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Trendwende: US-Autoindustrie verliert Tausende Jobs
AP

Jahrelang ging es für die Autobauer in den USA stetig aufwärts. Doch nun gehen die Verkäufe zurück - und die Beschäftigung: Laut US-Statistikamt sind Tausende Stellen in den Werken verlorengegangen.

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Shlomo Spitzberg 05.07.2017, 11:58
110.

Zitat von SiegfriedLinden
Trump macht das schon. Hohe Importzölle auf die Luxuskarossen Mercedes, BMW und schon kaufen die Amis getreu der Trumpschen Ideologie -Amerika first- mehr Autos aus eigener Produktion.
Ganz andere Zielgruppen.
Der Markt für BMW, Mercedes und Co. sind die oberen 10-15%, oftmals ist es egal, ob da jetzt noch 20-30% Strafzölle draufkommen. Was haben die Amis als Alternative zu 5er, 7er oder E- oder S-Klasse schon zu bieten? Cadillac CT6? LOL.

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Wofgang 05.07.2017, 11:59
111.

Zitat von Thomas Schnitzer
... Zum zweiten Teil: Weshalb stellt sich eine ethische Frage, wenn ein Computer solch eine Entscheidung treffen muss? Wie würden sie sie denn treffen? Wen fahren sie um? ...
Ganz Einfach, weil diese Frage viel zu wenig gestellt wird. Unsere Gesellschaft wird mittlerweile durch Algorithmen gesteuert und es ist eine wichtige Frage, ob eine Gesellschaft das möchte.

Ich persönlich kann das sehr deutlich mit Nein beantworten.

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Wofgang 05.07.2017, 12:01
112.

Zitat von nicksnutz
Ein Taxi also. Hat sich ja bereits durchgesetzt, in den Städten gibts heute schon kaum noch Autos ...
Der ist gut!

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.patou 05.07.2017, 12:06
113.

Zitat von nicksnutz
Ein Taxi also. Hat sich ja bereits durchgesetzt, in den Städten gibts heute schon kaum noch Autos ...
Mit Taxis im heutigen Sinne wird das nichts mehr zu tun haben, sondern mit per Algorithmus optimierten Routen, die sich den durch die Kunden per App angefragten Zielen sofort anpassen und so auch mehrere Passagiere gleichzeitig befördern können, wenn sich die Wege gleichen. Diese variable und digital optimierte Personenbeförderung abseits festgelegter Fahrpläne wird vor allem in Großstädten schneller kommen als man denkt. Gerade im Rahmen der E-Mobilität gibt es schon einige Pilotprojekte, auch in Deutschland.
Ob das den Verkeht nachhaltig verringert, wird man sehen ...

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Mr T 05.07.2017, 12:10
114.

Zitat von Ungläubig blick
Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass wenn ein Auto extra angefahren kommt (egal ob autonom oder nicht) um mich abzuholen, zusätzliche Fahrkilometer anfallen und nicht weniger oder genau so viele. Es ist also nicht das Gleiche.
Das Auto steht in der Naehe, wo Sie es bestellen (wo es ihr Nachbar abgestellt hat) , sodass nur wenig mehr km anfallen. Der Hauptgrund , dass weniger Autos gebraucht werden (und weniger Energie, die durch die Herstellung anfaellt, ich habe mal gelesen es entspricht 100 000 km Autofahrt , aber das kann ich nicht belegen), da die Autos laenger benutzt werden

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Hermes75 05.07.2017, 12:15
115.

Zitat von Ralf 111
Wenn Trump schlau wäre (ist er nur leider nicht) würde er jetzt publikumswirksam Tesla unter die Arme greifen. Deren Modell 3 geht ab Freitag in Serie und es gibt mehr Vorbestellungen, als die in den nächsten 1-2 Jahren produzieren können. Problem dabei jedoch: Elon Musk & Co. werden US-Regierungshilfen eher dankend ablehnen, solange Trump bei seinem Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen bleibt.
Irgendwie verwunderlich, dass noch keine US-Firma gekommen ist und Trump um Geld für die Markteinführung von Lokomobilen gefragt hat. Als glühender Anhänger der Kohle wäre das vielleicht eine Vergangenheitstechnologie nach seinem Geschmack :-)

Was Elon Musk und Tesla angeht: Elon Musk ist ein brillanter Verkäufer aber an seinen unternehmerischen Fähigkeiten habe ich immer noch Zweifel. Der Mann fängt ständig neue Projekte an, aber irgendwie erreich keines von denen mal die Gewinnzone.
Teslas Autos sind extrem teuer und trotzdem verliert das Unternehmen mit jedem gebauten Wagen weiter Geld. Ob das noch lange gut geht?
In gewisser Weise sind Musk und Trump sich ähnlich:
Große Versprechungen aber in der Substanz mangelhaft.

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nicksnutz 05.07.2017, 12:20
116.

Zitat von .patou
Mit Taxis im heutigen Sinne wird das nichts mehr zu tun haben, sondern mit per Algorithmus optimierten Routen, die sich den durch die Kunden per App angefragten Zielen sofort anpassen und so auch mehrere Passagiere gleichzeitig befördern können, wenn sich die Wege gleichen. Diese variable und digital optimierte Personenbeförderung abseits festgelegter Fahrpläne wird vor allem in Großstädten schneller kommen als man denkt. Gerade im Rahmen der E-Mobilität gibt es schon einige Pilotprojekte, auch in Deutschland. Ob das den Verkeht nachhaltig verringert, wird man sehen ...
Gibts auch schon, nennt sich Sammeltaxi. Hab ich in Asien oft benutzt. Ob sich so etwas durchsetzt wird weniger von autonomen Fahrzeugen oder algorythmisch optimierten Routen abhängen, sondern mit den Preisen dieser Beförderungsart. Vor Allem im Vergleich zum eigenen Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln.

Ich behaupte nicht, dass das nicht tatsächlich Realität wird, ich sage nur, wir könnten das heute schon haben. Aber scheinbar gibt es Gründe, warum es sich nicht durchsetzt und diese Gründe gelten auch in Zukunft

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H-Vollmilch 05.07.2017, 12:20
117.

Zitat von bronck
Es gibt zahlreiche interessante US-Autos (RAM, F150 mit Air Ride, Escalade etc.), aber wenn ich sehe, dass diese in Deutschland fast immer ca. 1/3 mehr oder gleich das doppelte des US-Preises inkl. Steuern kosten (Internet sei Dank kann man das leicht vergleichen), dann lohnt sich er Kauf schlicht nicht.
Warum schlägt eigentlich bei jedem US-Auto Thema imemr gleich jemand hier auf, der mit Schlachtschiffen alla F150 und Konsorten hier provozieren will?
Wenn sie auf überdiemenionale schwere Spritsäufer stehen, wenden sie sich doch vertrauensvol lan die VEBEG. Sicher können sie da einen ausgedienten Panzer günsitg erstehen. Ist genauso "Kompakt" und "sparsam", hat viel mehr Power und was dran hängen können sie auch.
Der ist auch garantiert offroad geeignet!

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Hermes75 05.07.2017, 12:23
118.

Zitat von .patou
Mit Taxis im heutigen Sinne wird das nichts mehr zu tun haben, sondern mit per Algorithmus optimierten Routen, die sich den durch die Kunden per App angefragten Zielen sofort anpassen und so auch mehrere Passagiere gleichzeitig befördern können, wenn sich die Wege gleichen. Diese variable und digital optimierte Personenbeförderung abseits festgelegter Fahrpläne wird vor allem in Großstädten schneller kommen als man denkt. Gerade im Rahmen der E-Mobilität gibt es schon einige Pilotprojekte, auch in Deutschland. Ob das den Verkeht nachhaltig verringert, wird man sehen ...
Meiner Meinung nach eher nicht. Solche Projekte sind eine Spielwiese für Tüftler und Ingenieure. Ob der normale Verbraucher dort mitmacht wage ich zu bezweifeln.
Es gab schon viele Versuche für neue Verkehrskonzepte - meist mit mäßigem Erfolg. Das Auto ist für die meisten Nutzer mehr als ein reines Transportmittel, es ist ein Teil seiner Persönlichkeit und ein Symbol für individuelle Freiheit.
Der durchschnittlich Autofahrer will seine Fahrtroute nicht vom Computer optimieren lassen und er will das Auto auch nicht mit wildfremden Menschen teilen die zufällig gerade auf der gleichen Strecke unterwegs sind.
Wer solche Konzepte verfolgt ignoriert die menschliche Psyche und die entscheidet am Ende ob sich eine Technologie durchsetzen kann oder nicht.

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H-Vollmilch 05.07.2017, 12:25
119.

Zitat von outsider-realist
Wer bitte schön macht denn die Wahl eines Autos davon abhängig, was aktuell Benzin oder Diesel an der Tanke kostet? Ich höre es immer wieder.....ist der Ölpreis aktuell niedrig, kaufen sich Leute Spritfresser. Entweder ist diese Relation falsch, die Leute sind bekloppt oder ich zu doof um das zu verstehen.
Sie werden lachen!
Als mitte 2008 die Spritpreise für Super erstmals die 1,50€ Marke durchbrachen, hiess es überall die schweren SUVs würden wie Blei bei den Händlern stehen.
Kaum gingen die Preise später wieder runter war das erledigt und die Spritfresser fanden wieder regen Absatz.
Es scheint wirklic hso das ein Großteil der Autokäufer tatsächlich so einfach gestrickt ist.

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