Forum: Wirtschaft
Trotz Pöbeleien und Tabubrüchen: Deutschlands stiller Zuwanderungskonsens
DPA

Jens Spahn sieht die Migrationsfrage als "weißen Elefant im Raum" - als Problem, über das man angeblich nicht sprechen darf. Doch das ist Unsinn. In Wahrheit ist die Debatte um die Zuwanderung ziemlich produktiv.

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Kapustka 04.11.2018, 07:20
1. Nicht ausdiskutiert

Es gibt eine offene Frage: soll Deutschland versuchen, ein gewisses Maß an ethnischer und kultureller Homogeniät zu wahren, oder ist das völlig gleichgültig, wenn nur alle Menschen sich gesetzestreu verhalten. Auf diese Frage haben die Grünen eine Antwort (pro Multikulti) und die AfD (contra Multikulti). Alle anderen Parteien drücken sich vor einer Antwort, weil sie in dieser Frage gespalten sind.

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olivk 04.11.2018, 07:30
2.

Wenn es ein Konsens ist, warum gibt es dann die AfD und warum ist diese seit 2015 besonders stark?

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jeze 04.11.2018, 07:31
3. Demokratie

Im Artikel heißt es Demokratie sein eine anstrengende Regierungsform. Welche Entscheidung in der Flüchtlingspolitik der letzten Jahre war denn in irgendeiner Form demokratisch legitimiert? Die Entscheidungen waren nie Teil eines Wahlprogrammes, nie ist der Bürger dazu befragt worden. So wird es wieder beim Migrationspakt sein, der im Dezember beschlossen wird, so war es bei ESM, Banken- und Griechenlandrettung, so war es bei der Euro-Einführung, so war und ist es bei sämtlichen Militäreinsätzen.
Dem deutschen Michel macht man Glauben, dass die AfD das Problem und die Bedrohung sei - in Wirklichkeit ist sie nur das Symptom für eine Politik, die das Gegenteil dessen tut, was die Mehrheit der Bürger will. Trotz Demokratie.

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bart2000 04.11.2018, 07:34
4. Ein Fünftel mit Migrationshintergrund

Dieser Fakt sagt schon alles. Das wir Migration brauchen, ist ein Märchen.Laut einfacher Mathematik wird das Land schon so in ein paar Jahren noch "verschiedener".Das man über ds Thema sprechen darf, hat lange lange gedauert, schon so schnell vergessen? Viele wurden 2015/16 verteufelt, die anstazweise Kritik übten, das es so nicht geht. UNd Nicht zu vergessen, an Leib und Leben bedrohte Menschen werden irgendwann wieder in ihre Heimt dürfen,sind also keine Migranten.

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noeufmaison 04.11.2018, 07:41
5. In einem Elfenbeinturm...

.....muss man wohl leben, um nicht zu erkennen, dass es gerade keinen stillschweigenden breiten Konsens über Zuwanderung gibt. Ich bin in der Leitung einer Landesbehörde tätig, und ob Beschäftigte oder Beamte, ob Bürgerinnen und Bürger oder Besucher aus sonstigen Gründen, bei Terminen draußen und Konferenzen, überall herrscht die Meinung vor, dass die Zuwanderung nicht verfolgter "Flüchtlinge" und die Nichtabschiebung derjenigen ohne Bleiberecht das eigentliche Problem ist. Die täglichen Konflikte, 50 Prozent Anteil nichtdeutscher Täter in Freiburg, Intensivtäter die hierbleiben, weil ihnen ja zuhause Gefahr drogen kann - das versteht kein Biodeutscher mehr. Also: Raus aus dem Elfenbeinturm und endlich mal Probleme der Durschnittsdeutschn zur Kenntnis nehmen,

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pnegi 04.11.2018, 07:41
6. Was für ein Unsinn...

Während im SPON-Artilel nebenan Wirtschaftsvertreter in Britanien lautstark eine Volksabstimmung zu den Folgen des BREXIT fordern dürfen, findet hierzulande eine Diskussion zum UN-Migrationspakt faktisch nicht statt. Und das, obwohl mittlerweile jeder weiss, dass die Nachbarn in Österreich NEIN gesagt haben. Wir hier dürfen noch nicht einaml darüber reden. Aber, Zitat "Doch bei Licht betrachtet hat die Zuwanderungsdebatte ziemlich gut funktioniert.". Der ganze Artikel könnte vom Mars stammen, denn mit der Realität auf der Erde hat das nichts zu tun. Schauen Sie doch nur mal, wie viele Beiträge in diesem Forum Sie sperren werden, um zu begreifen, wie verlogen dieser Artikel ist...

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radioactiveman80 04.11.2018, 07:43
7. Etwas mehr Selbstkritik wäre angebracht, Herr Müller.

ZITAT: Dazu braucht es unabhängigen Journalismus, der neue Informationen ohne ideologische Scheuklappen verbreitet, egal ob es sich um Erfolge bei der Vermittlung von Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt oder um Fälle von Kriminalität durch Migranten handelt. Aller "Lügenpresse"- und "Fake News"-Vorwürfe zum Trotz funktioniert das in Deutschland ganz gut - deutlich besser jedenfalls als in vielen anderen Länder: ZITATENDE. - - - War es nicht der Spiegel selbst, der uns mit den beiden Titelbildern vom dunklen oder hellem Deutschland vor die Wahl stellte? Der ausführlich vor dem Gift des Rassismus warnte, die Risiken einer unkontrollierten Zuwanderung aber lange als Paranoia von AfD und Pegida abstempelte? Der via Augstein und Stokowski die Reaktionen nach Silvester 15/16 als hysterisch umschrieb & fleissig auf die ebenso sexuell gefährlichen einheimischen Männer verwies? Da waren sehr wohl Scheuklapoen, Herr Müller. Ob sie jedoch freiwillig abgelegt oder durch Druck von aussen heruntergezogen wurden, wird wohl Interpretationssache bleiben. Ich für meinen Teil fühlte mich nicht belogen - hatte aber den Eindruck dass man die Risiken und Gefahren zu lange ausschlisslich bei den Einheimischen sah bzw. sehen wollte. Unabhängiger Journalismus ist ein hohes Gut, aber er muss auch Willens und in der Lage sein, dort hinzugehen wo es nicht nur für andere unbequem wird, sondern auch für die eigenen Werte und Ansichten.

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vox veritas 04.11.2018, 07:44
8.

Mal wieder sehr idealistisch verfasst. Natürlich gibt es eine Arbeitskräftemangel, aber nur dort, wo die eingeborenen nicht arbeiten wollen, weil es kalt und schmutzig ist. Der Verfasser würde anders urteilen, wenn sein Job durch Quote an einen Migranten gehen würde.

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stefan.p1 04.11.2018, 07:46
9. Die kommenden Probleme außen vor gelassen.

Die aber den Bürgern im täglichen Leben bewusst sind. Zum Beispiel, Konkurrenz bei den bezahlbaren Wohnungen, Konkurrenz bei den Niedriglohn-Jobs, und nicht zu vergessen das Gefühl der wachsenden Kriminalität durch Familien Clans und die ungeheuerliche Brutalität gegen Frau, die es in einem solchen Ausmaß bisher nicht gegeben hat. Dazu die ständigen Berichte über das Staatsversagen der Behörden (Abschiebung von Straftätern) ,oder wie kann es sein das bekannte Intensivtäter frei herum laufen dürfen?Und natürlich die immensen Kosten, die die Flüchtlinge verursachen , angesichts der katastrophalen Zustände der deutschen Infrastruktur und den leeren Kassen in den Sozialsystemen.
Das Problem des Zuzug von Ausländern mag vielleicht nicht so groß angesehen werden wie 2015, das Problem sind jetzt die Ausländer die hier sind.

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