion. Die haben ja noch ein Hühnchen mit ihm zu rupfen. Tatsache ist jedoch, dass bereits schon seit Monaten klar ist, dass Kefer das Projekt S21 abgeben muss. Hierfür wird nämlich eine eigene Gesellschaft gegründet, die dann die 2 Jahre Zeitverlust so gut es geht aufholen soll.

Zeitverlust der übrigens aufgrund der Gegner entstand und erst in zweiter Linie von der Bahn verbockt wurde. Wir erinnern uns, anfangs haben die Grünen zum Wahlkampf mobilisiert, die Demos waren groß. Dann kamen die unendlichen Gerichtsprozesse. Die S21-Gegner haben abstruse Einsprüche erhoben, teilweise mit Vordrucken aus der links-ökologischen Parteizentrale. Dann sprang noch ein Umweltverein dazwischen und kritisierte den verkehrlichen Sinn des Projektes (wohlgemerkt eine Umweltschutzorganisation die plötzlich mit Ein- Und Ausstiegszeiten von Fahrgästen diskutieren wollte...hm seltsam). Dann gabs noch eine Volksabstimmung, eine Landtagswahl bei der auch nicht klar war wer gewinnt, also musste man warten. Dann gabs noch die lange Schlichtung, den Filderdialog (eine Finte der Grünen, alles bequatschen, aber am Ende nix umsetzen) und zig andere kleinere Faktoren, die S21 verzögert haben.

Volker Kefer hat damit aber nichts zu tun. Er hat Stuttgart21 sehr sauber durch die Schlichtung gebracht. Ich habe mit vielen unentschiedenen Leuten gesprochen. Die meinten auch, dass Kefer sie bei der Schlichtung überzeugt hätte. Das Projekt sei tatsächlich sinnvoll. Eigentlich schade, dass so Leute es schwierig haben. Aber ich glaube jeder von uns kennt das Gefühl Recht zu haben, aber nicht gehört oder gar verspottet zu werden. Das ist das Schicksal von vielen klugen Leuten.

P.S Die S-Bahn in Stuttgart, die früher durch die Königstraße führ (also die große Einkaufsader in der Stadtmitte) und nun unterirdisch verkehrt, würde heute auch kein Stuttgarter mehr heraus buddeln. Die Verlegung der S-Bahnen im Stadtkern nach unten, wurde übrigens am Ende auch viel teurer als veranschlagt. Aber die Leute habens eingesehen und es durchgezogen. Heute ist es eine Selbstverständlichkeit. Und ich glaube die Menschen von damals würden uns heute auslachen für unsere Luxusprobleme und unseren Unwillen das Gute zu befürworten und das Risiko immer zu scheuen.

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_muskote 06.06.2013, 20:01
18.

Zitat von frank1980
(…) das Geschlecht als Einstellungskriterium heranzuziehen ist ganz einfach Diskriminierung.
Der nächste SPIEGEL, der sich damit einmal prominent auseinandersetzt, den würde ich sogar käuflich erweben.

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Steeevyo 06.06.2013, 20:10
19.

Zitat von tekaitora33
Selten sieht man einen solchen Fachexperten auf so hoher Führungsebene wie es bei Kefer in Bezug auf S21 der Fall war. Sicher hat er nicht ALLE Fragen aus dem stegreif beantworten können, aber doch die meisten. Dabei meist konkret und sachlich. Polemische Angriffe hat er meist ins leere laufen lassen können. Wirklich eine Ausnahmeerscheinung! Einspeist ein Lob an ihn, ebenso eine Kritik an seine Kollegen.
Ich werde nie vergessen wie er der gesamten Ingenieurszunft die Ehre geretet hat als er diese zusammengewuerfelte Bande von Populisten, Oberstudienraeten und abgebrochenen Architekturstudenten hat auflaufen lassen in der S21 Schlichtung.

Keiner hat diese Moechtegerningenieure mehr auf die Palme gebracht wie Kefer. Warum? Weil er Manieren besitzt und weiss wovon er redet.

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