Forum: Wirtschaft
Trendwende: US-Autoindustrie verliert Tausende Jobs
AP

Jahrelang ging es für die Autobauer in den USA stetig aufwärts. Doch nun gehen die Verkäufe zurück - und die Beschäftigung: Laut US-Statistikamt sind Tausende Stellen in den Werken verlorengegangen.

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schutsch 05.07.2017, 09:01
20. Wird die USA eine DDR?

Jeder, der einen VW fährt, der fährt und fährt und fährt. So war mal der Werbespruch des Konzern, und er gilt noch heute. Die Autos sind zuverlässig, langlebig und auch sauber, Herr Trump! Ihre Rhetorik erinnert mich an die DDR. Überall Spruchbänder und Drohungen, doch die Autos wurden kaum besser, die Leute waren demotiviert. Wie ist es in den USA? Sind die Menschen (tendenziell) dick, faul, dumm und teuer? Ist dafür VW verantwortlich, daß man in ihrem Land keine anständigen Autos bauen kann, mit diesen Menschen? Wenn sie weniger Angst und Schrecken in der Welt verbreiteten, würde ihr Land vielleicht wieder anfangen zu leuchten. Seien sie dankbar, daß sie noch so viele Christen aus Deutschland haben. Auf die können wir in Deutschland neidisch sein, weil unser Schulzwang uns entchristianisiert (fast alle Lehrer sind Atheisten).

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Direwolf 05.07.2017, 09:02
21. Woher nehmen sie diese Weisheit?

Zitat von zensurgegner2017
Der Automobilsektor wird sterben. 70 bis 90% aller Fahrzeuge werden überflüssig, sobald autonomes Fahren funktioniert. Lieber stirbt eine Branche scheibchenweise, als zu plötzlich.
Tatsächlich ist davon auszugehen, dass mögliche Absatzrückgänge durch Shared Driving ziemlich weitgehnd dadurch ausgelichen werden, dass die Autos dann viel höhere Laufleistungen haben und viel schneller ersetzt werden müssen. Gibt sogar Berechnungen, die von einem Mehrbedarf ausgehen

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egoneiermann 05.07.2017, 09:02
22.

Zitat von ir²
Ein normaler Konjunkturzyklus. SPON macht mal wieder aus einer Mücke einen Elephanten....
und nichts anderes beschreibt der Artikel, Sie machen mal wieder einen auf Spiegel-Bashing...

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observerlbg 05.07.2017, 09:05
23. Ein zu erwartendes Phänomen.

Die, die ihre Hoffnung in Trump setzten haben entweder sehr viel Geld, oder nichts. Beide Gruppen werden nicht mehr und nicht weniger US.-Autos kaufen. Die, die durch die Wahl Trumps "geschockt" sind, sind derzeit wenig motiviert, Konsumgüter über das nötige Maß hinaus zu kaufen, obwohl sie die finanziellen Mittel hätten. Die Trump-Truppe generiert gerade eine depressive Stimmung unter US.-Bürgern. Markt ist auch immer Psychologie. Trump hat seine Trümpfe aber schon ausgespielt, nun machen sich Frustration und Stagnation breit. Wäre er doch nur beim Pokern geblieben.

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Liberalitärer 05.07.2017, 09:08
24. Protektionismus

Zitat von sarido
Wie man erkennen kann, ist diese Ursache schon vor der Trumpschen Machtübernahme deutlich geworden. Vielleicht ist man diesmal ja schlauer als 2006/2007 als ich in den USA arbeiten durfte und die Warnzeichen einer Finanzkrise erkennbar waren und auch publiziert wurden, doch die TV Werbung "...wie reich man mit Immobilien werden könne..." stets mehr nervte.
Überall auf der Welt wurde nach der Finanzkrise die Autoindustrie massiv unterstützt (in D Abwrackprämie). Die Kapazitäten sind viel zu hoch. So ist es beim Thema Stahl auch. Deswegen besteht in den USA derzeit kein großer Bedarf mehr an importierten Produkten. Jedes Auto mehr, jede Tonne Stahl mehr ist genau eines/eine davon zu viel. Und genau deswegen gibt es diesen Protektionismus.
Überproduktion nennt man das, wenn zu viel produziert wird und man es deswegen in Ausland schippert (exportiert). Das Problem ist, dass z.B. Autos nur noch über eine Finanzierung losgeeist werden können. Die Sicherheiten (die Autos selbst) werden nicht wertvoller, bei steigendem Überangebot kollabieren die Preise und die Kredite kollabieren dann irgendwann auch.

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Krokodilstreichler 05.07.2017, 09:08
25. Trump liegt richtig

Umso wichtiger ist es, dass Trump die amerikanische Wirtschaft mit Zöllen schützt. Die USA können ihren Wohlstand nicht nur mit Dienstleistungen und Landwirtschaft halten, da in diesen Gebieten große Produktivitätssprünge nicht so einfach mehr möglich sind, um ein anhaltendes angemessenes Wirtschaftswachstum zu erzeugen. Zudem muss Industrie-Know-How im Lande verbleiben, damit die amerikanischen Streitkräfte nicht von anderen Ländern abhängig werden. Die Wohlstandsverluste, die durch Zölle statisch entstehen mögen, werden dynamisch durch das stärkere Wirtschaftswachstum und die geringeren sozialen Kosten für Sozialhilfeleistungen, besondere Bildungsinvestitionen für die Kinder abgehängter Eltern, höhere Gesundheitskosten durch arbeitslosigkeitbedingte Süchte etc. mehr als aufgewogen.

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KlausMeucht 05.07.2017, 09:10
26. Erklärung

Zitat von carlitom
Könnten Sie mir bitte erklären, warum es weniger Fahrzeuge geben wird, nur weil diese selbsttätig fahren werden? Der Zusammenhang ist mir unklar.
Diese autonomen Fahrzeuge werden nicht stundenlang auf den Parkplätzen stehen und warten bis der Besitzer von der Arbeit zurückkommt. Sie werden gleich den nächsten Fahrgast bedienen.

Die Auslastung der Fahrzeuge wird deutlich höher deshalb brauchen wir wahrscheinlich nicht so viel.

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keine-#-ahnung 05.07.2017, 09:11
27. Vermutlich ...

Zitat von schutsch
Jeder, der einen VW fährt, der fährt und fährt und fährt. So war mal der Werbespruch des Konzern, und er gilt noch heute. Die Autos sind zuverlässig, langlebig und auch sauber, Herr Trump!
... wird Onkel Don hier nicht mitlesen :-).
Und was die Sauberkeit von TDI-Motoren angeht ... gibt es da wohl unterschiedliche Meinungen.

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jjcamera 05.07.2017, 09:15
28. Wann ging es jahrelang aufwärts?

Ich war 1992 in Detroit. Dort sah es aus, als wären Teile der Stadt evakuiert worden. Industrieruinen, verlassene Bürogebäude, Menschen, die in Kartons hausen, Szenen wie aus einem Weltuntergangsfilm - über allem wehte der Hauch einer lange vergangenen glanzvollen Zeit.
Wann ging es dort bitte jahrelang aufwärts?

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muellerthomas 05.07.2017, 09:16
29.

Zitat von thequickeningishappening
Die Privatverschuldung ist wieder auf Vorkriseniveau
Nö:
https://fred.stlouisfed.org/graph/fredgraph.png?g=ehMe

Wieso behaupten Sie so etwas?

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