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Trumps Kabinett: So reich wie das ärmste Drittel der Amerikaner
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Donald Trumps Kabinett ist das mit Abstand reichste in der Geschichte der USA. Einer Rechnung zufolge besitzen seine designierten Minister mehr Vermögen als ein Drittel der US-Bevölkerung zusammengenommen.

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gunpot 16.12.2016, 17:36
60. ich traue dieser Statistik keineswgs;

denn hier handelt es sich nicht unbedingt um die Superreichen. Wie sähe diese Statistik aus, wenn Gates, Zuckerberg, Forbes, Soro, etc...hinzukämen. Nach der von Ihnen dargestellten statistischen Logik müssten dann ja diese Milliardäre 80 bis 90% der gesamten Vermögen bzw Einkommen auf ausmachen.

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frabi2011 16.12.2016, 17:38
61.

Zitat von reflektiert_ist_besser
das reichste Prozent in Deutschland: das sind mal ca. 8 Mio Menschen, schon ein kleiner, nicht ganz unwesentlicher Unterschied zu den paar Hanseln in Trumps Kabinett. Aber warum soll man sich mit solchen nebensächlichen Details aufhalten? Hauptsache es passt in die eigene Vorstellung der Welt. Respekt.
In Deutschland: 1% = 8Mio Menschen? Wohl eher 800.000. Aber mit Mathe oder Geographie haben es die Postfaktischen ja noch nie so gehabt.

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die-metapha 16.12.2016, 17:38
62.

Zitat von Darwins Affe
Die deutsche Presse hat wohl einen gewaltigen Bammel, dass Trumps Regierung zu einem Erfolg wird.
Sie verwechseln da was grundsätzliches - nicht die "deutsche Presse" hat vor einem Erfolg dieser Regierung Bammel. Es sind vielmehr etliche Menschen - auch außerhalb der Medien, welche vor einem kompletten Versagen dieser Regierung warnen und sich als politisch interessierte, mündige Bürger eines freien Landes dazu äußern.
Die nächsten 6 bis 12 Monate werden klar aufzeigen, wohin die Reise geht und was dann übrig geblieben ist von all dem, was versprochen wurde.
Ob Sie dann auch noch unter diesem Benutzernamen in einem Forum eines deutschen Nachrichtenmagazins "unterwegs" sind, wird sich zeigen - ich jedenfalls werde es sein.
Ich freue mich schon jetzt darauf zu hören, wer aus Ihrer Sicht für das Scheitern dieses Präsidenten und seiner Riege verantwortlich sein wird.

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theanalyzer 16.12.2016, 17:41
63.

Zitat von reflektiert_ist_besser
können sie das auch mal begründen? Immer wieder darf man diese seichte Begründung hören? Warum ist ein Milliardär z.B. ein guter Bildungsminister oder Gesundheitsminister? Ich bin gespannt.
Njein, ob Trumps Kumpanen das besser können, das werden wir ja erst sehen. Aber wenn ich mir das Gemurkse bei uns so ansehe, was z.B. eine Germanistin als Arbeitsministerin oder ein (Volkshochschul)-Lehrer als Wirtschaftsminister so abliefern, dann habe ich Hoffnung für die USA.

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KingTut 16.12.2016, 17:41
64. Erschütternd

Ich bin zutiefst erschüttert über diese Fakten, die aller Welt vor Augen führen, dass Trump ein Präsident für die Reichen und eben nicht der Armen sein wird. I am your voice schrie er bei jeder Wahlkampfrede vom Podest und 39 Mio. Amerikaner waren naiv genug, ihm das zu glauben. Ich fürchte schlimmes für Amerika und die Welt.

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charlybird 16.12.2016, 17:44
65. Es sind

ja auch nicht die Volksvertreter, sondern diese Herrschaften bilden die Regierung.
Es sind sozusagen dann die Gebieter, die Herrscher und nicht die Volksvertreter, also die Vertreter der Bittsteller, eines anachronistischen Systems, dass sich mal hin und wieder demokratisch orientierte.
Wir müssen uns ganz einfach von der Illusion befreien, dass die Demokratie unabhängig vom Geld existiert. Im Gegenteil, Demokratie ist ein teurer Spaß. Allein die Wahlkämpfe und der Unterhalt des Politikkarussells verschlingen Milliarden.
Kein Wunder, dass es dem Stimmvieh irgendwann zu bunt wird und es sich sozusagen finanziell unabhängige Regenten wählt.
Schließlich senken sie auch noch die Steuern. :-)

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GoaSkin 16.12.2016, 17:44
66. Sozialabbau ist voll im Interesse der Schwächsten

Auch Deutschland wäre gut beraten, den Sozialabbau voranzutreiben und superreiche Oligarchen aufzubauen; den kleinen Leuten das letzte Vermögen abzunehmen und an die oberen paar Prozent umzuverteilen. Denn genau das erwartet der kleine Mann von der Politik. Nur die verhasste Elite des Etablishments setzt sich für Soziale Gerechtigkeit ein und sorgt darum, dass auch die einfachen Leute von ihrer Arbeit genug zum Leben haben. Doch Diese möchten ja genau das Gegenteil und wählen darum rechts.

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Krefey 16.12.2016, 17:45
67.

Zitat von honey_d
Ehrlich gesagt, ist das nu so ein riesen Unterschied?
Aber ja. Weil eine Million eigentlich nicht wirklich extrem viel ist. Jeder KRankenpfleger nimmt im Laufe seines Berufslebens schon über zwei Millionen an Gehalt ein und lebt davon wirklich nicht besonders wohlhabend, oder? Das heißt, wenn Sie einem 18jährigen eine Million geben, die er dann den Rest seines Lebens ableben soll, dann wird das nicht gehen, ohne dass er immer noch dazu verdient. Mit einer Million alleine ist man also noch nicht wirklich so wohlhabend, dass man einfach die Arbeit einstellen und den Rest seines Lebens wirklich komfortabel leben kann.

Um wirklich komfortabel und absolut sorgenfrei und ohne den Zwang zur Arbeit leben zu können, sollten es schon fünf bis acht Millionen sein, davon kann man sich dann ein schönes Haus kaufen, ein nettes Auto und was man sonst so an normalen Dingen noch gerne hätte und hat dann noch immer genug Millionen übrig, um sehr komfortabel zu leben.

Und der 100fache Millionär, der nun wirklich als reich gilt, der kann sich eben nicht einfach nur ein nettes Auto leisten sondern eine nette Autosammlung. Aber für eine 80m-Yacht oder einen PRivatjet reicht es eben auch bei dem wieder nicht, da muss dann erst mal die Milliarde voll werden.

Von daher: Ja, es gibt gewaltige unterschiede zwischen Millionären und Milliardären, vor allem weil der Begriff Millionär eben bei 1.000.000EUR beginnt und bei 999.999.999EUR endet. Die eine Zahl kann ein gutverdienender Angestellter, der sparsam lebt, im Laufe seines Berufslebens tatsächlich ansparen, die andere Zahl ermöglicht einem ein Leben ohne finanzielle Grenzen. Der Unterschied zwischen einem einfachen Milliardär und einem 999fachen Millionär ist allerdings tatsächlich vernachlässigbar.

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reflektiert_ist_besser 16.12.2016, 17:49
68. ein Vorteil unseres Systems ...

Zitat von burgundy
Die 8 Millionen sind 10% der deutschen Bevölkerung, und ihnen gehört in etwa die Hälfte des deutschen Volksvermögens, also knapp 3 Billionen Euro. Nicht schlecht, was?
Ein wesentlicher Vorteil unseres Systems ist, dass ihnen nicht verwehrt wird, diese Fehlverteilung anzuklagen. Aber ... und das halte ich für wesentlich wichtiger: es wird ihnen auch nicht verwehrt selbst Millionär oder Milliardär zu werden. Zum Beispiel haben die Albrecht-Brüder (Aldi) bewiesen, dass das geht. Es bleibt jedem überlassen zu jammern oder was zu machen. Leider ist jammern ja viel einfacher ... ach, ist das alles so ungerecht. Und dann als Krönung noch einem Trump zujubeln ... solche Vorbilder braucht unser Volk.

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dherr 16.12.2016, 17:50
69.

Zitat von ali.ahmad.massoud
berichtet SPON hier über die Vermögensverhältnisse der designierten Kabinettsmitglieder. Der Unterton vermittelt allerdings den Eindruck, dass Reichtum an sich etwas Schlechtes und vermögende Menschen politisch unqualifiziert sind. Dem muss energisch widersprochen werden. Reichtum ist kein Ausschlusskriterium für die Übernahme politischer Verantwortung, außer (vielleicht) bei den Oligarchen in Russland und der Ukraine.
Ist ein gewisser Herr Augstein als reich zu bezeichnen? Ist der deshalb unbedarft?

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