Forum: Wirtschaft
Trotz hohen Verlusten: Deutsche Bank zahlt 2,3 Milliarden Euro Boni aus
REUTERS

Die Deutsche Bank hat im vergangenen Jahr noch mehr Verlust gemacht als bislang bekannt. Trotzdem zahlt das Institut Bonuszahlungen in Höhe von fast 2,3 Milliarden Euro aus.

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DiscoDavidson 16.03.2018, 09:59
50. Da ist es!

Das BGE = Bedingungslose Grundeinkommen, keine Leistung fetter Lohn plus Boni! Nur schade, das dass nicht alle bekommen, nichts leisten, können andere auch! Wieso können sich Banken aus der Sozialen Marktwirtschaft entziehen und ihr eigenes Ding machen? Haben wir schon eine Regierung?

Auf dem freien Markt, würden alle Manager die ihre Firma ins MINUS bringen, ihre Papiere bekommen, aber sicher keinen Bonus! Gehört das auch zum Weiter so, der Union plus SPD? Schulden sozialisieren und Gewinne Privatisieren? ist das die von Schröder SPD und Fischer Grüne eingeführte : Neue Marktwirtschaft?

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archi47 16.03.2018, 10:04
51. Falsch

Zitat von MisterD
denn die Mitarbeiter der Deutschen Bank haben einen Gewinn erwirtschaftet. Dass dieser Gewinn aber nun aufgezehrt wird, weil in den USA eine Steuerreform durchgedrückt wird, dafür kann kein Mitarbeiter etwas... insofern sind die Bonuszahlungen berechtigt...
Gewinn ist nachdem alle Verpflichtungen abgelöst sind. Dazu gehört zweifellos die Steuer- und Abgabenverpflichtung.
Dieses Verhalten zeigt aber, wie wenig diese Geschäftsleitung die staatlichen und bürgerlichen Belange achtet und wie sehr sie das eigene Bereichern zu Lasten alles Anderem durchdrückt.

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milkoutofpowder 16.03.2018, 10:04
52.

Super Arbeitgeber! das sind pro Nase deutlich über zwanzigtausend € und das wiederum könnte das netto Jahresgehalt eines Postbankkunden sein. Wie steht es denn mit den Bonuszahlungen anderer Großbanken?
Muss ich selbst recherchieren? Bin ich dann schon Enthüllungsjournalist?

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klausi_maiermüller 16.03.2018, 10:06
53. Krankes Sytem!

Was für ein krankes System! Für pathologisch auffällige Raffsüchtige gemacht.
Die machen solange weiter bis es die Wiederholung von 1789 gibt.

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mapcollect 16.03.2018, 10:07
54.

Zitat von MisterD
denn die Deutsche Bank hat vor Steuern Gewinn gemacht. Dass man trotzdem einen Verlust verbuchen muss, hat mit dem Sondereffekt der US-Unternehmenssteuer zu tun... Nun frage ich Sie alle: Das Unternehmen in dem Sie arbeiten und sich täglich anstrengen, macht einen Gewinn. Also haben Sie laut Arbeitsvertrag Anrecht auf eine Bonuszahlung. Nun kommt irgendwo auf der Welt ein Typ an die Macht, der einfach mal eine dicke Steuerreform durchboxt und daraufhin rutscht ihr Unternehmen durch diesen Sondereffekt in die Verlustzone. Wollen Sie deswegen auf ihren Gewinn verzichten? Wohl kaum... Im Übrigen belohnt und motiviert man so seine Mitarbeiter. 2015 knapp 6 Milliarden EUR Verlust, 2016 gut 1 Milliarde Verluste und jetzt 2017 (ohne negativen Sondereffekt) eine gute Milliarde EUR Gewinn. Die Tendenz ist erkennbar und daher sollen die 97.500 Mitarbeiter auch bitte ihren Bonus bekommen. Das sind im Schnitt übrigens 22.000 EUR/Person, bevor hier wieder einige anfangen von Millionen-Boni zu schwadronieren...
Gewinn oder nicht hat man aber erst nach Steuern. Sondereffekte hin oder her. Was wäre denn, wenn diese Boni nicht gezahlt werden würden ? Könnte die DB dann ihre lukrativen Stellen nicht mehr besetzen ? Wohl kaum. Und 22.000 € sind für viele Deutsche ein komplettes Jahresgehalt.

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St.Baphomet 16.03.2018, 10:08
55. Eigene Sache?

Zitat von axel_roland
Anders als der Staat, der jährliche ebenfalls Milliarden Euro EURER Gelder für unnötigen Unsinn verplempert (oh sorry - ich meine die Steuerzahler - also doch eher weniger hier im Forum...), ist die Deutsche Bank einfach eine Firma zu der man als Kunde gehen kann, wenn man mag (und dann die Managergehälter eben mitbezahlt) - oder eben nicht. Es gibt hier noch nicht mal ein Oligopol. Soll die Deutsche Bank doch pleitegehen an ihren Bonuszahlungen. Das ist nun wirklich ihre eigene Sache.
Wohl kaum, denn droht die DB tatsächlich pleite zu gehen ruft deren Aufsichtsrat sofort die Regierung zwecks "Rettung" an.
Dann hat der Steuerzahler im Endeffekt diese Boni bezahlt.
Das Eigenkapital der Bank um 2,3 Milliarden Euro aufzustocken wäre besser und ehrlicher gewesen.

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axeljean 16.03.2018, 10:10
56. axel

der Steuerzahler wird auch in diesem Fall zur Kasse gebeten. Ich würde Boni mit 75 % besteuern

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poormoodys 16.03.2018, 10:11
57. Na und?

Bei 97500 mitarbeitern sind das im schnitt ca. 2333€ pro „normalem“ mitarbeiter. Die paar millionen für den vorstand fallen gar nicht auf, über die höhe bei DEN erfolgszahlen kann man diskutieren, hängt aber vom Zielvereinbarungssytem ab. Das kann von den aktionären mitgesteuert werden.

Will einer der „normalen“ mitarbeiter auf diesen kleinen erfolgsanteil verzichten???

Also ehrlich... wer in einem grösseren unternehmen arbeitet oder darüber richtet muss auch grössere zahlen verkraften.

Im übrigen finde ich es echt schwach vom spon einfach die milliardenzahl unreflektiert hinzuklatschen und sofort wut bei den lesern zu schüren.
Als ob wir trotteldeutsche nicht schon genug auf uns rumkloppen.

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PolitBarometer 16.03.2018, 10:11
58.

Zitat von Spiegelleserin57
sie hatte sich über hohe Gehälter der Manager gewundert und nun wird sie noch mehr staunen was selbst bei hohen Verlusten alles möglich ist. Vielleicht wacht nun endlich die neue Regierung auf und schafft einen gerechten Ausgleich.
"Sie hat sich also gewundert". Nein, die ist wie das gesamte Politpersonal komplett beratungsresistent, blind und taub auf Augen und Ohren.

Aber für Rettungspakete ist immer noch genug Steuergeld übrig.

Haben Politiker bei der Deutschen Bank etwa Ihre Giro- und Anlagekonten? Sieht ja fast so aus.

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FilmCity 16.03.2018, 10:12
59. Maßlosigkeit regiert weiterhin

Die Bank macht miese und dennoch werden Boni vergeben. Für welche LEISTUNGEN? In jedem anderen Unternehmen müssen die Arbeitsameisen die Gürtel enger schnellen bis die schwarze 0 am Ende eines Geschäftsjahres steht. Nicht die Banker! Egal wie, die Boni fließen. Sie sind, die sich bedienen.

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