Forum: Wirtschaft
Trotz Einbußen: Immer mehr Deutsche gehen in Frührente
DDP

Weniger Geld, dafür mehr Freizeit: So viele Deutsche wie nie entscheiden sich für die Frührente, nur noch eine knappe Mehrheit arbeitet bis 65. Besonders oft scheiden Krankenpfleger und Erzieher vorzeitig aus dem Berufsleben aus.

Seite 1 von 23
uschikoslowsky 31.01.2013, 07:40
1. optional

Wieviele Menschen von den 337000 werden von den Statistikbereinigern der Arbeitsämter in die Rente gedrängt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Crom 31.01.2013, 07:48
2.

Trotz Abschläge ist der Barwert der Rente bei vorzeitigen Eintritt höher als wenn man bis 65 durchhält. Wer also länger arbeitet verschenkt Geld.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sappelkopp 31.01.2013, 07:49
3. Das Hauptproblem bei der Altersarmut...

Zitat von sysop
Weniger Geld, dafür mehr Freizeit: So viele Deutsche wie nie entscheiden sich für die Frührente, nur noch eine knappe Mehrheit arbeitet bis 65. Besonders oft scheiden Krankenpfleger und Erzieher vorzeitig aus dem Berufsleben aus.
...ist sicherlich die Vielzahl von prekären Beschäftigungen. Sind die Jobs, deren Lohn oder Gehalt nicht zum Leben reicht. Sind die vielen geringfügig Beschäftigten. Solange wir es uns leisten können, Tausende von Unternehmern und Unternehmen so zu subventionieren, dass ihnen billige Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, solange müssen wir es uns auch leisten können, für die dann folgende Altersarmut aufzukommen.
Ein flächendeckender und branchendeckender Mindestlohn löst schon eine Menge der Probleme. Aber dann würden wir ja von den Unternehmern nehmen - wie unsozial.
Faszinierend finde ich, dass selbst Arbeitnehmer, die mit einem Brutto von unter 1500 Euro nach Hause gehen, gegen den Mindestlohn wettern. Wie war die Geschichte mit den dümmsten Schafen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bullermännchen 31.01.2013, 07:49
4. Schäfchen im Trockenen

Bei der aktuellen Lage hat man lieber zwei Schafe im Stall als ein Rind auf dem Dach. So mögen die meisten Frührentner denken. Für mich wäre die Entscheidung nicht anders wenn danicht noch mindestens 20 Jahre vor mir lägen. 20 schöne Jahre, denn die Rente ist kein gztes Ziel, leitet sie doch die letzte Phase des Lebens ein. Noch eins, die Renten sind demnach ja ausreichend hoch. Verdammt gehts den Deutschen gut. Noch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alcowe 31.01.2013, 07:49
5.

Soso und ich bin 1989 geboren dann bekomm ich die volle Rente des Pyramidenspiels mit geschätzten 80 Jahren. Klar ich komm dann mit dem Rollator zu meinen Patienten um sie zu behandeln *lach*.

Das Rentensystem ist dermaßen lächerlich und fehlerhaft das es schon witzig ist. Ne, dann lieber Bürgerkrieg als bis 80 zu arbeiten. Denn anscheinend wird das Geld zurzeit falsch verteilt und keiner will etwas davon gemerkt haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Spiegelleserin57 31.01.2013, 07:51
6. Kein Wunder,

die Belastungen in den Berufen nehmen ständig zu. Im Gesundheitssystem sind die Jobs stark minimiert und die Stationen häufig unterbesetzt. Der Schichtdienst tut sein Übriges. Die Belastungen halten Menschen ab Mitte 50 nur noch schwer aus. Es ist ein Witz dass unsere Regierung die Arbeitszeit auf 67 Jahre hochgesetzt hat, absolut unrealistisch. Dass Die arbeitgeber keine Menschen mehr in dieser Alterngruppe einstellen wollen versteht sich von selbst da sie wissen welche Belastungen die Jobs mit sich bringen. Es gäbe nur eine Lösung mehr Personal ein zu stellen, aber die Kosten scheuen die Unternehmen und Betriebe im Gesundheitswesen. Es ist ausreichend Geld vorhanden nur wird das leider an den falschen Setllen ausgegeben , auch im Gesundheitswesen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
humnuk 31.01.2013, 07:51
7. Krankenpflegepersonal

läuft im Schnitt pro Schicht rd. 20km und hebt etwa 1,0t. Hinzu kommt der permanente Stress auf unterbesetzten Stationen im Drei- bis Vierschichtsystem mit Wochenenden und Feiertagen. Jeder Fehler bedeutet die Gefährdung von Menschenleben. Das Ganze für ca. 2.000,00 € netto nach ca. 10 Berufsjahren. Tendenz fallend. Und als Sahne auf der Kirsche übernehmen die privaten (menschenverachtenden) GesundheitsAG's immer mehr Krankenhäuser und man muss um seinen Job bangen. Das war's dann wohl mit der grössten Errungenschaft des 20. und 21 Jahrhunderts - dem Humanismus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hihori 31.01.2013, 07:54
8. Wie lauten die Vergleichszahlen bei Beamten?

Die Medien sollten nicht immer ausschließlich Zahlen bei den Rentnern sondern auch mal bei den Beamten inkl. der "Abschläge" nennen. Wann wird dieses Thema endlich ernsthaft und nachhaltig behandelt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alles_wisser 31.01.2013, 08:05
9. Je eher desto besser

Wer es sich leisten kann früher in Rente zu gehen sollte das tun und damit jungen Menschen einen Arbeitsplatz für die Existenzgründung zu ermöglichen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 23