Forum: Wirtschaft
Trotz Einbußen: Immer mehr Deutsche gehen in Frührente
DDP

Weniger Geld, dafür mehr Freizeit: So viele Deutsche wie nie entscheiden sich für die Frührente, nur noch eine knappe Mehrheit arbeitet bis 65. Besonders oft scheiden Krankenpfleger und Erzieher vorzeitig aus dem Berufsleben aus.

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aristogeiton1 31.01.2013, 11:22
160. Wenn Tatsachen nicht passen, machen wir uns eigene...

Zitat von loncaros
...Die SPD ist schon immer bei jeder Gelegenheit umgefallen, diese Tradition begann unter Hitler - ...
So so, die SPD ist also Schuld an Hitlers Machtergreifung und hat ihn im Reichstag unterstützt. In der Folge hat sie dann die Rentengesetze zu verantworten.
Wenn es der eigenen Argumentation zugute Kommt, dann beugen manche kräftig und schamlos die Wahrheit.
Die Wahrheit ist:
"Am 22. März 1933 – wenige Wochen nach seiner Amtsübernahme als Reichskanzler des Deutschen Reiches – stellte Adolf Hitler sein Ermächtigungsgesetz dem Reichstag vor. Diesen entscheidenden Schlag gegen die Verfassung und somit den Schritt zur Ausschaltung des Reichstags erkannte auch Otto Wels (Vorsitzender der SPD). Dieser kritisierte Hitler scharf und warf ihm Verfassungsbruch vor. Trotz des Wahlterrors durch die SA entschieden sich die 94 anwesenden SPD-Abgeordneten, die nicht verhaftet oder geflohen waren, geschlossen gegen die Gesetzesvorlage. Die restlichen anwesenden 444 Parlamentarier stimmten zu." (Quelle: Wikipedia).

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lamblies 31.01.2013, 11:24
161. Mein Titel

Zitat von SpitzensteuersatzZahler
Durchschnittlich, ja. Was ist mit Zeiten der Arbeitslosigkeit? Oder was ist, wenn Sie für 10 Jahre bei 100% optieren und werden älter? Nehmen Sie sich dann freiwillig und sozialverträglich das Leben? Selbst die 20 Jahre werden vielen nicht mehr genügen. Wollen Sie denn auch tatsächlich 25% Beitrag, plus Arbeitslosen, Kranken, Sonstwas und Steuern zahlen?
Natürlich will ich persönlich nicht 25% zahlen, aber mit Riester erreiche ich es schon heute (19%+4%).

Zweitens spare ich den Betrag nicht selbst, sondern wie bekannt, zahle ich in die GRV, weil ich das so muss und wo das Risiko dann von Allen getragen wird ähnlich einer KFZ-Versicherung.

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mrwhy 31.01.2013, 11:25
162. Verständlich

Mich wundert eigentlich nur, dass in den unteren Gehaltsgruppen überhaupt noch jemand arbeiten geht und statt dessen nicht auf die Straße um dieses unglaublich unmenschlich, ausschließlich auf Geld aufgebaute System anzuprangern. Es geht NUR noch ums Geld, jeder Wisch im Pflegeheim muss vermerkt werden, damit es auch abgerechnet werden kann. Alle sagen immer "es geht doch nicht anders" und die Politik unterstützt diese Meinung, indem sie die Arbeitnehmer dazu drängen noch mehr zu arbeiten, noch mehr zu leisten um das Maximum aus den Menschen raus zu pressen.
Keine Ahnung wo der großteil der Menschheit in diesem Land ist, ob man das nicht sieht, oder sehen möchte, oder es aus Angst nicht sehen will... Das Geld hat uns längst versklavt, es dient nicht mehr den Menschen, wenn dann nur ein paar wenigen, aber der Großteil der Bevölkerung hält sich gerade noch so über Wasser und ackert sich krumm. Hier ein Nebenjob und nebenbei noch beim Staat betteln müssen. So hält man das Volk an der kurzen Leine und spielt mit deren Ängste. Ich kann vollkommen verstehen, dass gerade die Menschen die hier richtig was reißen, also Menschen die für Menschen da sind und das ganz bestimmt nicht wegen Geld, irgendwann einfach nicht mehr können. In keinem anderen Land der Welt werden Menschen, die für Menschen da sind, so mies behandelt wie hier. Ob das in den Kitas oder Schulen oder Altenheimen ist, sie sind die Stütze der Gesellschaft, dass sind die Menschen, die die Menschlichkeit jeden Tag ausüben. Wenn sie nicht mehr können und es ihnen auch noch schwer fällt das stichfest in diesem Geldsystem zu beweisen, wird ihnen ein Teil der Rente bis zum Lebensende gestrichen. Ungerechter kann ein System nicht sein. Mit ein bisschen gesunden Menschenverstand und den Mut, kann man das sehr wohl ändern. Aber die die es könnten, profitieren so sehr davon, dass es ihnen nicht in den Sinn kommt das zu ändern, denn dann müssten sie sich und ihre Einstellung ändern. Mut ist keine Tugend der Politik. Sie kriechen vor ihren zahlen und denken sich jeden Monat neue Nettigkeiten aus um auch noch den letzten Cent aus dem Bürger zu pressen. Ich hatte immer die Vorstellung, dass sich eine Gesellschaft nach vorne entwickeln sollte. Ja, eine dämlich, naive Vorstellung wenn man die Menschen kennt. Aber wenn man Kinder hat, dann muss man den Wunsch haben, dass diese nicht die Sklaven des heiligen Kapitalismus werden, sondern in einer menschlichen und glücklichen Gesellschaft leben. Hier gibt es kein Glück mehr, hier geht es Tagein Tagaus nur noch um den Euro und die Rettung der Banken. Wir sind so armselig.

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koksi 31.01.2013, 11:26
163. Verständlich!

Zitat von sysop
Weniger Geld, dafür mehr Freizeit: So viele Deutsche wie nie entscheiden sich für die Frührente, nur noch eine knappe Mehrheit arbeitet bis 65. Besonders oft scheiden Krankenpfleger und Erzieher vorzeitig aus dem Berufsleben aus.
Man darf unter unbedingter notwendiger Berücksichtigung aller finanziellen Nachteile incl. des Abzuges für vorzeitigen Renteneintritt nicht den die Lebensqualität erhöhenden Freiheits-Unabhängigkeitswert in der Rente selbst vergessen, auch wenn man sehr gerne gearbeitet hat! Leider ist dieser deutsche Staat derart RAFFGIERIG, verwunderlich daß er nicht noch die Kuhpfurze besteuert!
Da muß man schon fast Sehnsucht nach dem griech. Modell bekommen, wenn es dennoch nicht so schädlich wäre.

Es gibt ein Sprichwort, was sich Jeder in Deutschland lebende einmal überlegen sollte: " Den Verlust, den man heute hat, kennt man. Den Verlust, den man morgen haben wird, kennt man nicht"!

Deshalb mal nach Westen schauen: vive la France!

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Fantail 31.01.2013, 11:28
164.

Zitat von mart.n
Haben meine Eltern und die meiner Frau auch gemacht. Dazu das Haus verkauft und das Geld angelegt.
Das koennte sich angesichts der Weichwaehrung Euro noch als Bumerang erweisen.

Zitat von mart.n
Wer Bock hat zu arbeiten, bis er in die Kiste fällt, kann das ja gerne machen. Schön aufreiben bis zum Ende! Arbeit, Arbeit über alles....
Schmunzel... war es nicht ein ehemaliger Bundespraesident, der einmal meinte "der Mensch braucht Arbeit, um wuerdevoll leben zu koennen"? Ob dieser BP allerdings heute noch arbeitet, dass ist mir allerdings nicht bekannt. ;-)

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TINA Merke1 31.01.2013, 11:29
165. Äpfel und Birnen

Zitat von Vicky P. Dia
Wieder ein schönes Beispiel für: "Von Nichts eine Ahnung, aber zu Allem eine Meinung" :-) Und schauen Sie mal, wie alt unsere Politiker sind und sich selbst mit weit über 60 zur (Wieder-) Wahl stellen. Steinbrück zB. ist gegenwärtig 65 und will noch mindestens 4 Jahre den Kanzler machen....
Könnte Steinbrück auch noch 5 oder 10 Jahre lang Kranke hin und her wuchten in der Pflege? Wieviel Prozent der Arbeitnehmer sind Politiker? Ist Politikersein überhaupt ein Beruf?

Was passiert mit Ihnen, wenn Sie Fehler im Beruf machen? Was passiert mit Steinbrück?

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michael.krispin 31.01.2013, 11:30
166. So ein Schwachsinn

Zitat von bate75
Ach tatsächlich? Haben Wahlen denn schon mal etwas verändert? Haben Demos gegen einen Castortransport schon einmal einen verhindert? Wahlen und Demonstrationsrecht sind Beruhigungspillen, Ventile zum Dampf ablassen, damit der Michel weiterschlafen kann. Wer wählt, gibt seine Stimme ab und begräbt sie in einer Urne. Danach ist die Stimme weg, und man hat das Maul zu halten, wenn die, die man gewählt hat eben nicht wie vor den Wahlen angekündigt handeln, sondern wieder einmal das Volk belügen und verraten. Denn man hat sie schließlich gewählt. Man mache seine Stimme ungültig, aber gibt man sie einer Stimme, die an der undemokratischen 5%-Hürde scheitert ist sie auch weg, schanzt den Parteien aber noch Kohle zu. Und ausserdem ist unser Wahlrecht verfassungswidrig, wie soll ich da den verfassungsmäßigen Gesetzgeber wählen können, der wohl hier zu Lande seit 1956 nicht mehr am Werk war. „Wenn du die Wahl hast zwischen zwei Übeln, wähle keines von beiden.“ Oder anders mit einem Zitat, das Tucholsky zugeschrieben wird: "Wenn Wahlen etwas ändern könnten, wären sie längst verboten." Zur Aufklärung ein Vortrag an der Uni Mannheim: >
Sie und natürlich alle andern 50% Wahlverweigerer können schon etwas ändern. Sie müssen nur wählen gehen und den Grossen Blockparteien ihre Listenplätze und Überhangmandate rauben. Die FDP wäre dann endlich im Orkus der Geschichte unf die Linke (+ein paar andere Abgeordnete aus anderen Parteien)hat sich bisher als einzigste der im BT vertetenden Parteien für die Demokratie eingesetzt. sieh 29.6.2012 ESM-Verabschiedung! Andere kleine Parteien werden von der Presse totgeschwiegen wie die freien Wähler oder Wahlalternative 2013. Oder sie werden kaputtgeschrieben wie die Piraten. Ponader ist wahrscheinlich ein V-Mann der SPD oder CDU. Aber wenn 50% Nichtwähler eben solche Parteien wählen würden, dann wären die Großen plötzlich ganz klein und die ausgemusterten Berufspolitschmarotzer dürften sich auch bei der Arge anstellen und das Leben mal wieder selber erfahren.
Möglicherweise wird auch dieser Artikel mal wieder der SPON Zensur zum Opfer fallen, aber ich höre nicht auf mich zu wehren.
Michael Krispin

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jbidsch 31.01.2013, 11:30
167. Trotz Einbußen: Immer mehr Deutsche gehen in Frührente

Welch ein Wunder - die besonders Betroffenen sind die Krankenpfleger und Erzieher. Welcher Mensch ab 60 kann denn in einem Pflegeheim oder einer Intensivstation noch körperlich arbeiten? Wieviele dieser ArbeitnehmerInnen sind körperlich am Ende und müssen dann einfach aufhören? Wo sind die Statistiken zu diesem Thema - oder soll hier nur wieder gezeigt werden, dass unsere RentnerInnen einfach zu früh nicht mehr arbeiten?

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Vicky P. Dia 31.01.2013, 11:33
168. Steuern

Zitat von friedi234
Ein Beamter hat nach nur fünfjähriger Amtszeit einen Anspruch auf die Mindestpension von 1365 Euro im Monat. In den nächsten 10 Jahren steigt die Anzahl der Pensionäre um 40%. ein Standardrentner hat nach 45 Beitragsjahren in der gesetzlichen Rentenversicherung im Schnitt lediglich auf 1224 Euro. Noch Fragen?
Ihnen ist aber schon klar, dass die Mindestpension des Beamten voll zu versteuern ist und der Beamte aus seiner Netto-Pension von dann ca. 1100,00€ auch noch die vollen Beiträge zu privaten Krankenversicherung bezahlen muss. Da bleiben sehr viel weniger als 1.000,00€ übrig.

Das muss Ihr "Standardrentner (Eck-Rentner) von seiner Eck-Rente nicht.

Und Sie scheinen nicht zu wissen - oder verschweigen das böswillig-, dass diese Mindestpension nach fünf Jahren nur dann gewährt wird, wenn der BEamte aufgrund von Krankheit oder (Dienst-)Unfall dienst- bzw. Berufsunfähig wird. Ansonsten hat der nämlich brav bis 67 durchzuarbeiten, wie jeder andere auch.

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labudaw 31.01.2013, 11:33
169. wir haben in Deutschland 5 Millionen quasi "kündigungs-

Zitat von SpitzensteuersatzZahler
Warum bitte sollten Jobs kündigungsgeschützt sein?
geschützte" Jobs im öffentlichen Dienst - davon sind 2,5 Millionen überflüssig !!!

Wissen sie welchen mittleren dreistelligen Milliardenbetrag man da einsparen könnte ? Deutschland wäre seine Sorgen los !

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