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Trumps Kabinett: So reich wie das ärmste Drittel der Amerikaner
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Donald Trumps Kabinett ist das mit Abstand reichste in der Geschichte der USA. Einer Rechnung zufolge besitzen seine designierten Minister mehr Vermögen als ein Drittel der US-Bevölkerung zusammengenommen.

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blurps11 16.12.2016, 16:51
20.

Zitat von butzibart13
Die Amerikaner wollten es so, dass er Präsident wird. Unabhängig von seiner Außenpolitik gegenüber China, den anderen Staaten, aber auch dem IS, lautet die entscheidende Frage nach vier Jahren (wenn er so lange am Ruder bleibt)): Sind die Abgehängten von heute weiterhin die Abgehängten oder hat sich deren Situation verbessert. Daran wird er sich bei all seinen kontroversen Wahlversprechen messen lassen müssen
Lesen Sie mal sein Steuerkonzept, dann haben Sie schon einen ersten Eindruck davon, wer von diesem Präsidenten profitieren wird.

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doc_snyeder 16.12.2016, 16:51
21. Arbeitsbeschaffer für Hunderttausende

Der Reichtum dieser Leute ist in die Wirtschaft eingebunden. Das sind ja keine Prasser, die nur auf der faulen Haut liegen. Ihre Milliarden halten Hunderttausende in Lohn und Arbeit. Und viele, wenn nicht alle, spenden grosse Summen für gemeinnützige Stiftungen und Einrichtungen.

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frabi2011 16.12.2016, 16:51
22. Es ist einen Versuch wert.

Wäre doch mal nett, wenn Leute regieren, die nicht gleich feucht im Schritt werden, wenn Sie endlich mal in einer teuren Limousine sitzen dürfen. So wie Hannelore Kraft, die wirkt in Ihrem Dienstwagen immer ein wenig stolz, wie unsere Haushälterin, wenn wir Sie in unserem Wagen nach Hause bringen lassen. Die Kleinbürger haben doch bewiesen, das Sie es nicht drauf haben. Gebt der Oberschicht eine Chance. Vielleicht profitiert die Unterschicht am Ende viel mehr als alle glauben. Denn diese Leute wissen, bei einem wirklich guten Geschäft können alle einen schönen Gewinn machen!

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heinzgünther 16.12.2016, 16:52
23.

Zitat von Darwins Affe
Die deutsche Presse hat wohl einen gewaltigen Bammel, dass Trumps Regierung zu einem Erfolg wird. Vergleichbar sind die Reaktionen nur bei der Wahl Ronald Reagans, der dann bei seiner Wiederwahl 49 von 50 Bundesstaaten kassierte.
Und ja ein durch und durch erfolgreicher Politiker, mit so Projekten wie dem Krieg gegen die Drogen oder Afghanistan! Gut gemacht Herr Reagan. Hoffentlich wirkt die Unfähigkeit von Trump nicht gang so lange nach.

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Dr.-T- 16.12.2016, 16:52
24.

Ein Gutes hat das doch zumindest: Mit Bestechungen wird es in Zukunft eher schwer was werden.

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hf1205 16.12.2016, 16:58
25. Genau,

Zitat von gigi76
Reichtum bedeutet in gewisser Weise auch Unabhängigkeit. Diese Leute sind nicht auf Parteikarrieren oder Nachfolgekobs angewiesen oder auf Gelder von Lobbyisten. Für die Einkommens- und Vermögensverteilung in den USA ist nicht per se Donald Trump verantwortlich sondern die Politiker der USA der vergangenen Jahrzehnte.
diese Leute werden nun sagen, Geld habe ich genug, jetzt werde ich regieren und den Armen zum Wohlstand verhelfen..
Leider funktioniert das im realen Leben nicht, denn dort herrscht die Gier und jemand der 10 Millionen hat, ist neidisch auf den, der 100 Millionen hat und dieser wiederum auf den Milliardär.
So darf man getrost davon ausgehen, dass diese schwer reiche Regierung in erster Linie den eigenen Reichtum vergrößern will. Vielleicht haben sie sich das Ziel gesetzt, einmal so reich zu werden wie Putin?
Keineswegs werden sie dabei aber an diejenigen denken, die all ihre Hoffnung auf ein besseres Leben, auf diesen Präsidenten gesetzt haben. Wer das denkt, sollte einmal die Geschichte Revue passieren lassen, wo solche Wohltäter jemals ein Volk glücklich gemacht haben.

Die Trump Anhänger aus der eher abgehängten Bevölkerung darf man schon als sehr Naiv einordnen. Bleibt nur die Frage, was geschieht, wenn sie feststellen, dass ihre Erwartungen sich nicht erfüllt haben?

Und zum Schluss, wer in den USA nichts hat, oder zumindest sehr reiche Unterstützer hat, der wird auch nie Präsident werden. Von daher waren wieder Reiche verantwortlich für die Politik der Vergangenheit.
Und wenn er Präsident ist, muss er nach der Pfeife seiner Unterstützer tanzen, will er Gutes tun, dann hat er ein Problem wie Obama mit der Medicare Einführung.

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Maler 16.12.2016, 17:05
26. Den Bock zum Gärtner machen.

"Einer Rechnung zufolge besitzen seine designierten Minister mehr Vermögen als ein Drittel der US-Bevölkerung zusammengenommen."

Und es ist nicht anzunehmen, dass sie diesen Job machen, damit das anders, bzw. weniger wird.

Grundsätzlich ist mir aber egal ob ein Politiker Milliardär oder Grundschullehrer ist, wenn er seinen Job nur im Sinne der Gesamtgesellschaft gut macht. Bei uns ist ein weit überproportionaler Anteil der Abgeordneten verbeamtet, da kann sich jeder an den Fingern abzählen, dass das auch nicht zum Wohle aller sein kann!

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hmueller0 16.12.2016, 17:05
27. Re: 5. Genau dieses Drittel hat den Mann zum Präsidenten gemacht

Zitat von jjcamera
Demokratie funktioniert nur mit halbwegs gut informierten Menschen, die in der Lage sind, diese Informationen auch zu verarbeiten. Das wird auch bei den nächsten Wahlen in Europa eine wichtige Rolle spielen. Oft entsteht auch durch zu viel Information ein Knoten im Kopf, so dass man den Eindruck hat, Dinge wären kompliziert, obwohl sie in Wirklichkeit ganz einfach zu verstehen sind. Da hilft nur: weniger Info-Input.
Sie sind da leider komplett auf dem Holzweg. Nicht so sehr was die initiale Aussage angeht, sondern was die Schlüsse betrifft, die Sie daraus ziehen. Erstens: Sie können Niemanden dazu zwingen sich zu informieren oder gar zu interessieren. 2. Nur weil Ihnen das Ergebnis nicht passt, heisst es nicht, dass die Leute hier uninformiert waren oder die Demokratie nicht funktioniert hat. 3. Was Sie hier als Lösung vorschlagen (Informationen verträglich aufzubereiten / vorzufiltern) ist bestenfalls Erziehungs-Journalismus ala SPON praktisch aber läuft es auf Zensur raus. Eine Gruppe x beansprucht die Deutungshoheit über die Fakten und gibt nur die gewünschten bzw. die passende Interpretation weiter / stellt diese dann als "Realität" dar.

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allessuper 16.12.2016, 17:05
28. DAS sagte Milliardaer Warren Buffett 2006!

Zitat von mistergarak
....ist eine andere! Wer ist denn dafür verantwortlich das diese Menschen nichts haben ausser Schulden? Trump kann es ja nicht sein der ist noch nichteinmal im Amt. Ist es nicht so das die Washingtoner Elite in den letzten 30 Jahren alles getan hat sich selbst und ihre Freunde zu bereichern und die Wut der kleinen Leute und die Angst des Mittelstandes abzustürzen jetzt Trump zum Präsidenten gemacht haben? Vielleicht haben diese Superreichen erkannt das es 5vor12 ist und wenn die Leute nicht wieder mehr am amerikanischen Traum mit bescheidenem Wohlstand teilnehmen dürfen und es keine friedliche "Revolution" (oder Reform) gibt es in wenigen Jahren eine gewalttätige Revolution geben wird! Denn das hatte schon JFK erkannt: Those who make peaceful revolution impossible will make violent revolution inevitable Diejenigen die eine friedliche Revolution unmöglich machen, machen eine gewalttäge unausweichlich. Und da sie schon ultrareich sind haben sich Trump und Freunde vielleicht gesagt, es reicht auch wenn wir weniger Gewinn machen und dafür Sicherheit, Wohlstand und Stabilität für unser Land erhalten. Zumindest hoffe ich das es so ist, die Zukunft wird es zeigen!
Träumen Sie weiter.
There is class warfare, all right, but it is my class, the rich class, that is making war, and we are winning. im Interview mit Ben Stein in New York Times, 26. November 2006 (Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg fuehrt, und wir sind dabei zu gewinnen)- Milliardaer Warren Buffett

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joerg.braenner 16.12.2016, 17:06
29. Anti-Establishment-Kabinett

Das ist es nun also: das angekündigte Anti-Establishment, das sich so viele Amis gewünscht haben, nimmt konkrete Formen an. Hochkarätige Menschenfreunde und Heilsbringer sammeln sich um den neuen Messias Donald Trump, um die USA in ein Goldenes Zeitalter zu führen. Davon bin ich absolut überzeugt.

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