Forum: Wirtschaft
Trotz hohen Verlusten: Deutsche Bank zahlt 2,3 Milliarden Euro Boni aus
REUTERS

Die Deutsche Bank hat im vergangenen Jahr noch mehr Verlust gemacht als bislang bekannt. Trotzdem zahlt das Institut Bonuszahlungen in Höhe von fast 2,3 Milliarden Euro aus.

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Spiegelleserin57 16.03.2018, 08:52
1. da muss ja Frau Merkel jetzt in Ohnmacht fallen!

sie hatte sich über hohe Gehälter der Manager gewundert und nun wird sie noch mehr staunen was selbst bei hohen Verlusten alles möglich ist.
Vielleicht wacht nun endlich die neue Regierung auf und schafft einen gerechten Ausgleich.

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axel_roland 16.03.2018, 08:53
2. Immer dieses ewige Gejammere um Bonuszahlungen

Anders als der Staat, der jährliche ebenfalls Milliarden Euro EURER Gelder für unnötigen Unsinn verplempert (oh sorry - ich meine die Steuerzahler - also doch eher weniger hier im Forum...), ist die Deutsche Bank einfach eine Firma zu der man als Kunde gehen kann, wenn man mag (und dann die Managergehälter eben mitbezahlt) - oder eben nicht. Es gibt hier noch nicht mal ein Oligopol. Soll die Deutsche Bank doch pleitegehen an ihren Bonuszahlungen. Das ist nun wirklich ihre eigene Sache.

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spon-facebook-10000359273 16.03.2018, 09:02
3. Andere Regeln

Guten Morgen,
ist die Bezeichnung 'Schmarotzer' für diese Leute zu stark? In jedem mittelständischen Unternehmen werden, wenn es so lange so tief ins Minus geht, harte Fragen an die Firmenleitung gestellt (nicht zuletzt von den Banken!) und keine Boni bezahlt. Was ist da eigentlich los?

Viele Grüße
LS

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Mister Stone 16.03.2018, 09:04
4. Wir haben das so gewollt

Wenn die Eigentümer der Bank sich das gefallen lassen, ist alles gut. Und wenn wir Regierungen "wählen", welche das Kapital der Banken alternativlos retten, auch dann, wenn trotz drohender Bankenpleiten riesige Boni bezahlt werden, dann ist auch alles gut. Die Mehrheit der Wähler will das so, sonst hätte sie anders gewählt.

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architekt09 16.03.2018, 09:04
5. Man gönnt sich ja sonst nichts

Im Schnitt mehr als das Jahresgehaltes einer Kassiererin als Bonus. Nicht schlecht... Einfacher kann man Schulden nicht sozialisieren.
Steuern sparen durch Verlustausweisung und mitnehmen, was geht. Legaler Diebstahl halt. Ist alles eine Frage der Zeit, wann es dem Normalbürger reicht.

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C-Hochwald 16.03.2018, 09:04
6. Es bleibt wie es vor 2008 war

Die TV-Serie Bad Banks, die kürzlich im ZDF lief, darf für sich wohl ein hohes Maß an Realitätsabbildung reklamieren.
Investment Banking ist ein anderer Name für organisierte Kriminalität und Spielsucht (Vermögensanlagen mit den Renditeversprechungen).
Es ist immer noch so, daß vor allem die Vermittlungsprovisionen für die Anlageberater garantiert sind, sonst nichts.
Das System würde sich erst ändern, wenn die Banker ihre Boni an die Kunden zurückzahlen müßten, wenn die in Aussicht gestellten Renditen nicht kommen. Heute trägt nur der Anleger das Risiko.
Daher, selbst bei Mikrozinsen und Kaufkraftverlust; mein Geld investiere ich nicht in Fonds, Aktien, usw...

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marialeidenberg 16.03.2018, 09:06
7. Mindestens der letzte Halbsatz ihres Posts ist falsch.

Zitat von axel_roland
Anders als der Staat, der jährliche ebenfalls Milliarden Euro EURER Gelder für unnötigen Unsinn verplempert (oh sorry - ich meine die Steuerzahler - also doch eher weniger hier im Forum...), ist die Deutsche Bank einfach eine Firma zu der man als Kunde gehen kann, wenn man mag (und dann die Managergehälter eben mitbezahlt) - oder eben nicht. Es gibt hier noch nicht mal ein Oligopol. Soll die Deutsche Bank doch pleitegehen an ihren Bonuszahlungen. Das ist nun wirklich ihre eigene Sache.
Denn es ist nun wirklich unser aller Sache wenn die Deutsch Bank pleite macht. Im Zweifel wäre sie systemrelevant und würde mit all ihren Bonuszahlungen von uns Steuerzahlern gerettet werden.

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Frickleburt Frogfart 16.03.2018, 09:09
8. @ 2.

Nein, das ist es leider nicht. Die Deutsche Bank wird dann als "systemrelevant" erklärt und mit Steuergeldern saniert.

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MisterD 16.03.2018, 09:09
9. Ein extrem tendenziöser Beitrag...

denn die Deutsche Bank hat vor Steuern Gewinn gemacht. Dass man trotzdem einen Verlust verbuchen muss, hat mit dem Sondereffekt der US-Unternehmenssteuer zu tun...

Nun frage ich Sie alle:
Das Unternehmen in dem Sie arbeiten und sich täglich anstrengen, macht einen Gewinn. Also haben Sie laut Arbeitsvertrag Anrecht auf eine Bonuszahlung. Nun kommt irgendwo auf der Welt ein Typ an die Macht, der einfach mal eine dicke Steuerreform durchboxt und daraufhin rutscht ihr Unternehmen durch diesen Sondereffekt in die Verlustzone.
Wollen Sie deswegen auf ihren Gewinn verzichten? Wohl kaum...

Im Übrigen belohnt und motiviert man so seine Mitarbeiter. 2015 knapp 6 Milliarden EUR Verlust, 2016 gut 1 Milliarde Verluste und jetzt 2017 (ohne negativen Sondereffekt) eine gute Milliarde EUR Gewinn. Die Tendenz ist erkennbar und daher sollen die 97.500 Mitarbeiter auch bitte ihren Bonus bekommen.

Das sind im Schnitt übrigens 22.000 EUR/Person, bevor hier wieder einige anfangen von Millionen-Boni zu schwadronieren...

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