Forum: Wirtschaft
Trotz Protesten: USA setzen Sanktionen gegen Iran wieder in Kraft
REUTERS

Donald Trump will die "mörderische Diktatur" in Teheran wirtschaftlich in die Knie zwingen: Seit den frühen Morgenstunden sind die US-Sanktionen gegen Iran wieder wirksam. Aus der EU heißt es, man bedauere dies zutiefst.

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KURT E.Schewe 07.08.2018, 09:12
30.

Zitat von turiman
…man sollte nicht so naiv sein zu glauben das Trump sich um das Wohl des iranischen Volkes sorgt, es mehrere Gründe, zum einem will er alles was Obama erreicht hat umkehren, aus blanken Hass gegenüber Obama, zum anderen muss er Zugeständnisse gegenüber den Saudis erfüllen, aber egal wie das iranische Volk von der seit 40 Jahren andauernde Theokratie befreit ist ihnen egal, die ......
ja, vielleicht ... doch eher unwahrscheinlich. Die USA haben bereits den Irak von Saddam Hussain, Libyen von Gaddafi, Ägypten von Mubarak befreit und versuchen seit Jahren Syrien von Assad zu "befreien". Die furchtbaren Folgenkennen wir alle.

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Trevor Philips 07.08.2018, 09:17
31.

Zitat von draco2007
Aha internationales Recht also. Komisch das Iran Abkommen wurde von der UNO ratifiziert und ins Völkerrecht aufgenommen. Also BRICHT Trump gerade internationales ......
Tut er halt nicht. Nirgends im Abkommen ist festgehalten das man sich nicht aus diesem zurückziehen könne.
"Internationales Recht" diese hehren Worte bei denen dem eifernden Deutschen Schweißperlen auf die Stirn treten ist nun mal offenbar nicht sakrosankt. Jeder bricht es nach belieben wann immer er will, seien es nun die Iraner mit ihrem Nuklearprogramm oder der Unterstützung von Terroristen, seien es nun die Russen mit Annektion und Krieg. Es ist schon sehr bigott da von "internationalem Recht" zu salbadern.

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Tiefflieger 07.08.2018, 09:18
32. Welche Regierungsform

im Iran herrscht ist dem Gottkaiser Trump absolut egal. Das einzige was für ihn zählt ist die Möglichkeit Geschäfte zu machen.
Im Iran sieht er einen Konkurrenten auf dem Ölmarkt, den er mit seinen Sanktionen ausschalten und das Öl, nach Möglichkeit, für sich haben will.

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ReinhardHasch 07.08.2018, 09:19
33. Es wird Zeit

Die europäischen Länder sollten sich überlegen ob es nicht an der Zeit wäre sich stärker um den europäischen Wirtschaftsraum zu kümmern und die USA USA sein zu lassen. Wenn Trump mit dem "Säbel rasseln " will soll er dies gefälligst allein tun . Er muss ja nicht an die Front, diese hat er ja stets mit faulen Ausflüchten vermieden.
Es geht auch ohne USA bis wieder ein vernünftiger Präsident im Amt ist.

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playintime 07.08.2018, 09:20
34.

Zitat von e40
Es gibt noch nicht einmal einen Fetzen Papier. Nur vage Äusserungen der iranischen Führung und Illusionen der Europäer. Zudem hat der Iran .....
Keine Abmachung? Was haben die USA dann gekündigt?

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stadtmusikant123 07.08.2018, 09:29
35. xxx

Zitat von KURT E.Schewe
ja, vielleicht ... doch eher unwahrscheinlich. Die USA haben bereits den Irak von Saddam Hussain, Libyen von Gaddafi, Ägypten von Mubarak befreit und versuchen seit Jahren Syrien von Assad zu "befreien". Die furchtbaren Folgenkennen wir alle.
Nun denken wir mal weiter.

Wer soll denn in Zukunft diese "Arbeit" übernehmen?

Oder soll es westeuropäischer Standard werden, dass man mit faulen Kompromissen fragwürdige Staaten am "Überleben" hält?

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draco2007 07.08.2018, 09:29
36.

Zitat von e40
Es gibt noch nicht einmal einen Fetzen Papier. Nur vage Äusserungen der iranischen Führung und Illusionen der Europäer. Zudem hat der Iran keine Devisenreserven für einen lukrativen Handel, wie etwa Saudi Arabien. Trump liegt schon völlig richtig. Milliardenaufträge der Saudis gegen unnachgiebige Haltung gegenüber einem Pleitestaat, der Weltmacht spielen will.
Sie verwechseln Nordkorea und Trump mit dem Iran Abkommen.

Die Unterschriften von Obama, 6 weiteren Staaten, incl Deutschland UND dem Iran halten sie also für Fake News oder was?
Und die einstimmige Ratifizierung der UNO auch?

Wo haben sie das denn her? Alex Jones?

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schmuella 07.08.2018, 09:35
37. Die Achse des Bösen

Zitat von erzengel1987
Es ist tausend mal besser und billiger einen faulen Kompromiss auszuhandeln und den Frieden zu wahren als eine Konfrontation aufzubauen die in einem Krieg enden könnte. Allein die USA müssten doch mit ihrer freien .......
Iran gehört zu der vom damaligen US-Präsidenten George W. Bush im Januar 2002 ausgerufenen Achse des Bösen (Axis of Evil). Dies beantwortet im Grunde alle Fragen. Der Fall Irans gehört zum geostrategischen "Umbauplan" des Mittleren Ostens.

Iran ist durchaus ein "attraktives" Land. Besitzt es doch reichlich Öl und hat die Kontrolle über die Meerenge zum Persischen Golf, der Straße von Hormus. Zudem ist Iran "der Feind" Israels, Saudi Arabiens und anderer Staaten in der Region, die allesamt eine enge wirtschaftliche und politische Verbindung zu den USA haben.

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touri 07.08.2018, 09:36
38.

Zitat von Trevor Philips
Tut er halt nicht. Nirgends im Abkommen ist festgehalten das man sich nicht aus diesem zurückziehen könne. "Internationales Recht" diese .....
Wo hat der Iran bitte mit seinem Atomprogramm internationales Recht gebrochen? Er hat sich genau an den ausgehandelten Vertrag gehalten. Das wurde noch nicht einmal von den USA bestritten.

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Profdoc1 07.08.2018, 10:40
39. Trump

Hat keine Strategie. Dazu müsste er Strategien zunächst verstehen und durchdrungen haben. Das unterstelle ich ihm keinesfalls.
Wenn wir davon ausgehen, dass es einen Vertrag mit dem Iran gibt, dieser laut internationaler Atombehörde nicht gebrochen ist, stellt sich die Frage, was das soll?
Natürlich ist Iran kein 'Schäfchenstaat', gleiches gilt auch für Saudi-Arabien, der als Staat erheblich kritischer einzustufen ist, aber hier geht es offensichtlich garnicht um die Inhalte des Atomabkommens, sondern um zwei Dinge:
A. Das von Obama unterzeichnete Abkommen zu kippen (ohne Substanz, sondern aus Prinzip);
B. Zu einem großen 'deal' mit Saudi-Arabien zu kommen (die waren nett und da dürfte ich mit einen Säbel rumfuchteln). Im Ernst: es geht hier nur ums Geschäft der Waffenindustrie.

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