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Trotz Rekordverlust: Tesla übertrifft die Erwartungen
DPA

Tesla steckt so tief in den roten Zahlen wie nie zuvor. Trotzdem verzeichnet Elon Musks Paradeunternehmen einen Umsatzboom, der alle Erwartungen der Analysten übertrifft.

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5412 03.05.2018, 10:36
50.

Zitat von frank-xps
Eine Garantie, mein Herr trägt immer in sich ein sogenanntes Emittentenrisiko, wenn die Summe zu hoch wird geht der Emittent ihrer tollen Garantie in Insolvenz e voila stehen sie im Regen. Ach so falls sie denken kann nie passieren, dann sollten sie sich mal mit der Zwiebelschalenstrategie befassen. Dann erkennen sie am ende wenn es schiefgehen sollte, haben alle außer ihnen eine Notbremse oder Reißleine nur sie halt nicht. Mal sehen wie sie in acht Jahren reden?
Ich sprach von Hyundai und die gehen sicher nicht pleite, oder sehen sie das anders? Wenn sie mein Herr meinen Beitrag nicht nur flüchtig überlesen hätten hätte ihnen auffallen müssen, dass der Ioniq kein Modell aus dem Hause Tesla ist ;)

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litholas 03.05.2018, 11:15
51.

Zitat von nach-mir-die-springflut
... CO2 ist kein Argument, wenn auch Benzin aus Mikroalgen oder aus Strom und Wasser und dem CO2 aus der Luft hergestellt werden kann. Opi mit seinem alten Benz fährt Sonnenstrom-Benzin, der Hipster mit seinem neuen Tesla fährt nur Sonnenstrom, so sind beide im Sinne der Öko-Ideologen umweltpolitisch korrekt. Wenn Opi Sonnenstrom-Benzin fährt, der Hipster aber Atom- und Braunkohle-Strom, sieht es anders aus, der Hipster ist im Sinne der Öko-Ideologen eine Umweltsau, der grüne Engel ginge an Opi mit seinem alten Benz. ...
Ein Verbrenner erreicht aber nur einen mittleren Wirkungsgrad von 25%, Opis Benz eher 20%; ein E-PKW um 75% wenn man das wegen der Akkus erhöhte Gewicht mit einrechnet.

Und da die Erzeugung des Kraftstoffs aus Strom selber auch noch einen Wirkungsgrad hat, verbraucht der alte Benz etwa 4- bis 5mal so viel Energie wie der schnöselige Hipster-E-PKW. Rechnet man die im Verbrennungsmotor erzeugten Schadstoffe dazu, dann ist der E-PKW mit Braunkohlestrom sauberer unterwegs als Opis Benz.

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joanz74 03.05.2018, 11:20
52. andere berichte gelesen

Naja aus der New York Times entnahm ich : Tesla is fundametally overvalued. Barclays expects Tesla shares to Head down to $210. Da kann man jetzt herum spekulieren wie man möchte, doch das der Vertreter der meisten privat investoren von Tesla ,Barclay kritischer wird ist kein gutes Zeichen. Vor allem Musk aussagen der letzten Wochen werden kritischer beäugt oder jene die er nicht tätigt. Tesla benötigt dieses Jahr noch eine Finanzspritze von über 1 Mrd $.Weltweit 100000 stonierungen beim Modell 3, bei 400000 vorbestellungen. Unklarheiten beim Semi, und Modell Y, die erst anlaufen. Sowie die investitionen der etablierten hersteller, die technisch rasant aufholen, sowie viele andere neue hersteller lassen die skepsis an der Wall Street wachsen. Positives von Tesla las ich nur in der Auto Motor Sport, der fahrbericht des Modell 3, fazit ein wirklich gutes Auto, und halt die Verluste sind nicht ganz so hoch. Trotz der Probleme bei Tesla, die wirtschaftlicher Natur sind sehe ich beim Antrieb einen klaren Paradigmen Wechsel in der Automobil Branche

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litholas 03.05.2018, 11:24
53.

Zitat von OrangAsli
... Die Verarbeitung und Qualität sind unterirdisch schlecht. Ein Bekannter, vor 6 Monaten noch stolzer Besitzer eines T, flucht täglich über klappernde Elemente und findet Wertigkeit und Verarbeitung so, " wie bei Peugeot vor 30 Jahren". Pech, wer auf Marketing reinfällt. In meinem Umfeld gibt es alle Marken, und am zufriedendsten sind BMW, Mercedes und - ja- Hyundai sowie Toyota Fahrer.
Da verwechseln Sie was: Teslas kauft man nicht, weil die etablierten Hersteller keine Qualität liefern, sondern weil die Fahrzeuge der etablierten Hersteller grosse Mengen tödlicher Gifte in die Atemluft abgeben. Ausserdem sind sie laut und in der Benutzung unpraktisch.

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litholas 03.05.2018, 11:34
54.

Zitat von lollopa1
Man muss nur oft genug was versprechen, und die Aktionäre geben dir Geld wie sonstwas. Viele leere Versprechungen, nixx wird gehalten, aber die Leute rennen dem nach. Bevor ich dem Geld gebe versaufe ich es lieber. Habe dann zwar nen dicken Kopf, aber ich weiss wo mein Geld ist, beim Wirt meines Vertrauens und nicht beim größten Blender weltweit
Elon Musk hat seine Versprechen gehalten.

Die verbreiteten Missverständnis sind, dass man sein Geld möglichst sicher und gewinnbringend anlegen sollte, und solche Dinge wie Kinderarbeit und Umweltverschmutzung die grössten Gewinne versprechen.

Man kann sein Geld aber auch in Dinge anlegen, die man gut und richtig findet.

Dass Sie Ihr Geld ausgeben um sich selbst zu vergiften ist an der Stelle dann nur konsequent.

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Kurt-C. Hose 03.05.2018, 11:38
55. Ganz einfach

Put your money where your mouth ist.
Habe puts auf Tesla gekauft. Der Laden ist kolossal überbewertet und offenbar katatrophal gemanaged.
Spätestens im August ist die Kohle alle und dann rauscht der Karren in die Tiefe.

Wer tatsächlich an Elektroautos glaubt, trotz aller Nachteile, sollte sein geld lieber in bei den großen Volumenherstellern in China anlegen, oder bei Daimler oder VW, die dort große Beteiligungen unterhalten.

Tesla ist dann einfach der falsche Player - Keine Marktdurchdringung, keine Serienproduktion, unterfinanziert, kein erwähnenswertes Vertriebsnetz, keine Vorsprung sichernden Patente, und völlig verzettelt bei den Produkten. Vielleicht hätte Musk sich lieber darum kümmern sollen, mal ein Auto in Großserie herzustellen statt jedes Quartal ein neues Fliwatüt zu versprechen, dass es nur als Prototyp gibt.

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MiniDragon 03.05.2018, 12:29
56. Wer an E- Mobilität glaubt

Zitat von Kurt-C. Hose
Wer tatsächlich an Elektroautos glaubt, trotz aller Nachteile, sollte sein Gld lieber in bei den großen Volumenherstellern in China anlegen, oder bei Daimler oder VW, die dort große Beteiligungen unterhalten. .
weil der Straßenverkehr in Asiens Megacities zum Erliegen kommt und nur noch mit Atemmasken zu ertragen ist, der sollte auf Zweiradhersteller setzen,die schicke Elektroscooter anbieten .
Die neue Elektrovespa hat zwar auch nur eine Reichweite von knapp 100km aber mit ihr kann man den Staus entfliehen.

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sischwiesisch 03.05.2018, 12:57
57. Ich gebe zu

Zitat von stdout
709,6 Millionen Verlust bei 3,4 Mrd. Umsatz ist doch gar nichts. Bei 10% Gewinn sind die Verluste in 2 Jahren kompensiert. Achwas sofort, wenn zum ersten Mal das Produktionsziel erreicht wird.
Ich habe von Wirtschaft und Betriebswirtschaft kaum Ahnung.
Aber eine Frage hätte ich an Sie.
Wann soll den der Gewinn bei Tesla beginnen ?
Ab wieviel verkauften Autos ?
Sieht für mich eher so aus, daß der Verlust mit dem Umsatz in die Höhe schiesst.
D.h. pro verkaufter Einheit ein riesiger Verlust.
Werden die Teslas also zu billig verkauft ?
Dann einfach rauf mit dem Verkaufspreis.
Den Käufern geht es doch um´s Prinzip, oder ?
Da sollte doch der Preis egal sein (Ironie).
Bei den gefühlten Abermillionen Teslaenthusiasten.

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hup 03.05.2018, 13:09
58. Greengewaschene Teslafahrer

Zitat von litholas
Da verwechseln Sie was: Teslas kauft man nicht, weil die etablierten Hersteller keine Qualität liefern, sondern weil die Fahrzeuge der etablierten Hersteller grosse Mengen tödlicher Gifte in die Atemluft abgeben. Ausserdem sind sie laut und in der Benutzung unpraktisch.
Ja, der Strom für den Tesla wird mit Luft und Liebe erzeugt.

Ich sag es mal so: Jeder der einen Tesla aus "Umweltgründen" besitzt, den aber nicht mit 100% Strom aus EE lädt ist ein lächerlicher Hypokrit. Und das im Quadrat wenn neben dem Tesla noch ein Verbrenner gefahren wird, und/oder die Villa des begüterten Teslafahrers einen Komfortkamin besitzt, der mit Holz geheizt wird (eine Feinstaubschleuder für die agnze Nachbarschaft, die eine ganze Flotte Euro5-Diesel in den Schatten stellt - aber soooo gemütlich wenn es mal kühl wird...).

Eine verbrauchte kWh im deutschen Strommix wird mit ca. 200 gr CO2 angegeben, d.h. ein Tesla mit 75 kWh Akku verursacht pro Ladung 15 kg CO2 Emission. Mit einer Ladung schafft das Auto großzügig gerechnet 400 km, das sind also 3,75 kg CO2 auf 100 km oder 37,5 gr CO2 pro km.

Das ist zwar deutlich besser als ein Verbrenner (real ca. 120 gr CO2/km, also drei mal mehr) , aber alles andere als "abgasfrei" - die "tödlichen Gifte" entweichen nur nicht dem kleinen Auspuff des Autos, sondern dem großen Schornstein des Kraftwerks. Der Tesla emitiert in der Stadt laut ADAC aber 85% des Feinstaubs eines Verbrenners, weil nur 15% Feinstaub aus der Verbrennung stammen, der Rest aus Reifenabrieb und Bremsen - die der Tesla ja nun mal ebenfalls besitzt.

Genau aus diesem Grund ist das e-Auto NICHT die Lösung der Emissionsprobleme in der Stadt, sondern bestenfalls eine Zwischenstufe auf dem Weg zur emissionsfreien Stadt, in der dann allerdings auch nicht mehr durch Verbrennung geheizt werden darf.

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nach-mir-die-springflut 03.05.2018, 13:10
59. Die Zwickmühle

Zitat von litholas
Ein Verbrenner erreicht aber nur einen mittleren Wirkungsgrad von 25%, Opis Benz eher 20%; ein E-PKW um 75% wenn man das wegen der Akkus erhöhte Gewicht mit einrechnet. - Und da die Erzeugung des Kraftstoffs aus Strom selber auch noch einen Wirkungsgrad hat, verbraucht der alte Benz etwa 4- bis 5mal so viel Energie wie der schnöselige Hipster-E-PKW. Rechnet man die im Verbrennungsmotor erzeugten Schadstoffe dazu, dann ist der E-PKW mit Braunkohlestrom sauberer unterwegs als Opis Benz.
Hier überschneiden sich technische und ökonomische Tatsachen. Schadstoffe hat ein Benzin, das aus Wasser, Luft-CO2 und Strom hergestellt wird, so nicht, es zerfällt wieder zu CO2 und Wasser (laut Darstellung Audi-eDiesel), so dass am Ende nur der Strom für die Fortbewegung und Wärme verbraucht wurde. Der Strom selbst ist gleich der Energie der Naturgewalten, die umsonst ist. Opis Benz verbraucht mehr Energie für die Fortbewegung als des Hipsters Batterieauto, aber in der Gesamtenergiebilanz und Gesamtrohstoffverbrauchbilanz sieht es wieder anders aus, so dass auch hier Opis Benz besser abzuschneiden tendiert. CO2 ist im Falle, dass die Energiequelle öko ist, in beiden Fällen kein Argument. Wenn das Batterieauto 30 kWh Strom verbraucht auf 100 km, der alte Benz mit 10 l pro 100 km 100 kWh, so entspricht der Stromverbrauch des Batterieautos einem 3-Liter-Auto. Daraus schlussfolgert sich, dass es wahrscheinlich ist, dass sowohl EE-Benzin angeboten wird als auch das Batterieauto, das Batterieauto also in ökonomischer Konkurrenz steht, der Verbraucher und Kunde hat die Wahl. Für Vielfahrer mag sich ein Batterieauto rechnen, für Wenigfahrer nicht. Hier entsteht ein Problem, das mit der Infrastruktur für Batterieautos. Während EE-Benzin in die bestehende Verteilerlogistik gespeist werden kann, muss für das Batterieauto eine Ladesäulenlogistik erst errichtet werden, während zugleich auch die Verbrenner per Diktat vom Markt genommen und ebenso per Diktat durch Stromer ersetzt werden müssen. Oder es muss eine Logistik für EE-Benzin-Herstellung geschaffen werden, was nicht weniger eine große Investition meint. Wo man die Sache anzupacken versucht, sie geht nicht auf.

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