Forum: Wirtschaft
Tops und Flops der Börsengänge: Ein gutes Jahr für die Mutigen
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Im Börsenjahr 2013 bestätigte sich eine Regel: Höre bloß nicht auf Experten! Vorab totgesagte Neuemissionen haben ihre Aktionäre reich gemacht. Vermeintlich sichere Immobilienaktien erwiesen sich als schlimme Wertvernichter.

unixv 30.12.2013, 16:20
1. alles beim alten!

zocken bis der Arzt kommt, verlieren gibt es nicht, wenn doch ... es zahlt der Steuerzahler, wer sonst!

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tino.reichardt 30.12.2013, 16:56
2. Das ist mir neu

Zitat von unixv
zocken bis der Arzt kommt, verlieren gibt es nicht, wenn doch ... es zahlt der Steuerzahler, wer sonst!
Also, wenn mein Aktienfonds nach unten geht, kann ich den vom Steuerzahler wieder aufstocken lassen!?

Hurra, es lebe der Kommunismus und die Unmündigkeit der Bürger

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naklar? 30.12.2013, 19:11
3. Aktien sind nicht das Übel, das Übel ist, was Banken und Politiker daraus gemacht ...

... haben. Dank der Banken haben Aktienwerte überhaupt keinen Bezug mehr zur Realität eines Unternehmens. Gut finanziell ausgestattete Unternehmen sind meistens unterbewertet und sogenannte Blasen in der Wirtschaft sind total überbewertet.
Auch in der Bankenkrise sind die Reichen die Profiteure. Otto-Normal hat sein ganzes Spar-Vermögen verloren; nur für die Reichen waren es einkalkulierte Verluste, die man mit gezieltem Nachkaufen wieder einholen konnte. Nur zur Erinnerung: Man benötigt erst einmal Geld um es anzulegen. Und daß dies immer weniger für Otto-Normal möglich ist; dafür haben die Blockparteien, welche die letzten 20-Jahre an der Macht waren, gründlich gesorgt. Es macht eben einen Unterschied ob man Aktien für 1000€ oder gleich für 10000€ ordern kann.


Fazit:
Aktien sind eine sinnvolle Möglichkeit für Unternehmen Geld einzusammeln um nötige Investitionen zu tätigen. Wäre dies nicht möglich, dann wären viele erfolgreiche Unternehmen nie erfolgreich geworden aufgrund der Abzocke durch Bankzinsen oder durch nicht erhaltene Darlehen.
Dividenden um 4% sind keine Zockerrei und sollten generell möglich sein, bei einem gesunden Unternehmen. Gewinnsteigerungen um die 20% ("Deutsche Bank Vorgabe unter Ackermann") würde ich eher als Zockerrei bezeichnen und fernab jeglicher Realität.

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FraSoer 30.12.2013, 19:48
4. Value Investment

Es ist zwar ganz richtig, dass man mit Aktien wie Twitter schnell sehr viel Geld verdienen kann. Dummerweise weiß niemand im Voraus wann die Aktie plötzlich wieder ihren Wert verliert, immerhin entspricht der derzeitige Kurs in keiner Weise dem Wert der Firma. Sprich, wer schnelle "ungerechtfertigte" Gewinne macht, der wird das Geld mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenso schnell wieder verlieren.

Wer langfristig von der Börse profitieren möchte, der muss sich ein Portfolio in unterschiedlichen Branchen und vielleicht sogar Ländern anlegen. Dann ist es auch nicht so wild wenn eine einzelne Aktie an Wert verliert.

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UweZ+ 30.12.2013, 20:03
5. ...:-)))

Zitat von sysop
Im Börsenjahr 2013 bestätigte sich eine Regel: Höre bloß nicht auf Experten! Vorab totgesagte Neuemissionen haben ihre Aktionäre reich gemacht. Vermeintlich sichere Immobilienaktien erwiesen sich als schlimme Wertvernichter.
Tolle Sache...!

Der gekoppelte Handel ausfallträchtiger Immobiliendarlehn und zugehöriger Kreditausfallversicherungen hatte ja auch schon viele "Aktionäre reich gemacht".

Auch 15 % Zinsen für augenscheinlich riskante Staatsanleihen haben Wertpapier-Erwerber nachweislich "reich gemacht".

Ganz generell beinhalten die Marktsegmente organisiert-kriminelle(r) Betrug und/oder Schutzgelderpressung logischerweise erhebliches Potential, ehrenwert-finanzfamiliäre Investoren reich zu machen...

Dummerweise sitzen heutig beide oben genannten Gruppen von "Reichen" entweder auf Papierchen ohne Wert, oder haben alternativ erfolgreich gezockt, und lustige Eurönchen, respektive herzallerliebst putzige Dollars eingesackt.
Und das in Zeiten, wo fast alle Mitmenschen ihre € und $ loswerden wollen, weil die deren zockerisch aufgeblähten Geldmengen nicht mehr trauen und der Besitz von €- und $-Kapital mit real verlust-aversiv schmerzlichen Aufbewahrung-Gebühren belegt wird...-)

Und weit und breit immer noch kein Schwein in Sicht, das all die supidupi Börsenpapierchen, Euros und Dollars noch in Realwertiges eintauschen wollte, wenn er solcherlei nach menschlichem Ermessen schlicht Unmögliches denn überhaupt könnte...:-))

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a.j.q. 30.12.2013, 20:11
6. Absolut Irrational

Da hat man mit ach und Krach versucht sich mit ausgewählten long Positionen in einen soliden und nachhaltigen zweistelligen Renditebereich zu bugsieren, da passiert so ein shice wie dieser unsägliche gap up bei Facebook. Der besitzt auch noch die Impertinenz nicht geschlossen zu werden und pulverisiert die Spaßshorts. Garniert wird der Wahnsinn mit dem IPO dieser Schießbude Twitter. Es gibt also immer was zu lachen, wenn die richtige Einstellung zu Geld hat ...

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habnichviel 30.12.2013, 21:18
7. Der Hase lief.....

vor allen Dingen gegen die Medien. Die wollten nämlich immer bescheid wissen. Das müssen also Anleger gewusst haben, auch eine Börsenregel die da heißt:"mach immer das Gegenteil". Genauso ist das mit dem Euro. Der ist in Asien wieder hoch bewertet und warum? Weil dort immer noch nicht genug hergestellt wird und vor allem nicht in der gewünschten Qualität. Im Moment boomt nämlich weltweit Fertigartikelherstellung und wer spielt da in der 1.Liga mit? Nicht die Aufsteigerländer, denn die können bis jetzt nur Hammer und Sichel in brauchbarer Qualität herstellen.

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radiantcat 31.12.2013, 05:00
8. Dividendenrenditen

Ganz einfach:Ich kaufe nur Aktien mit Dividendenrenditen über 5%.Die sind weniger volantil,behalten auch nach grösseren Abstürzen ihren Wert.

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