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Trotz Pöbeleien und Tabubrüchen: Deutschlands stiller Zuwanderungskonsens
DPA

Jens Spahn sieht die Migrationsfrage als "weißen Elefant im Raum" - als Problem, über das man angeblich nicht sprechen darf. Doch das ist Unsinn. In Wahrheit ist die Debatte um die Zuwanderung ziemlich produktiv.

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muellerthomas 04.11.2018, 08:56
70.

Zitat von gerdhaucke@hotmail.de
Es ist alles eingetroffen was Ende 2015 befürchtet wurde. (Terror, Kriminalität, Belastung der Sozialsysteme, Ghettoisierung ...). Kein Wunder das viele (ich auch) dem UN Migrationspakt kritisch gegenüber stehen. Das Thema Migration ist noch lange nicht durch da die Probleme nicht annähernd behoben sind. Realität wird die Beschwichtigung immer einholen.
Ne, das stimmt doch einfach nicht. Es ist eben nichts eingetroffen, was von rechter Seite befürchtet wurde. Die Kriminalität ist weiter rückläufig, die Kosten halten sich in Grenzen, im großen und ganzen hat es doch gut geklappt.

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heiko1977 04.11.2018, 08:57
71.

Zitat von jeze
Im Artikel heißt es Demokratie sein eine anstrengende Regierungsform. Welche Entscheidung in der Flüchtlingspolitik der letzten Jahre war denn in irgendeiner Form demokratisch legitimiert? Die Entscheidungen waren nie Teil eines Wahlprogrammes, nie ist der Bürger dazu befragt worden. So wird es wieder beim Migrationspakt sein, der im Dezember beschlossen wird, so war es bei ESM, Banken- und Griechenlandrettung, so war es bei der Euro-Einführung, so war und ist es bei sämtlichen Militäreinsätzen. Dem deutschen Michel macht man Glauben, dass die AfD das Problem und die Bedrohung sei - in Wirklichkeit ist sie nur das Symptom für eine Politik, die das Gegenteil dessen tut, was die Mehrheit der Bürger will. Trotz Demokratie.
Was die Mehrheit der Wähler will zeigen eigentlich die Wahlen und die Wählerwanderungen. Viele Wähler laufen zu den Grünen, weg von CDU/CSU und SPD.

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spon_1873159 04.11.2018, 08:57
72. Es bleibt nur eine Frage offen:

Wie lange noch Henrik Müller? Wie lange müssen wir noch solchen Unfug ertragen: „Der neue implizite Konsens lässt sich in etwa so formulieren: Deutschland ist ein Einwanderungsland, das Immigration in den Arbeitsmarkt braucht und will - und deshalb demnächst ein "Fachkräftezuwanderungsgesetz" bekommt. Der Zuzug von EU-Bürgern und anderen Europäern ist weitgehend unumstritten.“ Es ist dem beamteten Herrn Professor auf seiner Wohlstandswolke offenbar entgangen, dass es dank Schröder und den Grünen (die das gerne vergessen würden....) eine immer größer werdende Bevölkerungsschicht gibt, die ihm nicht im geringsten zustimmt. Eine Begegnung mit der Realität hat schon vielen die Augen geöffnet! Aber es ist natürlich viel bequemer, seine Meinung für relevant zu halten und sich den Lebensaben von der Allgemeinheit finanzieren zu lassen....

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muellerthomas 04.11.2018, 08:57
73.

Zitat von Mister Stone
Das ist eine Propaganda-Methode.
Schon lustig, wenn ein Putin-Propagandist anderen Propaganda vorwirft...

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Öko Nom 04.11.2018, 08:57
74. Dogmtiker speech

So wie Müller reden nur Dogmatiker. Blind gegen über der Realität. Das sind die wirklich gefährlichen Charaktere für eine Gesellschaft. Der Artikel ist eine schlimme Provokation und eine Verhöhnung der täglichen Opfer der Merkelschen unkontrollierten Massen Einwanderung, die nur zu teilen wirklich verfolgte umfasst. Genauso gut kann man von gezielter Einwanderung in die Sozialsysteme und von nicht unwesentlich vielen kriminellen reden. Alles ist richtig. Mit echter Flucht hat sie meistens nichts zu tun. Denn wenn in Europa überwiegend Deutschland und Schweden das Ziel sind, handelt es ja wohl logischerweise eher um Pull Faktoren die ausschlaggebend sind.
Wer sog. 'Fluchtursachen' bekämpfen will muss die sozial-Mann monetären Anreize auf europäisches Niveau anpassen, für Deutschland heißt das klar absenken und auf Sachleistungen beschränken. Aber das wäre eben ein harter schlag für die politisch einflussreiche Sozial- und Asylindustrie.

Einwanderung ja, aber definitiv nicht so wie bisher!

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kodu 04.11.2018, 08:58
75. Kernproblem: Schnelle Abschiebungen

Unser, ohne jeden Zweifel, hervorragendes Grundgesetz, mit seinem Augenmerk auf die allgemein und ausnahmslos zu schützende Menschenwürde, erweist sich als Hemmschuh, wenn es um die Kontrolle der Zuwanderung geht. Im Gegensatz zu Herrn Müller und im Einklang mit vielen Foristen, glaube ich, daß das "Flüchtlingsproblem" in der Gesellschaft sehr wohl weiterschwelt. Und dagegen hilft nur ein wehrhafter Staat. Kriminelle Ausländer müssen zügig in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden. Und das nicht erst nach 3 Jahren, sondern nach vier Wochen. Der Staat muss sich hier endlich als handlungsfähig erweisen. Das hilft im besonderen auch denjenigen Menschen, die ein ehrliches Interesse daran haben, sich hier ein friedliches Leben aufzubauen. Wir müssen erkennen, daß es eine signifikante Zahl von Migranten gibt, die uns unsere vielgepriesene und praktizierte Toleranz lediglich als Schwäche auslegen. Der Staat muss hier die Interessen der Bürger vertreten, die Gesetzeslage entsprechend angepasst werden. Das GG ist heilig, aber es wurde geschrieben, als keiner mit dem unkontrollierten Zuzug von Millionen kulturfremder Menschen gerechnet hat.

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schwarzmaler 04.11.2018, 08:58
76. ...

Zuwanderung hat es immer gegeben. Aber dafür dürfen keine Regeln ausser Kraft gesetzt werden. Wollen wir eine friedlichere Gesellschaft können wir nur Menschen daran teilhaben lassen, die die Grundrechte akzeptieren. Die Grenze verläuft nicht zwischen Syrern und Deutschen, Flüchtling und Nichtflüchtling, Arm und Reich, sie verläuft zwischen denen die friedlich, ohne Gewalt zusammenleben wollen und jenen von den Gewalt ausgeht. Für letztere kann es in einer offenen Gesellschaft keinen Platz geben, sonst zerstört sie sich selber. Und genau das geschieht in gewissem Maß in den letzten Jahren.

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hansaeuropa 04.11.2018, 08:59
77. diesen Konsens sehe ich nicht.

was Konsens unter neoklassischen Ökonomen ist, hält der Realität nur selten stand. Deutschland produziert massenhaft für das Ausland mit ausländischen Fachkräften. Was für ein logischer Irrsinn! Wenn sich der Handel wieder ausgeglichen gestaltet, klagt Deutschland wieder über hohe Arbeitslosigkeit, da den Konsensökonomen eine stichhaltige Theorie fehlt. Die Zuwanderung dient lediglich dazu Druck auf die Arbeitnehmer auszuüben. Die beste Lösung gegen den Fachkräftemangel ist eine herausragende Bildungspolitik.

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kopfschüttelnd 04.11.2018, 08:59
78. Zuwanderung Ja, aber nicht in die Sozialsysteme

Ich begrüße Zuwanderung, diese sollten sich aber qualifizieren( siehe Kanada, Australien). Kanada nimmt pro Jahr 30.000 Flüchtlinge auf. Hochgerechnet auf Deutschland sind dies 110.000. Ansonsten sollten wir der UN helfen vor Ort in den Anrainerstaaten ( wie zum Beispiel Jordanien und Libanon) lebensgerechte Fluchtpunkte darzustellen( medizinische Versorgung, Bildung für die Kinder, Sicherheit für Frauen und ein Dach über dem Kopf).
Ich kenne mich mit der Migration in Deutschland ein wenig aus und Sie wird nicht funktionieren, da die Sozialisation der Meisten Flüchtlinge konträr zur Deutschen ist und wir zuwenig einfordern von den Geflüchteten.
Als Gedankenanstoß, nennen Sie ein anderes 1. Welt Land, dass so viele Flüchtlinge aufgenommen hat.

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Dokoqueen 04.11.2018, 09:00
79. Fakenews

Zitat von nadelstich
Die Extrempositionen auf der Linksgrünen Seite existieren noch IMMER! Unbegrenzte Zuwunderung, neuerdings flankiert von fragwürdigen UNO Vereinbarungen, ohne demokratischen Konsens. Unbegrenzter Familiennachzug bis in die dritte Cousinebene. Kinderehen zum Zweck der vereinfachten Einwanderung (gegen Geld). (Gesetzeswidrige) Blockade von Abschiebungen verurteilter krimineller (illegaler) Migranten. Die notorische Weigerung Staaten in denen Migranten Urlaub(!) machen zu sicheren Herkunftsländern zu erklären. Aufnahne von Hunderttausenden Ankommenden, die alle am ersten Januar "Geburtstag" haben. Es hat sich absolut NICHTS geändert. Noch nicht ...
In zitierten Beitrag ist jede, wirklich jede, Behauptung Fake.

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