Forum: Wirtschaft
Trumps Steuerreform: Einseitiges Blendwerk
AP

US-Präsident Donald Trump lässt seinen Finanzminister Steven Mnuchin die angeblich "größte Steuerreform der Geschichte" präsentieren. Der Plan passt auf nur eine Seite - wer profitiert, wer hat das Nachsehen, und wer soll das bezahlen?

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MTBer 27.04.2017, 14:53
160. Die Rede . . .

Zitat von Reiner Weint
Sie können offenbar nicht rechnen. 40% Steuer bezahlt man ab bereits bei 16k brutto im Monat (Steuerklasse 1). Sie haben wohl Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer vergessen. Dazu kommen noch ca. 7% Sozialabgaben (wenn man gesetzlich versichert ist).
. . . war von Einkommenssteuer und nicht von irgendwelchen Mitgliedsbeiträgen. Und auch nicht von Sozialabgaben, die übrigens einer Beitragsbemessungsgrenze unterliegen.

Daher beharre auch ich darauf: 40% Einkommenssteuer bezahlt man ledig und ohne Kinder ab einem Brutto-Jahreseinkommen in Höhe von EURO 340.000,00. Das sind EURO 28.000,00 im Monat.

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Liberalitärer 27.04.2017, 14:58
161. OECD Steuerquoten

Zitat von hamburgwolfgang
Hat eigentliche einer von Trumps Steuerreform erwartet, dass er die kleinen Leute, die ihn gewählt haben davon profitieren? So blind kann doch keiner sein. Er hat doch nur seine eigenen( Familienfinanzen) im Sinn. Das Verweigern der Veröffentlichung seiner Stezuererklärung sagt doch vieles aus. Ich hoffe, das begreifen mittlerweile seine Wähler und die anderen Politiker in den USA, und sägen ihn endlich ab.
Apropos sägen.

Laut OECD liegt die Körperschaftssteuerquote in D bei 15,825 Prozent, in den USA bei 35 Prozent. Gut Holz!

http://static5.businessinsider.de/image/5900bdc3dd0895a87a8b45f6-1200/oecd-corporate-taxes.png

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Reiner Weint 27.04.2017, 15:10
162. Grundsätzlich haben Sie Recht

Zitat von mr.andersson
Ein wahres Wort, gelassen ausgesprochen. In Deutschland wird gerne auf die ach so hohen Abgaben geschimpft und dazu Steuern und Sozialabgaben addiert. Gerne noch der Arbeitgeberanteil oben drauf, damit es auch so richtig .....
Ich habe einige Freunde in den USA und das Thema des Vergleichs hüben wie drüben ist immer wieder erstaunlich. Mal ganz grundsätzlich würde ich sagen: Wer ein geringes Einkommen hat ist wegen der guten Krankenversicherung, der sozialen Absicherung mit Mindestrente und vergleichsweise geringen Mieten in D deutlich besser dran. Das gleicht sich ab einem Einkommen des oberen Mitelstandes ca. EUR oder USD 90-150k pro Jahr an. In den USA hat man viel mehr netto, auch weil das Gehaltsniveau dann schon grundsätzlich steigt, aber die gesamte soziale Absicherung, besonders Krankenversicherung und die Kosten für das Wohnen fressen diese Vorteile wieder auf. Bei höhrerem Einkommen über 150k brutto allerdings gewinnt immer mehr USA. Die Schere aus höherem brutto und geringerer Steuer führt zu soviel mehr netto, das die soziale Absicherung wie in D möglich ist und trotzdem genug übrig bleibt um ausreichend für das Alter in Immobilien, Aktien etc. zu investieren.

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