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Trendwende: US-Autoindustrie verliert Tausende Jobs
AP

Jahrelang ging es für die Autobauer in den USA stetig aufwärts. Doch nun gehen die Verkäufe zurück - und die Beschäftigung: Laut US-Statistikamt sind Tausende Stellen in den Werken verlorengegangen.

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willibaldus 05.07.2017, 12:57
130.

Zitat von Hermes75
Irgendwie verwunderlich, dass noch keine US-Firma gekommen ist und Trump um Geld für die Markteinführung von Lokomobilen gefragt hat. Als glühender Anhänger der Kohle wäre das vielleicht eine Vergangenheitstechnologie nach seinem Geschmack :-) Was Elon Musk und Tesla angeht: Elon Musk ist ein brillanter Verkäufer aber an seinen unternehmerischen Fähigkeiten habe ich immer noch Zweifel. Der Mann fängt ständig neue Projekte an, aber irgendwie erreich keines von denen mal die Gewinnzone. Teslas Autos sind extrem teuer und trotzdem verliert das Unternehmen mit jedem gebauten Wagen weiter Geld. Ob das noch lange gut geht? In gewisser Weise sind Musk und Trump sich ähnlich: Große Versprechungen aber in der Substanz mangelhaft.
Er hat noch genug Geld übrig von Paypal. Und er kann seinen Gewinn von seiner Solarstrom Firma umschichten.

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willibaldus 05.07.2017, 13:00
131.

Zitat von dingstabumsta
....warum werden in den USA (und nicht nur da) weniger Klein- und Mittelklassewagen gekauft? Weil wie überall, die leute einfach kein geld mehr dafür haben? Es ist doch ein Weltweites Phänomen, das Konzerne Riesengewinne einheimsen, aber bei den Arbeitnehmern nix mehr ankommt. Die Lohnspirale muss nach oben gehen, wenn solch ein debakel nicht die Runde ziehen soll....Weltweit!
NEee, wegen die niedrigeren Sritpreise, werden wieder "richtige" Amiautos gekauft wie der F150. Ford hat mit der Begründung schon den Ausbau seines Werkes in Mexiko ausgesetzt.

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j.vantast 05.07.2017, 13:02
132. Satire?

Zitat von schutsch
Jeder, der einen VW fährt, der fährt und fährt und fährt. So war mal der Werbespruch des Konzern, und er gilt noch heute. Die Autos sind zuverlässig, langlebig und auch sauber, Herr Trump!
Also ich kaufe nach einigen negativen Erfahrungen keinen VW mehr.
Und nach dem Abgasskandal zu schreiben Autos von VW seien sauber? Oder meinen Sie den Zustand nach dem Durchfahren einer Waschanlage?

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j.vantast 05.07.2017, 13:06
133. Wir werden es (vielleicht) erleben.

Zitat von KlausMeucht
Diese autonomen Fahrzeuge werden nicht stundenlang auf den Parkplätzen stehen und warten bis der Besitzer von der Arbeit zurückkommt. Sie werden gleich den nächsten Fahrgast bedienen. Die Auslastung der Fahrzeuge wird deutlich höher deshalb brauchen wir wahrscheinlich nicht so viel.
Wenn die ganzen Wunschträume der Freunde des autonomen Fahrens tatsächlich verwirklicht werden sollten, dann wird es sicher weniger Autos geben. Aber sicher keinen Rückgang von 80-90%.
Es ist ja nicht so dass es heute nicht schon jede Menge Car-Sharing geben würde.
Letztlich sind wir was Technik, Infrastruktur, Ethik und Recht betrifft noch sehr, sehr weit vom autonomen Fahren entfernt.

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der.tommy 05.07.2017, 13:08
134. @schlomo spitzberg

Rechnen sie mal aus, wie viele tankfüllungen sie bei diesen niedrigen Springpferden brauchen, um den Anschaffungspreis des SUV verglichen mit dem Mittelklassewagen reinzuholen....das Argument für den Kauf eines großen Autos ist gerade wegen der niedrigen spritpreise falsch. Zumal ein großes Auto ob der deutlich größeren Masse mehr und nicht weniger Sprit braucht. Aber ansonsten haben sie natürlich recht: wenn Geld keine Rolle spielt und einem die Umwelt egal ist, kauft man natürlich ein SUV. Das war aber gerade NICHT das Argument des foristen, womit sich die Frage stellt, was ihr Kommentar diesbezüglich eigentlich sollte?!

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rudi_ralala 05.07.2017, 13:13
135.

Zitat von muellerthomas
:-) LOL ....Die Verschuldung der US-Privathaushalte ist von 2008 bis 2013 gefallen und seitdem leicht gestiegen, gleichzeitig ist aber die Wirtschaftskraft seitdem deutlich gestiegen, so dass die Schulden heute deutlich leichter tragbar sind als damals.
Ich versuche es jetzt auch mal mit ihrer Micky Mouse Sprache, das kommt bei Ihnen wohl eher an, LOL.
Die Verschuldung der Privathaushalte in den USA hat von 2014 - 2016 um 22 % zugenommen, man spricht bereits von einer Blase und ob sie vorher gefallen war, wage ich zu bezweifeln.
Vor allem ist sie nicht leichter tragbar, weil selbst das frisierte GDP nicht annähernd an diesen Wert rankommt, schon gar nicht deutlich.

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rudi_ralala 05.07.2017, 13:15
136.

Zitat von muellerthomas
Das stimmt einfach so, wie Sie es behaupten, nicht. Wie viele deutsche Erwerbspersonen in Weiterbildungsmaßnahmen beschäftigt sind, kann man im Monatsbericht der Arbeitsagentur nachlesen, da wird nichts versteckt. Offenbar sehen Sie sich die Statistiken einfach nicht an....
Wie viele sind es denn?

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Thomas Schnitzer 05.07.2017, 13:19
137.

Zitat von Wofgang
Ganz Einfach, weil diese Frage viel zu wenig gestellt wird. Unsere Gesellschaft wird mittlerweile durch Algorithmen gesteuert und es ist eine wichtige Frage, ob eine Gesellschaft das möchte. Ich persönlich kann das sehr deutlich mit Nein beantworten.
Dann sollten sie sie auch so stellen, und sich nicht hinter einer konstruierten Situation verstecken, denn das ist eine gänzlich andere Frage, als nach dem konkreten Verhalten beim Unfall. Das zeigt dann auch, dass es ihnen nicht inhaltlich um das Thema geht, sondern lediglich darum, die Nutzung von Automatiken im Allgemeinen in Frage zu stellen bzw. daraus ein scheinbar geeignetes Argument gegen autonome Fahrzeuge zu konstruieren.

Am Ende wird es aber dann doch ihre zur Tarnung gestellte Sachfrage werden, wie sich ein Computer im Vergleich zu einem Menschen in Grenzsituationen verhält, und da sieht es schlecht aus für Menschen, denn um das dann mal auf die konkrete Ebene zurückzubringen, ein autonomes Fahrzeug wird wesentlich seltener in solche Zwangslagen geraten, weil es vorher schon vernünftiger fährt als Menschen.

Insofern wird das weniger eine gesellschaftliche Frage nach dem Wollen der Einzelnen, sondern ein Sachzwang, weil es angesichts steigender Einwohnerzahlen in den Städten immer riskanter wird, Menschen mit ihren Fehlern und Gefühlen ein Gerät wie ein Auto in die Hand zu geben.

Im Übrigen hat die Geschichte gezeigt, dass es noch nie funktioniert hat, den Fortschritt aufzuhalten. Die Menschen die vor 100 Jahren gegen das Auto waren, haben sich nicht durchgesetzt, und die die sich heute gegen den Fortschritt stellen, werden das auch nicht.

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kospi 05.07.2017, 13:21
138.

Zitat von Mr T
Richtig. Das wird in de Zukunft moeglich sein (wobei wir nicht wissen, wann die Zukunft ist ).
Ist auch heute schon möglich, nennt sich Taxi.

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Shlomo Spitzberg 05.07.2017, 13:22
139.

Zitat von der.tommy
Rechnen sie mal aus, wie viele tankfüllungen sie bei diesen niedrigen Springpferden brauchen, um den Anschaffungspreis des SUV verglichen mit dem Mittelklassewagen reinzuholen....
Welches SUV meinen Sie?
Nissan Quashquai? VW Tiguan? Porsche Cayenne Turbo? BMW X5M? Chevrolet Escalade?

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