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Treffen der EU-Finanzminister: Griechen-Rettung auf Raten
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Griechenland verpasst seine Reformziele, Privatisierung und Stellenabbau gehen nicht voran. Die Euro-Finanzminister beraten wieder über den Krisenstaat. Mehr als eine Ermahnung wird es nicht geben - niemand will Athen den Geldhahn zudrehen.

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APPEASEMENT 08.07.2013, 16:44
1. Das wußte jeder

Zitat von sysop
Griechenland verpasst seine Reformziele, Privatisierung und Stellenabbau gehen nicht voran. Die Euro-Finanzminister beraten wieder über den Krisenstaat. Mehr als eine Ermahnung wird es nicht geben - niemand will Athen den Geldhahn zudrehen.
Das wußte jeder inkl. der grie. Politiker. Erstmal Zusagen machen, das Geld kassieren und sich dann den Nachschlag holen.
Das man die Auflagen eh nicht erfüllen würde war auch jedem klar.

Die Griechen sind mir sympatisch und trotzdem sollten unsere Politiker ihre Reformen nicht dadurch bremsen, das sie immer konsequenzlos den Reformstau finanzieren.

Wir alle zahlen das mit der schleichenden Geldentwertung in EUROPA.
Vielen Dank an unsere überbezahlten EU Politiker die nichts geregelt bekommen und sich darüber freuen, das man sie nicht abwählen kann.

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chrimirk 08.07.2013, 16:45
2. Auch Raten muss man zahlen (können)?

Zitat von sysop
Griechenland verpasst seine Reformziele, Privatisierung und Stellenabbau gehen nicht voran. Die Euro-Finanzminister beraten wieder über den Krisenstaat. Mehr als eine Ermahnung wird es nicht geben - niemand will Athen den Geldhahn zudrehen.
Wie soll das bei den GR. gehen?
Der einzige Weg ist der Austritt aus dem EURO und starke Anpassung der Drachme an den EURO-Kurs, so dass GR. wieder wettbewersfähig wird und die Krise aufhört.
Alles andere ist Zerstörung GR. auf Raten.

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v.papschke 08.07.2013, 16:45
3. Klappt doch bestens

warum schnelle "Reformen" , wenn es auch so funktioniert. Die Griechen machen (fast) alles richtig.

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geisterfahrerii 08.07.2013, 16:45
4. Was für eine Farce

Immer wieder die selbe Farce. Griechenland bekommt eine letzte Chance. Wie viele "Letzte" Chancen gibt es denn überhaupt? Wenn nicht wirklich mal etwas ernstes passiert werden uns doch die Betrüger noch ewig auf der Nase herum tanzen. Weshalb wollen die nicht einfach mal anfangen die Steuern einzutreiben? Dass sie mehr Geld haben als wir ist ja inzwischen amtlich.
Ach Gott lass uns doch so schnell als möglich aus diesem irrsinnigen Euro aussteigen. Zum Glück haben wir ja inzwischen eine Alternative

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zynik 08.07.2013, 16:47
5.

Den griechischen Bürgern wurde der Geldhahn bereits zugedreht. Das darf in der deutschen Medienlandschaft jedoch kaum einer sagen:

Wie sich die Finanzkrise auf die Gesundheit auswirkt - Gesundheit - Süddeutsche.de

Wo geht das Geld dann hin? Achja, richtig:

"Die Milliarden der Euro-Partner an Griechenland sind nach Recherchen des globalisierungskritischen Bündnisses Attac zu mehr als drei Vierteln in den Kassen von Banken und reichen Kapitalanlegern gelandet. Von den 207 Milliarden Euro an Krediten, die bisher nach Athen überwiesen wurden, flossen fast 160 Milliarden Euro an Geldhäuser und Kapitalanleger, wie die Süddeutsche Zeitung in ihrer Montagausgabe berichtet. "

Attac über Griechenland-Kredite: Die Knete kriegen die Banken - taz.de

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kimba_2014 08.07.2013, 16:48
6. alternativlos

Zitat von sysop
Griechenland verpasst seine Reformziele, Privatisierung und Stellenabbau gehen nicht voran. Die Euro-Finanzminister beraten wieder über den Krisenstaat. Mehr als eine Ermahnung wird es nicht geben - niemand will Athen den Geldhahn zudrehen.
Egal, was in Athen passiert und wie sehr die Zahlerstaaten dort zum Narren gehalten wird - die EU zahlt trotzdem.
"Alternativlos".

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rosiratlos 08.07.2013, 16:50
7. So ist es,

niemand hat die Absicht, die Zahlungen einzustellen. Und weil es so ist, hat auch in Griechenland niemand die Absicht, wirklich etwas nachhaltig ändern zu wollen. War doch von Anfang an klar. Mich haut diese Nachricht nicht vom Hocker.

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ragout 08.07.2013, 16:51
8. Lügen ohne Ende

"Geld gibt es nur gegen strenge Auflagen".
Diese Lüge wird uns schon seit Jahren aufgetischt. Es ist unglaublich, wie unsere Steuergelder in dieses griechische Fass ohne Boden versenkt werden. Da hilft nur noch, nicht mehr SPDCDUFDPGrüne zu wählen.

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Demokratischer_Beobachter 08.07.2013, 16:54
9. Rettungswahn

Diese jahrelange Retterei von HSH-Nordbank, anderen Landesbanken, Privatbanken, HYPO-REAL-ESTATE, Griechenland, Zypern, Irland, etc. pp. auf Kosten der Deutschen geht mir langsam auf die Nerven, obwohl das ja alles nur zu unseren Gunsten geschieht und völlig alternativlos ist.

Mit diesem Wahnsinn hätte man niemals anfangen dürfen. Aber da wir Deutsche ja bekanntlich seit Kriegsende kein souveränes Land mehr sind, verfolgen wir auch nicht mehr unsere eigenen Interessen, sondern lassen uns von allen anderen ausnehmen und dafür auch noch (nicht ganz zu Unrecht) verlachen.

Aus dem EU-Rettungs-Wahn sollten wir schleunigst austreten, wenn irgendwo bei uns noch ein Rest von Selbsterhaltungstrieb überlebt hat.
Das Ganze fährt mit Volldampf gegen die Wand und wir dürfen noch den Heizer spielen.

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