Forum: Wirtschaft
Treffen der EU-Finanzminister: Griechen-Rettung auf Raten
REUTERS

Griechenland verpasst seine Reformziele, Privatisierung und Stellenabbau gehen nicht voran. Die Euro-Finanzminister beraten wieder über den Krisenstaat. Mehr als eine Ermahnung wird es nicht geben - niemand will Athen den Geldhahn zudrehen.

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forsthaus-neuhaus 08.07.2013, 16:55
10. Griechenland will nicht

Wann nimmt die EU zur Kenntnis, dass Griechenland reformunwillig ist und nicht will. Das Geld der EU sollte doch eigentlich helfen, die Schwierigkeiten des Umbaues von Griechenland zu finanzieren, doch das Geld wird ausgegeben und der Zusammenbruch des Staates wird nur verschoben. Irgendwann wird die EU trotz grenzenlosen, guten Willen einfach nicht mehr zahlen können, was dann?
Schade um das schöne Geld, dass hätte man sinnvoller ausgeben können. Besser wäre es, man hätte es den neuen baltischen Staaten gegeben, die hätten es besser zu würdigen bewusst. Was spricht jetzt noch gegen eine Aufnahme der Türkei in die EU? Schlimmer sind die Türken nicht, ganz im Gegenteil.

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stesch 08.07.2013, 16:56
11. Europäische Arithmetik

Zitat von sysop
Griechenland verpasst seine Reformziele, Privatisierung und Stellenabbau gehen nicht voran. Die Euro-Finanzminister beraten wieder über den Krisenstaat. Mehr als eine Ermahnung wird es nicht geben - niemand will Athen den Geldhahn zudrehen.
Die Vereinbarung lautete, bis Ende 2014 15.000 Staatsdiener zu entlassen! Jetzt sollen 12.500 Beamte in eine "Beschäftigungsreserve" versetzt werden. Selbst wenn alle diese Staatsdiener entlassen würden, was bezweifelt werden darf, komme ich nicht auf eine Zahl von 15.000!
Vermutlich sieht es mit anderen "Fortschritten" ähnlich aus...

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bleifuß 08.07.2013, 16:58
12.

Zitat von sysop
Griechenland verpasst seine Reformziele, Privatisierung und Stellenabbau gehen nicht voran. Die Euro-Finanzminister beraten wieder über den Krisenstaat. Mehr als eine Ermahnung wird es nicht geben - niemand will Athen den Geldhahn zudrehen.
Troika kommt. Ermahnt Griechen. Griechen geben Zusagen. Geld fließt
Medien: Griechenland ist auf einen guten Weg.
Einige Zeit später.

Medien: Griechen halten sich nicht an Abmachungen. Rettung ist in Gefahr.
Troika kommt. Ermahnt Griechen. Griechen geben Zusagen. Geld fließt
Medien: Griechenland ist auf einen guten Weg.
So geht das jetzt seit Anfang der Krise.

Insolvenzverschleppung nennt man das.

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brux 08.07.2013, 16:58
13. --------

Stellenabbau ist immer eine "sensible Angelegenheit". Nur hier sollte man sich doch folgendes in Erinnerung rufen:

1. Griechenland hat viel zu viele Beamte.
2. Viele davon sind für ihren Posten nicht im geringsten qualifiziert.
3. Die "Produktivität" ist unterirdisch.
4. Die meisten Beamten verhindern sogar ein Gesunden der Wirtschaft.
5. Griechenland hat Reformen versprochen und braucht sie auch zum eigenen Wohl.
6. Die Osteuropäer haben auch schmerzhaft reformieren müssen.

Mir ist ziemlich wurscht, was die Griechen machen oder nicht machen. Aber sie sollen es gefälligst mit ihrem eigenen Geld tun.

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nordend-klaus 08.07.2013, 16:59
14. Einfach immer weiter zahlen

.. egal ob und wie gespart wird, am Ende erhält Griechenland immer wieder Geld. Und dann gibt es einen Schudenschnitt, um dann wiederrum noch mehr Geld auszuzahlen, was dann wiederum irgendwann mittels Schuldenschnitt "getilgt" wird. Ein Retsina-Fass ohne Boden. Und wehe, es werden unbequeme Forderungen gestellt, dann werden wir beschimpft.

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brux 08.07.2013, 16:59
15. ----------

Zitat von APPEASEMENT
Das wußte jeder inkl. der grie. Politiker. Erstmal Zusagen machen, das Geld kassieren und sich dann den Nachschlag holen. Das man die .....
Jeder, der in dieser Frage etwas zu sagen hat, kann abgewählt werden.

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stopfiatmoney 08.07.2013, 17:00
16.

Es muss so GEIL sein, abends nach Hause zu gehen, die Tasche im Hausflur abzustellen und zu rufen "Schatz, ICH habe heute Griechenland gerettet". ICH!

Nach HRE, Griechenland, Deutsche Bank, Portugal, Griechenland, Irland, Zypern, spanische Banken. Spanischen Jugendlichen "geholfen". Commerzbank gerettet.

Wie GEIL muss man sich da vorkommen?

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Inuk 08.07.2013, 17:02
17. Privatisierung

Zitat von sysop
Griechenland verpasst seine Reformziele, Privatisierung und Stellenabbau gehen nicht voran. Die Euro-Finanzminister beraten wieder über den Krisenstaat. Mehr als eine Ermahnung wird es nicht geben - niemand will Athen den Geldhahn zudrehen.
Ich finde es gut, wenn sich die Griechen gegen Privatisierungen wehren, bzw. wenn nicht so flott privatisiert werden kann.

Energieversorger, Abfallentsorger, Krankenhäuser beispielsweise welche hier privatisiert wurden, müssen Gewinne erwirtschaften, was häufig auf Kosten des Personals und zum Nachteil der Kunden und Patienten einhergeht.

Inzwischen hat sich das auch in den Kommunen rumgesprochen und sie streben um Rückabwicklung von Privatisierungen an.

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vulcain 08.07.2013, 17:09
18. Was nun passiert, muss jedem klar sein...

Zitat von sysop
Griechenland verpasst seine Reformziele, Privatisierung und Stellenabbau gehen nicht voran.
Griechenland "verpasst" keine Reformziele. Griechenland hatte nie vor, irgendwelche Ziele einzuhalten. Man war sich von vorneherein im klaren darüber, dass die Nordeuropäer zahlen würden bis der Euro untergeht.

Und was wir hier sehen, das sind die ersten Anzeichen darauf, was uns nach der Merkel'schen Wiederwahl in Deutschland erwartet: Bluten bis auf die Knochen für die faulen Eier, die uns in Südeuropa von unseren Politikern gelegt wurden. Der Euro wird es dann glücklicherweise auch nicht mehr lange machen.

Wer klug ist, wählt Alternative für Deutschland, zieht sein Geld aus den Banken ab und investiert in bleibende Werte und Verbrauchsmittel für eine längere Übergangszeit.

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wernerwenzel 08.07.2013, 17:10
19. Merkel hoffte auf einen ruhigen Sommer

und ich auf 6 Richtige im Lotto. Ich hatte die besseren Chancen, aber leiderleiderleider....

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