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Trotz Brexit: Briten blockieren Kampf gegen Steueroasen
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Europa will Steueroasen bekämpfen, doch ausgerechnet die Briten stellen sich quer. Nach SPIEGEL-Informationen wollen sie trotz Brexit den Vorsitz in einem entscheidenden EU-Gremium.

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manotti 17.12.2016, 09:43
140.

Zitat von MiniDragon
"Europa will Steueroasen bekämpfen, doch ausgerechnet die Briten stellen sich quer" "Ausgerechnet" Wenn damit gemeint ist, dass die Briten gut rechnen können und sie logisch handeln , um für ihr Land das Bestmögliche zu erreichen !
Das beste für ihren Finanzmarkt und die Reichen, das schlechteste für die Normalbürger, die für die fehlenden Steuereinnahmen, durch mangelhafte Infrastruktur und Sozialabbau büßen müssen.

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gerd0210 17.12.2016, 09:49
141.

Zitat von syracusa
Ihre Definition von "Freiheit" entspricht wohl eher dem Recht des Stärkeren. Das Maximum an Freiheit in einer Gesellschaft ist nur durch Zähmung der Mächtigen möglich, und das geht nicht ohne staatliche Regulierung.
Ich stelle mir gerade ein Orchester vor, bei dem der Dirigent fragt, was gespielt werden soll. Gewünscht wird Beethovem, Mozart, Chopin. Der Dirigent mitteilt diese Wünsche und dirigiert das neu Werk. Noten werden abgeschafft, Denn Sie schränken den Freiheitswillen zu sehr ein. Eintrittsgelder werden auch nicht verlangt, da sonst nur die Eliten profitieren würden. Ebenso gibt es auch keine Kleiderordnung, was eh nur Gleichmacherei wäre. Ach ja, das Gehalt wird vor Gericht eingeklagt.

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mailo 17.12.2016, 10:13
142. @crazy_swayze (13)

Es ist nicht nur das Recht sondern auch eine der Aufgaben der EU genau solche Dinge zu Regeln. Es kann nicht sein, das Freihandel betrieben wird, aber in keinster Weise an gemeinsamen Standards gearbeitet wird. Deshalb sollte es auch keine Freihandelsabkommen mehr geben, ohne dass auch Dinge wie Mindestbesteuerung festgeschrieben werden!

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Badischer Revoluzzer 17.12.2016, 10:27
143. So ein Müll.

Diese Steueroasen waren / sind mit der Mitgliedschaft GB Bestandteil der EU ! Und zwar schon sehr lange.

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syracusa 17.12.2016, 10:30
144.

Zitat von ericstrip
1. Wähler wählen jemanden, der wählt jemand anderen und damit hat derjenige dann eine Blankovollmacht, grundlegende Dinge zu entscheiden, bei denen der Wähler keinerlei Mitspracherecht hat.
Das sind russische Verhältnisse, aber nicht die der EU. In der EU und in allen EU-Staaten herrscht Gewaltenteilung (nun, in Polen und Ungarn vielleicht nicht mehr in ausreichendem Maße). Keine EU-Institution kann für Deutschland verbindliche Gesetze erlassen, vielmehr muss alles demokratisch legitimiert zustande gekommene EU-Recht auf nationaler Ebene durch nationale Gesetze implementiert werden. Es da gibt sowohl auf nationaler Ebene als auch auf EU-Ebene gleich mehrere demokratisch legitimierte Sicherungen. Das fängt mit der Opposition in der Legislative an, geht über das Zweikammer-Prinzip, und hört nicht beim BVerfG, sondern erst beim EuGH und EGMR auf.

Ihre Kritik beruht demnach auf Ihrer völligen Unkenntnis der Faktenlage. Aber das ist in postfaktischen Zeiten nicht mehr Ihr Alleinstellungsmerkmal.

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syracusa 17.12.2016, 10:37
145.

Zitat von romeo_mike
z.B. in Form einer Beschränkung der maximal erlaubten Wattzahl für Staubsauger? https://de.wikipedia.org/wiki/Verordnung_(EU)_Nr._666/2013
Ja, notfalls auch dadurch, oder durch ein Verbot von Glühbirnen. Das folgt unmittelbar aus dem Kant'schen Imperativ, dem zentralen Prinzip der Aufklärung.

Warum sollte es Bürgern erlaubt sein, durch völlig unnötigen Energieverbrauch die Umwelt, und damit alle Mitbürger mehr als nötig zu schädigen? Wir verbieten es den Unternehmen doch aus guten Gründen, ihren Giftmüll einfach in die Flüsse zu entsorgen. Warum sollte das dem einzelnen Bürger dann erlaubt werden? Weil das bisschen Giftmüll eines einzelnen Bürgers eine irrelevant kleine Menge ist? Es lebt hier aber kein einzelner Bürger, sondern es sind über 500 Millionen.

Das Grundprinzip der Aufklärung ist Ihnen offenbar fremd. Deshalb sei es Ihnen hiermit ans Herz gelegt: Ein jeder Bürger ist frei, alles zu tun, was andere Bürger nicht schädigt oder gefährdet, oder mehr als den Umständen nach unbedingt erforderlich belästigt oder behindert. Mit anderen Worten: Ihre persönliche Freiheit findet notwendigerweise ihre Grenzen an den Rechten und Freiheiten der anderen.

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Celer et Audax 17.12.2016, 10:40
146.

Zitat von _Mitspieler
Es sind ja nicht nur die verbrechensfördernden Steueroasen, für die sich die Engländer stark machen, weil es ihnen finanziellen Nutzen zulasten anderer Nationen bringt.
Das aus Deutschland dem Land dessen Wirtschaft, protegiert und gefoerdert durch die Regierung, Verbrechen, Betrug, Korruption und auch Mord (nichts anderes sind Giftgasfabriken an Diktatoren), seit ewigen Zeiten als Geschaeftsmodell hat.

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syracusa 17.12.2016, 10:43
147.

Zitat von mailo
Es ist nicht nur das Recht sondern auch eine der Aufgaben der EU genau solche Dinge zu Regeln. Es kann nicht sein, das Freihandel betrieben wird, aber in keinster Weise an gemeinsamen Standards gearbeitet wird. Deshalb sollte es auch keine Freihandelsabkommen mehr geben, ohne dass auch Dinge wie Mindestbesteuerung festgeschrieben werden!
Ja, denn wir wollen keinen Freihandel, in dem der Wettbewerb durch Aushöhlung sozialer Standards oder von Arbeitsschutzgesetzen betrieben wird. Das würde auch bei uns zu Verhältnissen wie in der Textilindustrie in Bangladesh führen.

Für mich aber auch wichtig: kein Freihandel ohne Freizügigkeit. Wenn die Arbeitsplätze aus welchen Gründen auch immer von einem Land ins andere wandern, dann muss es den Arbeitern absolut notwendigerweise erlaubt sein, hinter ihren Arbeitsplätzen her zu wandern.

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thomas.200459 17.12.2016, 10:47
148. make britain great again,

das geht nur mit Geld,das wiederum findet immer seinen Weg, in welche Oasen auch immer.
Eu will Fluchtlöcher stopfen,auch das können sie nicht,deshalb wird es bei diesem Wettbewerb der Steuervermeidung bleiben,gehört quasi zum System u.ist so relevant wie nur was,beim Geld hörte
schon immer jede Freundschaft auf,oder?!

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thomas.200459 17.12.2016, 11:04
149. Mit plum-pudding,porridge,fish'n chips

werden sie in Zukunft kein Geld verdienen,also!

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