Forum: Wirtschaft
Trotz Trump-Kritik: Ford will E-Autos nun doch in Mexiko bauen
REUTERS

Nach Drohungen von Donald Trump hatte Ford milliardenschwere Pläne in Mexiko gekippt. Nun kündigt der zweitgrößte US-Autohersteller an: Er will Elektrofahrzeuge doch in dem Land produzieren.

Seite 1 von 3
micha_schmieder 08.12.2017, 06:16
1. Suggestion

ein fast gelungener Artikel, wäre da nicht der letzte Halbsatz. ...und die schmalen Gewinnmargen vor allem im Massenmarkt so aufbessern können. .... Die armen Autobauer. Da steckt ja echt so gut wie gar kein Gewinn mehr drin, da is alles spitz auf Knopf gerechnet bei so einem Auto ... Jaja. Was will uns der Autor mit diesem suggestiven Worten einimpfen? Mitleid? Verständnis? Ich kann da nur mit dem Kopf schütteln. Gewinnmaximierung ist die Maxime, egal, wie groß der Topf eh schon ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
okav 08.12.2017, 06:57
2. Trumps Vorgehen zeigt Wirkung

Die US Industrie überlegt sich jetzt, wie sie zuallererst die amerikanischen Standorte entwickeln kann und zweitens den Rest nicht vernachlässigt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sequoiadendrongiganteum 08.12.2017, 07:31
3.

„...und die schmalen Gewinnmargen vor allem im Massenmarkt so aufbessern können.“
Die armen, armen Autohersteller verdienen sooo wenig an einem Auto. Wo bleibt da der Rettungsfond?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bueckstueck 08.12.2017, 07:59
4. @okav

Nein im Gegenteil. Die Industrie merkt, dass er ein zahnloser Tiger ist, der trotz Mehrheiten nichts gebacken kriegt und womöglich eh keine ganze Amtszeit übersteht - aber sicher keine zweite kriegt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neutralfanw 08.12.2017, 08:18
5.

Hat Trump geglaubt, dass die Industrie sich sagen lässt, wo sie produzieren muss? Bei einer Fertigung in USA wären die Produkte für seine Wähler viel zu teuer. Ford, Nike, Apple, usw. werden diese Trump Propaganda nicht unterstützen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die US-Steuerreform amerikanische Firmen veranlasst, die Preise für ihre Produkte in den USA zu reduzieren. Da wird mit Sicherheit die Gewinnoptimierung im Vordergrund stehen. Das werden die Trump-Wähler aber leider erst erkennen, wenn Trump nicht mehr Präsident ist und das wird noch Jahre dauern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
isi-dor 08.12.2017, 08:21
6. Trumps Kommunismus

Nur in einer Planwirtschaft greift der Staatsratsvorsitzende persönlich in die wirtschaftlichen Vorhaben eines nicht-staatlichen Unternehmens ein. Trumps Befehle haben schon einen gewissen Ruch von national-sozialistischer Wirtschaftspolitik, ohne Zweifel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
matthias089 08.12.2017, 08:32
7. Schmalen Gewinn? Wirklich?

"weil sie so günstiger produzieren und die schmalen Gewinnmargen vor allem im Massenmarkt so aufbessern können"oder kurz gesagt "Lohndumping". Sämtliche Deutschen Automobilhersteller die in Mexiko produzieren haben im letzten Jahr Rekordgewinne eingefahren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
supergrobi123 08.12.2017, 08:41
8. Das Gegenteil ist der Fall.

Zitat von okav
Die US Industrie überlegt sich jetzt, wie sie zuallererst die amerikanischen Standorte entwickeln kann und zweitens den Rest nicht vernachlässigt.
Ford hat ein "Exzellenz-Zentrum" in den USA, in dem an nagelneuer Technik wie dem selbstfahrenden Auto geforscht wird. Mit oder ohne Trump ist so eine Abteilung schon immer ein klassischer Fall für ein Erste-Welt-Land als Standort gewesen, sowas lässt sich nicht nach Bangladesch oder Mexiko outsourcen.
Davon abgesehen hat man die Produktion der Auslaufmodelle Lincolns in den USA belassen, den echten Zukunftmarkt der Elektromobilität nun nach Mexiko verlegt. Dort entstehen nun die zukunftsorientierten Werkhallen samt Infrastruktur.
Die alten Verbrenner werden noch eine Weile in den alten Werken in den USA gefertigt.
Ford hat Trump wie einen Tanzbären am Nasenring durch die Manege geführt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
franxinatra 08.12.2017, 08:49
9. Trump ist das Beste, was der Weltwirtschaft passieren konnte...

denn seine Stupidität wirft die US-Wirtschaft um Jahrzehnte zurück.
Im Grunde genommen gehört jeder Jünger der kurzfistigen Erfolgsrechnung in die Psychiatrie...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3