Forum: Wirtschaft
Treffen mit Merkel: Ost-Länder wollen Kohleausstieg nicht mitfinanzieren
DPA

Weil Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg aus der Braunkohle aussteigen, sollen sie Milliardenhilfen bekommen. Aber müssen sie diese mitfinanzieren? Vor einem Treffen mit der Kanzlerin legen die Ministerpräsidenten Einspruch ein.

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echoanswer 03.04.2019, 09:13
2. Es ist erschreckend ...

dass diese Regierung nur über Geld redet, aber nie einen Plan vorlegt. Man legt erst die Kosten fest und dann wird irgendwas Planloses zurecht gefummelt. Weil es keinen Plan gibt, kann danach jeder jede beliebige Summe aufrufen, die noch zusätzlich fällig wird. Die muss dann der Steuerzahler z.B. mit dem Stromtarif zahlen. Es wird nicht mehr lange dauer, dann zahlen die dummen Deutschen 1 oder 2€ pro kWh. Natürlich nur die Privathaushalte.

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Knack5401 03.04.2019, 09:23
3. Langsam reicht's

Ich habe den ganzen Prozess der Wiedervereinigung positiv begleitet, nebenbei bemerkt auch anteilig finanziert. Dieses stereotype Gejammere geht mir mittlerweile auf den Wecker.

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dr.frustus 03.04.2019, 09:24
4. Wen interessierts

Ich wollte die Ostzone auch nie finanzieren, wurde aber nicht gefragt.

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scratchpatch 03.04.2019, 09:33
5. Ruhrgebiet?

Das kommt einen Tag, nachdem eine Studie zeigte, dass die ärmsten Städte nicht in Ostdeutschland sind, sondern im Ruhrgebiet. Genauso gut könnte man also fordern, dass Bundeseinrichtungen dort angesiedelt werden. Man müsste einmal wegkommen von diesem Teilchendenken und einfach die Regionen fördern, die am stärksten unter Strukturwandel leiden, egal ob in Ost- oder Westdeutschland.

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mostly_harmless 03.04.2019, 09:39
6.

Das Verhalten der Politiker der NBL in der Bundesrepublik entspricht dem Verhalten der Regierenden der ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten in der EU.

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kurtbaer 03.04.2019, 09:55
7. langsam reicht es!

langsam reicht es! es sollte kein geld mehr in den osten fließen. die dankbarkeit der empfänge, ist ja auch bekanntermaßen äußerst beschränkt. man tut mit sicherheit des guten zuviel.

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Mister Stone 03.04.2019, 09:59
8. Im Westen nichts Neues

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) sagte den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland, auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung gebe es "signifikante Unterschiede zwischen Ost und West".
Da hat er Recht. Signifikante Unterschiede. Man schaue bloß auf die modernen Straßen, Schulen, Schwimmbäder, Sportstätten und die gesamte aufpolierte Infrastruktur in den seit 30 Jahren soli-begünstigten ostdeutschen Bundesländern. Und dazu schaue man sich die schönen sauberen Stadtbilder von Dresden, Leizig, Schwerin usw. an und vergleiche sie mit den vernachlässigten Stadtvierteln in Dortmund, Gelsenkirchen, Duisburg, Oberhausen, Berlin usw. Investitionsstaus überall, das ist im Westen nichts Neues! Dabei wissen die Menschen im Westen, dass auch sie seit 30 Jahren erzwungene Soli-Steuern (exklusiv bestimmt für den Osten) zahlen müssen, obwohl sie niemand gefragt hat, ob sie das wollen.
Man wird tatsächlich "signifikante Unterschiede" feststellen.

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kmussfeldt 03.04.2019, 10:00
9.

Armin, bitte einmal auch quer legen. Und dann noch den Soli für Gelsenkirchen, Duisburg, Essen usw und so fort einfordern. Jammern auf höchstem Niveau kann ich da nur sagen.
Ramelow hat heute im Moma irgendwas von "keine Unterschiede zwischen Nord und Süd" gesagt um die Überbevorzugung des Ostens zu rechtfertigen. Ihm ist aber hoffentlich klar, dass es zwischen Bremen und Bayern sehr wohl Unterschiede gibt?
Und bei der AFD hat letztens einer sich aufgeregt, dass der Osten NUR 20% der Bundesbeamten hat!? Bei 17% der Bevölkerung...das wäre nicht gerecht. Vielleicht sollte Bremen und NRW mal gegen den Osten in Jammerkonkurrenz gehen. Das wird dann lustig.

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