Forum: Wirtschaft
Trotz drohender Strafzinsen: Anleger schaffen noch mehr Geld in die Schweiz
DPA

Nach der Freigabe des Franken tauschen internationale Investoren massenhaft Euro und Dollar in die Schweizer Währung. Der höhere Kurs stört sie dabei offenbar genauso wenig wie drohende Strafzinsen.

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schümli 26.01.2015, 14:29
20. @ernstl1704 Dazu kommt

dass die Schweiz zwar ein kleines Land ist, aber eine grosse Volkswirtschaft hat die am höchsten internationalisiert ist. Das BIP von 700 Milliarden ist nur 4 mal kleiner als das deutsche, aber bei zehn Mal weniger Einwohner. Bei gleichem Entwicklungsstand müsste Deutschland 7.000 Milliarden haben, von wo es weit entfernt ist (2.800 Mia BIP). Betrachten Sie nur schon die Summen welche die SNB verwendet hat um den Wechselkurs tief zu halten. Man geht allein von circa 180 Mia in deutschen Staatsanleihen aus (grösster Einzelgläubiger der 2.100 Mia deut. Staatsschulden).
Weiter als Garantie gelten die vielen im Vergleich riesigen Firmen die international tätig sind. (Pharma, Nahrungsmittel, Banken. Alle grösser als die grössten deutschen Firmen im gleichen Bereich).

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townsville 26.01.2015, 14:30
21.

Zitat von ihawk
... aber eben nur vordergründig. "Lieber ein paar Strafzinsen als Totalverlust" scheint die Devise zu sein. Anfang März wird der US$ zusammen brechen und kurz darauf der € folgen weil zu viele Banken zu viel US$ vorhalten müssen um den Rohstoffhandel mit seiner Zwangswährung aufrecht zu erhalten. Danach gibt es einen Neustart und das Großkapital hat auf Grund der rechtzeitig auf Kredit eingekauften Alpen Dollar gleich wieder die Nase vorne.
Wir sprechen uns im April, wenn sich ihre Vision des Währungszusammenbruchs (die wievielte der letzten Jahre? Kommen etwa wöchentlich mit wechselnden Daten) mal wieder als komplett falsch erwiesen hat.

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cosy-ch 26.01.2015, 14:33
22. Dumm..

..Sie nennen Negativzinsen "Strafzinsen" . Schreiben Sie bei Bild ab? Und die CHWährungshüterin heisst nicht " Schweizer Notenbank" sondern Nationalbank. Da blieb die deutsche Gründlichkeit wohl auf der Strecke...

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cosy-ch 26.01.2015, 14:36
23. zu 1. @mweldag

Monaco ist kein franz. Hoheitsgebiet,(mit Sonderstatus) wie Sie das Glauben. Es ist ein eigener Staat. Da müssen Sie nichts gründen
. gehen Sie nach Luxemburg oder Lichtenstein

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townsville 26.01.2015, 14:40
24.

Zitat von Europäischer Realist
So einfach ist die Antwort. Aber EUR-Dogmatiker, EUR-Fanatiker und EU-Sozialisten ignorieren das immer noch, so auch hier bei SPon. Was ihr so gut findet, aus welchen Gründen auch immer, die Mehrheit des Kapitals und fachkundiger Bürger sieht es völlig anders!
Seltsamerweise verkaufen die ach so sachkundigen Schweizer nur massiv ihre eigenen Franken, sowohl Privatleute, wie auch "das Kapital".

Die UBS wertet das Schweizer Wirtschftaswachstum massiv ab und der SMI ist um lockere 15% gefallen.
Fakt ist: Die Schweiz hat sich massiv verspekuliert mit der künstlichen Abwertung ihrer eigenen Währung über Jahre und zahlt dafür nun die Zeche. Wenn sie das als Beweis soliden Wirtschaftens sehen wollen, bitte schön.

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schümli 26.01.2015, 14:46
25. @chagall1985 starke oder gesunde Volkswirtschaften im Euroraum?

da muss man schon unterscheiden. Deutschland, Frankreich und Italien sind alle G7 Staaten und starke wichtige Volkswirtschaften. Gesund ist keine der drei. Alle drei verschuldet bis zum Hals. Als gesunde Volkswirtschaft in der Eurozone kann man vielleicht Finland, Österreich und Luxemburg bezeichnen und bald wieder Irland. Wenn Sie Deutschland als gesund bezeichnen dann wäre das absurd. Bei dieser Staatsverschuldung.

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Europäischer Realist 26.01.2015, 14:52
26. Leider nein

Zitat von 1fcb
Nein... das sehen Sie falsch... die Mehrheit des Kapitals hat mit Freudesprüngen über Draghis QE-Geldspritze reagiert. Und die fachkündigen Bürger mögen fachkundig sein... aber sicher nicht in Volkswirtschaftslehre.
Denken Sie noch mal nach bitte, warum sonst sollte der EUR sonst gegen USD und alle anderen Leitwährungen massiv nachgeben? Das Geld fliesst NETTO ab, einige schifften im EUR Raum aber auch aus Anleihen in Aktien aufgrund der niedrigen Renditeerwartung und weil sie aus Regulierungsvorgaben nicht in Fremdwährungen dürfen etc pp.

ABER NOCHMAL, netto fließt massiv geld aus dem EUR ab in andere Währungen, sonst würde der Wechselkur nicht so massiv unter Druck geraten sein seit Mitte letzten Jahres.

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schümli 26.01.2015, 14:53
27. @townsville Wenn Sie die letzte Woche

als Zeithorizont nehmen haben Sie recht. Diese Massnahmen müssen aber in einem grösseren Zeitfenster gesehen werden. Monate wenn nicht ein Jahr. Wir werden dann Bilanz ziehen und sehen was passiert ist. Persönlich glaube ich, dass einzelne Bereiche leiden werden, das Land insgesamt aber weniger. Welches Land steht besser da um solch einen Schock schnell zu verarbeiten? Keins. Selbst die Arbeitslosigkeit könnte um drei Prozent zunehmen um auf den offiziellen deutschen Wert zu kommen. Bis jetzt ist das Land aus allen Krisen besser herausgekommen als die Nachbarn und die SNB hat auch nicht aus Hysterie heraus entschieden. Die arbeiten nicht weniger professionell als in der Bundesbank

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widderfru 26.01.2015, 14:55
28. Die Unsicherheit der Reichen beweist-Spaltung

und das ungerechte System dieser Gesellschaft. Wenige
haben immer mehr, sehr viele zunehmend immer, immer
weniger dank der Lobby Politik für das Kapital.

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kuhndi 26.01.2015, 14:56
29. Sie haben da etwas nicht verstanden

Zitat von mweldag
Die Franzosen haben Monaco. Die Engländer die Caiman Inseln. etc etc. Warum macht man das nicht in Deutschland genauso und stellt eine Insel .....
Die Leute wollen ihr Geld nicht in einer Schrottwährung (Euro) anlegen. Das ist alles.

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