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Trotz Aufschwung: Europas Löhne wachsen nur noch um 0,4 Prozent
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Europas Arbeitnehmer bekommen vom Aufschwung zu wenig ab: 2017 dürften die Reallöhne laut einer aktuellen Studie kaum wachsen. Dabei gäbe es Spielräume für höhere Löhne - vor allem in Deutschland.

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regnib 01.09.2017, 10:01
10. Wie wäre es denn . . .

. . . wenn die Arbeitnehmer und ihre Schnarchzapfen von den Gewerkschaften nach jahrelangem Dauerschlaf endlich mal wieder den fetten HIntern hochbekämen . . . Dachte bisher immer, die wären auch an der Lohnfindung beteiligt . . .

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tobias78 01.09.2017, 10:06
11.

Schön für die Bulgaren - sei Ihnen gegönnt. Dort gibt es viele fleißige und gut ausgebildete Menschen. Nicht schön für die Iren, denn diese sind schon bisher nicht durch großen Reichtum aufgefallen.
Verwundert bin ich über die Zahlen der Griechen. Da hätte ich eine höhere Zahl nach dem Minus erwartet. Frankreich überrascht mich auch. Obwohl es dort nicht so gut läuft unter den Top 5.

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bruderlaurentius 01.09.2017, 10:07
12. Aufschwung?

Wenn ein Herr Draghi 2,33 Billionen Euro drucken und in den Euroraum pumpen muss, würde ich nicht von Aufschwung sprechen. Es handelt sich eher um eine Entwertung (Inflation). Man kann also davon ausgehen, dass bald die nächste Blase platzt.

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trader_07 01.09.2017, 10:08
13.

Zitat von sissibu
Ja, Mutti, deshalb leben wir gerne und gut in Deutschland!? So ist doch der Spruch der CDU!?
Was bezweckt man eigentlich damit, wenn man einen Satz mit Ausrufezeichen und Fragezeichen beendet? Soll das eine Aussage sein? Soll das eine Frage sein? Oder will man damit ausdrücken, dass man selbst nicht weiß, was man schreibt?

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günthertainment 01.09.2017, 10:13
14. Augenwischerei

Schreibt ruhig auch dazu dass in Deutschland laut stat. Bundesamt nicht mal mehr die Hälfte der Arbeitnehmer einen Tarifvertrag haben! Die größten Gruppen, Beamte und Besoldungsgruppen nach öffentlichem Dienst haben weiß Gott keinen Grund sich über zu wenig Gehalt aufzuregen!
Aber hey, ein Glück haben mehr Menschen ja dank Leih- und Zeitarbeit überhaupt was zu tun und die Arbeitgeber können noch mehr Druck machen auf die Belegschaft. Danke SPD!
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/10/PD16_383_622.html

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muellerthomas 01.09.2017, 10:13
15.

Zitat von sissibu
Ja, Mutti, deshalb leben wir gerne und gut in Deutschland!? So ist doch der Spruch der CDU!?
Die Reallöhne in Deutschland sind stärker gestiegen.

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burlei 01.09.2017, 10:13
16. @navysailor, #2

Investitionen? Welche Investitionen? Vielleicht beim mittelständischen Unternehmer. Bei den Konzernen nennt sich das eher "Zukäufe" und "Dividendenausschüttung". Beim Staat "Haushaltskonsolidierung" und "Die schwarze Null muss stehen". Ganz allgemein spricht man vom "Investitionsstau", die SZ hat hier eine Höhe von 100 Mrd. Euro ausgemacht. (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/investitionen-achtung-einsturzgefahr-1.3591259) Was überdurchschnittlich gestiegene Löhne wert sind, sieht der AN tagtäglich in seiner Geldbörse. Steigende Lebensmittelpreise wegen des verregneten Sommers, des zu kalten Frühjahrs. Haben wir eine hervorragende Ernte, steigen die Preise wegen der Lagerkosten usw. Hat der AN mehr in der Tasche, finden sich zig Möglichkeiten, ihm das Mehr schnellstens wieder rauszuziehen.

Aber das sind Nebensächlichkeiten. Fakt ist einfach, dass die deutsche Wirtschaft unbedingt ein zweites Standbein benötigt. Neben dem Export muss der Inlandskonsum gestärkt werden. Das funktioniert aber nur, wenn der Verbraucher das Geld dafür hat. Also, Löhne anheben!

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muellerthomas 01.09.2017, 10:13
17.

Zitat von dennis_berber
Das Arbeitsvolumen ist durch die gestiegene Produktivität zunehmends rückläufig

http://vgrdl.de/VGRdL/tbls/tab.jsp?rev=RV2014&tbl=tab17&lang=

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Der Resignierte 01.09.2017, 10:14
18. wow

Zitat von muellerthomas
Irreführende Überschrift, da es letztlich um die Reallöhne geht, die um immerhin 0,4% wachsen.
0,4%, und sie sind damit zufrieden, sofern sie Arbeitnehmer sind?
Haben sie den Artikel auch ganz gelesen. + 0,8% dieses Jahr für die deutschen Arbeitnehmer und teilweise 2stellige Zuwachsraten für die Kapitalunternehmen. und das finden Sie OK?
//
Deutschlands Arbeitnehmer wurden in den vergangenen Jahren also durchaus gleichberechtigt am wirtschaftlichen Erfolg beteiligt - ihren Anteil am Kuchen steigern konnten sie aber nicht. Das ist deshalb bemerkenswert, weil dieser Anteil - also die Lohnquote - zuvor, in den Neunziger- und Nullerjahren, erheblich gesunken war. Damals herrschte hohe Arbeitslosigkeit, und die Gewerkschaften waren in einer schwachen Verhandlungsposition.
Inzwischen haben sich die Kräfteverhältnisse auf dem deutschen Arbeitsmarkt aber erheblich verändert: Die Arbeitslosigkeit ist sehr niedrig, Arbeitskräfte werden inzwischen zum knappen Gut. Doch selbst in dieser Boomphase ist es nicht gelungen, den Anteil der Arbeitnehmer am wirtschaftlichen Erfolg zu erhöhen. \\

Tja, Murksel schläfert eben jeden ein.

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docmillerlulu 01.09.2017, 10:14
19. Mein reden ...

... Gewerkschaften abschaffen und die Lohnentwicklung an die Vermögensentwicklung koppeln. Da wären wir in den letzten 15 Jahren besser mit gefahren als auf die Gewerkschaften zu vertrauen.

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