Forum: Wirtschaft
Trend auf dem Mietmarkt: 68 Quadratmeter, möbliert - 3230 Euro
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Die Zahl möblierter Wohnungen ist rasant gestiegen, vor allem in Großstädten. Experten beobachten den Trend mit großer Sorge: Vermieter würden damit die Mietpreisbremse umgehen.

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spmc-12355639674612 21.09.2019, 20:40
210. Städte bis 100.000 Euro ...

Zitat von Sibylle1969
Dass man in Städten bis 100.000 Euro meist billiger wohnt als in Großstädten, ist sicher richtig, aber ob das wirklich immer besser ist, ist nun wirklich Geschmackssache. Ich wohne in Frankfurt in einem der schönen Stadtteile, und wir hatten neulich Besuch von Freunden, die in Offenburg wohnen (ca. 60.000 Einwohner). Die haben Bauklötze gestaunt, als wir ihnen erzählt haben, wieviele unterschiedliche Restaurants wir in 10 Minuten Fußweg haben (ca. 10 Länderküchen), in 15 Minuten Fußweg (20 Länderküchen) und in 15 Minuten Fahrradentfernung sogar 30-40 verschiedene Länderküchen. Für mich sind die Vorteile der Großstadt: ich kann alle Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen, habe alle Einkaufsmöglichkeiten in Fusswegnähe. Ich wohne ruhig, aber zentral. Ich habe ein riesiges Angebot an Restaurants, Geschäften, kulturellem und Freizeitangebot. Ich habe IMMER einen neuen Job gefunden, wenn ich einen brauchte. Die Anonymität finde ich auch gut. Die einzigen Nachteile sind die hohen Lebenshaltungskosten und dass ich mindestens 20 Minuten fahren muss, um zu einer schönen Radstrecke zu gelangen.
Da haben Sie mit Ihren Freunden wohl die ganze Nacht Monopoly gespielt!
Es kommt darauf an, wie man rechnet. Wohnt man an einer Stelle, wo man kein eigenes Auto braucht (also z. B. zentrumsnah in FfM), dann ist das nicht unbedingt sicher - ohne eigenes KFZ spart man ca. 300 Euro oder mehr im Monat. Frankfurt ist interessanterweise bei kleineren Wohnungen auch gar nicht so viel teurer als Offenburg. Aber mit dem insgesamt besseren kulturellen und gastronomischen Angebot wird die Großstadt immer besser abschneiden und attraktiver als ländliche Gegenden. Das und das Angebot an qualifizierten Arbeitsplätzen ist wohl auch der Hauptgrund für den Umzug in die Großstadt.

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haralambos 21.09.2019, 20:41
211. Welcher Anstieg?

Betrachtet man das Diagramm und den Bericht genauer, wird man feststellen das die tatsächliche Anzahl seit 2013 sogar leicht gesunken ist. Prozentual lässt sich alles toll darstellen. Aber die Schlußfolgerung ist einfach falsch. Es gibt keinen starken Anstieg.

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KaraBenFasel 21.09.2019, 20:41
212. Sündhaft teure Gegend

Zitat von Bakturs
Oder weil eben die Jobsituation einen veranlasst, in eine sündhaft teure Gegend zu ziehen.
In jeder sündhaft teuren Gegend gibt es ein weniger sündhaft teures Umland (ohne Radfahrverbot).

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techkritik 21.09.2019, 20:42
213. Die Grafik ist ja lustig

Bei einem qm-Preis von 8 Euro, hätte ich gerne 120 qm in Frankfurt. LOL

Jetzt mal ganz ehrlich, lieber Reporter. Ab wann sollte man nicht mehr mit Durchschnitten agieren? Richtig, wenn die Werte enorm auseinanderliegen! Deskriptive Statistik 1O1 ;-) … wäre es nicht sinnvoller, nur die Durchschnitte der Großstädte zu betrachten? … würde ja auch besser zum Thema passen.

VG

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farfromhere 21.09.2019, 20:47
214. Ganz einfach

Wer politisch so viel Zuwanderung will, darf sich nicht wundern, wenn die Millionen Zuwanderer irgendwo wohnen wollen. Ansonsten würde der Wohnungsmarkt ganz anders aussehen... aber wir schaffen das.

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KaraBenFasel 21.09.2019, 21:01
215. Insektenparadies

Zitat von andregera
Zugebaute, asphaltierte Betonwüsten haben nichts für Insekten, Pflanzen und anderen Tieren zu bieten. Seltsamerweise sind ausgerechnet die Bewohner diese naturfeindlichen Grosssiedlungsräume die am lautesten nach Klimaschutz und noch mehr Wohnraum schreien.
Das ist allerdings total falsch. Im Gegensatz zu den durch Monokulturen und Pestiziden geprägten Landflächen sind unsere Städte oft Insektenparadiese. Nicht nur das, auch Wildtiere werden hier mehr und mehr heimisch (mangels Alternative).

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lobro 21.09.2019, 21:03
216.

Zitat von claus7447
Aber auch die Mieten 30-40 km vom Stadtrand weg sind mittlerweile für Normalverdiener schon extrem.
Das kommt darauf an, welchen Stadtrand 30 - 40m km weg Sie meinen. Wenn Sie das Umfeld von z.B. Frankfurt meinen und Sie ziehen nach Bad Homburg, gebe ich Ihnen recht.

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geddon 21.09.2019, 21:04
217. Anwaltliche Abmahnung?

Wie wäre es mit einer Möglichkeit, Anbieter, die unlautere bzw. illegale Angebote durch Anwaltschaften abmahnen zu lassen?

In Deutschland ist es bei jeder Branche üblich, dass unlautere Angaben, z.B. fehlendes Impressum, abgemahnt werden. Ein solches System könnte ich mir bei Immobilien ebenfalls vorstellen, gerne auch bei rein gewerblichen Anbietern.

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dieter_huber 21.09.2019, 21:05
218. immer noch nict nicht angekommen?

Zitat von engelchen5711
Und noch erstaunlicher ist es, dass unsere Politiker und leitende Beamte das nicht im Vorhinein mit entsprechenden Gesetzen verhindern können. Hier fehlt wohl die juristische Weitsicht. Da sitzen hochdotierte Beamte, Volljuristen mit zweitem Staatsexamen, in den leitenden Stellungen im Bundesjustizministerium und anderen zuständigen Stellen, und keiner von diesen Deppen ist in der Lage, vernünftige Gesetze gegen diese abartigen Zustände zu schaffen. Was haben eigentlich solche Juristen im Staatsdienst vorher auf der Uni gemacht? Gekifft, oder in der Mensa gepennt? Ist ja schon erstaunlich, wie zuständige Politiker und leitende Juristen im Staatsdienst hierbei offensichtlich versagen, indem sie gegen diese Auswüchse nicht vorgehen können und entsprechende Gesetze zum Schutz des Mieters schaffen.
Hallo Jens,
die Eliten - die du als Deppen bezeichest - haben dir offenbar Eines voraus. Sie sind nicht wie du Drückerkolonnen von Kapitalanlageverkäufern auf den Leim gegangen, sondern haben mit Weitsicht in reale Werte investiert, die deinesgleichen für'n Appel und ein Ei verschenkt hat. Dumm gelaufen und wenn ihr glaubt, die AFD wird euch retten, habt ihr euch doppelt geschnitten. Deren Parteispitze ist eher affin zu altem Adel, mehr noch als die FDP.
Gruß aus der Realität

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Fritz Godesberg 21.09.2019, 21:07
219. Wann wird endlich verstanden,...

dass Deutschland ein Land ist mit einem kapitalistischen Wirtschaftssystem, das auf freier Marktwirtschaft basiert! Deshalb nutzen Vermieter auch nicht gnadenlos die Situation aus, sondern sie realisieren ihre Marktchancen! Der Gesetzgeber könnte dies durch ordnungspolitische Maßnahmen begrenzen oder sogar verhindern. Dazu bräuchte es aber völlig andere Mehrheiten im Bundestag, die die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler nicht wollen. Mal ganz abgesehen davon, dass ja kaum zu prüfen ist, wie all jene sich verhalten würden, die das Markthandeln kritisieren, wenn sie selbst in der Lage wären derlei Marktchancen realisieren zu können. Auch der Hinweis, dass geltendes Recht ausgehebelt wird ist, sticht nicht, die scheinbare Lücke, hätte der Gesetzgeber längst schließen können, wenn er es denn für richtig hielte. Die Bundesrepublik ist nun halt keine freiheitlich sozialistische Demokratie sondern eben eine freiheitliche kapitalistische Demokratie. Wir haben die Wahl! Solange wir aber jene zu Gesetzgebern bestimmen, die einer kapitalistischen Ordnung das Wort reden, wird die Zahl der "Verlierer" immer größer sein als die Zahl der "Gewinner"! Also aufhören rumzujammern und "gnadenloses Ausnutzen" beklagen oder anders wählen! Beste Grüße, Fritz Godesberg der Name ist Programm

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