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Trumps Steuerpläne: Den Armen nehmen, den Reichen geben
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Neueste Berechnungen belegen, wie Donald Trumps Steuerreform US-Unternehmen und Gutverdiener entlastet. Die unteren 40 Prozent zahlen langfristig mehr als heute.

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KlausMeucht 09.12.2017, 18:18
110. Falsch

Zitat von grommeck
Ist nur die andere Seite der Medaille , aber genauso asozial. Die Armen zahlen keine Steuer richtig,
Arme zahlen keine Einkommenssteuern. Aber dies ist nur ein Drittel des Steueraufkommens

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dingstabumsta 09.12.2017, 18:20
111. Tja.....

...wenn man einen Millionär und Unternehmer zum Präsidenten macht, dann darf man sich nicht wundern, dass Gutverdiener auf Kosten der unteren Schichten entlastet werden! Ein System, was auch wir hier in Deutschland vollends Leben, wo im grunde nur die Verluste von Banken oder die der Wirtschaft als solidarischer Akt vollzogen werden darf! Und dazu kommt eine FDP, die dieses Jahr ganz offiziell erlerdigt. Weltweit kann man solchen Raub - Lobbyismus zugunsten einer kleinen elitären Gesellschaft beobachten, und niemand wehrt sich dagegen, weil Abhängigkeiten (sei es der Arbeitsplatz oder von Ämtern...etc) zu groß sind! Armut als Druckmittel ist billiger als mit Waffen und Armee gegen die eigenen Völker zu bekämpfen! Egal wo man hinsieht, es sind Menschen aus den gleichen oberen Schichten, die an der Macht sind, es scheint so, dass alle auf den gleichen Schulen oder Universitäten waren, sich von Kindheitstagen schon kennen, aber vor allem Loyalität unter-einander ....so von Geld zu Geld ..... stehen. Wir machen vielleicht Fortschritte in Richtung von Technischen Innovationen etc. aber diejenigen die auch über funktionierende Demokratischen Regeln an der Macht bzw an die Macht kommen, sind wir alle sehr rückständige Urbewohner!

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Ökofred 09.12.2017, 18:26
112. äh... ja?

Zitat von Mesi0013
Als es noch Journalisten gab und nicht nur Medienarbeit, da wurden solche Mißstände im eigenen Land thematisiert und für die Leser aufbereitet. Heute diskreditiert man aufgrund eigenem inneren Antrieb im fernen Amerika bevor man der heimischen Politikerkaste mal die dreckige Wirklichkeit und deren Versagen um die Ohren schlägt... Das wäre mal angebracht!
Welches Versagen meinen Sie genau? Dass unsere Politiker die Steuerreform in den Staaten nicht verhindert hat? Oder das wir hier keine derartige Steuerreform haben? Oder dass wir überhaupt noch einen Sozilastaat haben? Bitte Klärung!

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Havel Pavel 09.12.2017, 18:31
113.

Zitat von karlm99
am Ende das Steuergesetz aussehen wird, sieht man. Noch ist nichts in trockenen Tüchern. Im Übrigen wird unsere eigene Steuergesetze wohl kaum jemand als gerecht bezeichnen. Angesichts wachsender Obdachlosenzahlen und immer mehr arbeitender Rentner, fragt man sich, was mit den gigantischen Steuer- und Abgabenlasten denn so geschieht. Die Schulden werden nicht abgetragen damit, aber die Europawahnvorstellungen und erwünschten Gesellschaftsveränderungen der politischen Klasse verschlingen Unsummen.
Warum Schulden abtragen, wenn man dies z.B. durch eine Währungsreform quasi über Nacht erledigen kann, falls dies mal umumgänglich sein sollte, Volksvermögen gibt es schliesslich mehr als genug. Wer ist noch so naiv, dass Schuldnabbau eine Regierung mal ernsthaft ins Auge fassen wird, wenn dies bei der momentan bestens laufenden Wirtschaft und sprudelnder Steuereinnahmen noch nicht mal in Erwägung gezogen wird. Andererseits ist bei der Nullzinspolitik die Schuldenhöhe auch kein Kostenfaktor aber gleichzeitig für die EZB ein Anlass die Zinspolitik auch künftig nicht nennenswert zu ändern. Dies könnte eines Tages Probleme ergeben, falls sich mal inflationäre Entwicklungen einstellen sollten. Aber wirtschaftlich gelten offenbar nicht mehr die üblichen Regeln, so dass selbst die anerkanntesten Wirtschaftsexperten immer öfter mit ihren Voraussagen völlig daneben liegen! Beispiele hierzu gibt es für den interessierten Beobachter schliesslich mehr als genug! Man kann nur hoffen, dass eine auf dem Boden der Realität verbliebene Regierung zustande kommen wird und den Fantasten eine klare Absage erteilt wird, sonst sehe ich düsteren unruhigen Zeiten entgegen.

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Ökofred 09.12.2017, 18:32
114. bitte konkret!

Zitat von karlm99
am Ende das Steuergesetz aussehen wird, sieht man. Noch ist nichts in trockenen Tüchern. Im Übrigen wird unsere eigene Steuergesetze wohl kaum jemand als gerecht bezeichnen. Angesichts wachsender Obdachlosenzahlen und immer mehr arbeitender Rentner, fragt man sich, was mit den gigantischen Steuer- und Abgabenlasten denn so geschieht. Die Schulden werden nicht abgetragen damit, aber die Europawahnvorstellungen und erwünschten Gesellschaftsveränderungen der politischen Klasse verschlingen Unsummen.
Interessanter Ansatz! Aber ich sehe nicht wo das Geld genau in den sog. "Europawahnvorstellungen" landet. Ich befürchte, dass stimmt gar nicht!! Und bei den "Gesellschaftsveränderungen" bin ich mir beinahe SICHER, dass ist dohc gar nicht richtig! Genauso hat Trump übrigens auch angefangen.

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g.eliot 09.12.2017, 18:37
115.

Zitat von lupenreinerdemokrat
Von daher kann Trump gar nicht schlimmer werden, man muss bedenken, dass er US-Präsident ist! US-Präsidenten haben gefälligst Kriege zu führen, das weiß doch jeder und die Waffenlobby verlässt sich darauf!
Trump hat die US Truppenstärke im Mittleren Osten in nur ein paar Monaten um 33% erhöht, das sind 13.663 Soldaten *mehr* im Einsatz:
The Pentagon‘s own quarterly report, released last month, showed that the number of US military personnel in the Middle East had grown by a third between May and September of this year, rising from 40,517 to 54,180. Quelle: Buzzfeed, 6.12.17

Bisher hat noch kein Präsident mit Nordkorea so fahrlässig gezündelt, wie Trump. Seine unüberlegte Jerusalem-Entscheidung hat jetzt schon Menschenleben gekostet.

Finden Sie das lobenswert?
Obama "erbte" die maßgeblichen Kriege. Hillary Clinton ist seit knapp fünf Jahren nicht politisch aktiv. Wie lange soll sie noch als Sündenbock oder als Ausrede dienen?

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g.eliot 09.12.2017, 18:46
116.

Zitat von cipo
Dumm nur, dass unter Trump das Handeldefizit der USA mit China noch gestiegen ist.
Laut dem Nobelpreisträger und Kritiker des Marktradikalismus aka Neoliberalismus/Trickle Down wird die Steuerpolitik Trump das Defizit noch erhöhen. Dann wird er wohl einzelne Länder, wie China und Deutschland angreifen, durch extra Forderungen nach Art einer Schutzgelderpressung oder Zollzahlungen, ähnlich wie in der Feudalzeit.

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g.eliot 09.12.2017, 18:48
117.

Zitat von cipo
Lewis Black hat deie Trickle-down-Theorie letztens bei Stephen Colbert sehr schön verdeutlicht: "You want to test that trickle down theory? Drink about 20 beers. Then pee your pants. Then put a cup down here and stand and see how long it takes for that pee to fill up that cup."
Hab auch noch eine eigene Theorie. Seit Jahrhunderten leben Hunde und Schweine unter den Langhäusern von Kalimantan und Sumatra. Die Bewohner schmeißen ihre Essensreste durch die Bodenritzen nach unten zu den Tieren. Das gleiche Prinzip.

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cipo 09.12.2017, 19:04
118.

Zitat von g.eliot
Hab auch noch eine eigene Theorie. Seit Jahrhunderten leben Hunde und Schweine unter den Langhäusern von Kalimantan und Sumatra. Die Bewohner schmeißen ihre Essensreste durch die Bodenritzen nach unten zu den Tieren. Das gleiche Prinzip.
In Kansas haben es die Republikaner ja vor nicht allzu langer Zeit auch noch einmal versucht. Das Experiment ging wohl - surprise, surprise - so furchtbar in die Hose, dass man nun wieder die Steuern erhöhen musste.

https://www.washingtonpost.com/opinions/trickle-down-economics-is-a-nightmare-kansas-proved-it/2017/06/12/c2d7aae0-4fa6-11e7-91eb-9611861a988f_story.html

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der_weisse_wal 09.12.2017, 19:16
119.

Zitat von larsmach
Prozentual weniger Steuern für Reiche? - Klingt das etwa wie Klientelpolitik für eine Wählerklientel, die Trump eigentlich gar nicht gewählt hat!?
Natürlich haben sie ihn gewählt. Und trotz aller Beteuerungen, dass er seinen Wahlkampf selbst finanziert, sind sicher einige Summe geflossen. Die "Wähler" bekommen jetzt, wofür sie bezahlt haben. Ähnlich, wie bei den volknahen Populisten in Österreich. Da wird jetzt auch Politik für den meistbietenden gemacht.

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