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TTIP-Leak: Europas Politiker fürchten den Zorn der USA
REUTERS

Erstmals sind geheime TTIP-Dokumente an die Öffentlichkeit gelangt. Welche Konsequenzen hat das? EU-Politiker stellen sich auf das Schlimmste ein.

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wintipc 02.05.2016, 19:56
80. Europas Politiker fürchten den Zorn der USA

"Europas Politiker fürchten den Zorn der USA"
Europas Politiker sollten den Zorn der EU-Wähler fürchten, aber der Bürger hat ja eh nichts zu sagen. Da ist die Angst vor dem Ami und den vielen NSA Dokumenten über EU Politiker nachhvollziehbar;-)

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auf_dem_Holzweg? 02.05.2016, 19:56
81. nur Merkel fürchtet sich

allen anderen dürfte der Zorn nur recht sein.
Da es aber in einer Merkelkratie niemanden ausser Merkel gibt der etwas entscheiden darf hat sich diese gesamte Diskussion hier bereits erledigt: Schmusekanzlerin Merkel hat eben erst Obama gebützelt und die Sache ist beschlossen. basta.

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vaclav.havel 02.05.2016, 19:56
82.

Zitat von ThinkItOver
Es stellt sich immer wieder die berechtigte Frage ...... warum finden "Geheimverhandlungen" über ein "Freih"-Handelsabkommen statt? Was für ein Widerspruch in sich.
Kennen Sie irgendwelche Verhandlungen in der Vergangenheit, welche durch TV-Kameras begleitet wurden?

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ossimann 02.05.2016, 19:56
83. Das haben Sie treffend formuliert .

Zitat von CyberDyne
Soso, unsere Volksvertreter in Brüssel fürchten also den Zorn der USA! Ja was soll ihnen denn passieren? Das Internierungslager Guantanamo vielleicht? Die sollten lieber den Zorn Ihres Volkes fürchten und entsprechend TTIP in den Orkus der Geschichte werfen.
Die USA Hörigkeit geht schon in die Paranoia . Man könnte glauben ohne den Amerikanern bleibt die Welt stehen . Alles was die USA verzapft hat wird geduldet , schön geredet oder unter dem Teppich gekehrt . Von wo gingen den die meisten Krisen aus ? Dort wo unter den Namen der "Großen Freiheit" zügellos gezockt wird um leistungslos Milliarden zu scheffeln . Das wurde dann in der EU noch als Vorbild verkauft , nur Finanz - und Serviceindustrie , die Realwerte werden in Billiglohnländer geschaffen . Heute ist ein Haus unermeßlich teuer und morgen nix wert und die aufgeschwatzte Verschuldung des Hausbesitzers explodiert , die bittere Lehman Brothers Suppe schwappt heute noch weltweit umher z.T. in Bad Banks u.ä. Konstrukten versteckt . Wie war das mit der NSA Affäre , kurzer Protest und ab unter dem Teppich . Wie war das mit all den vorgetragenen Beweisen der Geheimdienste gegen Saddam zum Überfall auf den Irak , kein Kommentar von unseren Politikern zu hören . Dafür nimmt man jetzt willig das "menschliche Kriegselend" auf . Kein Wunder wenn solche Parteien wie die AfD ans Ruder kommen da man beständig übers Volk hinweg regiert in der Hoffnung das man mit leere Wahlversprechen dann fröhlich weiter machen kann .

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itajuba 02.05.2016, 19:57
84. Ermächtungsgesetz

Wer hat denn Merkel und Gabriel ein Ermächtigungsgesetz gegeben? Kann man so etwas noch Demokratie nennen, wenn Regierungen oder Parlamente geheim bestimmen? Die Regierungsfraktionen sanktionieren ja praktisch alles und klatschen Beifall.

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matbhmx 02.05.2016, 19:57
85. Keine Geheimverhandlungen!!!

Man kann es nicht oft genug schreiben: Der eigentliche Skandal ist, dass Verträge auf der Grundlage von Geheimverhandlungen geschlossen werden sollen, d. h. der Souverän - das Volk - darf nicht erfahren, welche Verpflichtungen es eingeht. Ein völlig unerträglicher Vorgang. Dabei zeigt die Vergangenheit, dass sämtliche Geheimverträge den Bürgern geschadet haben, man denke nur an die Verträge über die LKW-Maut, man denke an die diversen Verträge von Kommunen mit Privaten, immer hat der Steuerzahler zusätzlich blechen dürfen.

Deswegen: Grundsätzlich müssen sämtliche Verträge öffentlich ausgelegt werden - ohne jeden Vorbehalt. Verhandlungen dazu sind öffentlich zu führen - schon damit sämtliche Interessengruppen an der Gestaltung mitwirken und unabhängige Wissenschaftler die Verträge auf Zuträglichkeit prüfen können.

Alles andere ist grundgesetzwidrig!

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Reza Rosenbaum 02.05.2016, 19:57
86. Es ist voellig perves, anzunehmen,

Zitat von demokroete
zu wollen oder muessen, dessen Inhalt man nicht kennt. Das macht doch keiner, der einen IQ ueber 40 hat ! Aber unsere 'Fuehrungselite' ist wild dazu entschlossen. Und das Hauptargument ist wieder dasselbe, wie schon bei Einfuehrung des Euros, der jetzt die Kleinsparer ruiniert: Arbeitsplaetze. Wie koennen denn diese Schwaetzer beurteilen, welche Arbeitsplaetze das bringt, wenn sie den Inhalt dieser Vertraege nicht genau kennen.
dass an Ihren Behauptungen auch nur ein Funke Wahrheit dran ist. TTIP wird wie CETA veroeffentlicht, wenn der Text steht. Dann kann man jahrelang diskutieren und abstimmen, und annehmen oder ablehnen. Diesen Prozess kann man aber anscheinend nur verstehen, wenn man einen IQ ueber 40 hat.


Wenn eine Nation im Jahr 1.3 Billionen in die USA exportiert, und der Zugang zum US Markt gerade fuer die asiatische Konkurrenz dank TPP deutlich einfacher wurde, und man sich ansieht, wie selbst bei einer kleinen Abwertung des Euros gegenueber dem Dollar in Deutschland die Exporteure ihre Laeden dichtmachen, muss man nicht besonders schlau sein, um zu dem Schluss zu kommen, dass ein privilegierter Zugang zum groessten und stabilsten Markt der Welt von Vorteil sein koennte, oder?

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Levator 02.05.2016, 19:57
87. Okay

Europa hat mehr Bevölkerung als Nordamerika. Wo also ist das Problem im Hundert und vom Hundert gerechnet, was Kaufkraft anbelangt? Den Währungskurs noch nicht einmsl 1:1 eingerechnet, ist in Summe Nordamerika Europa in allen Belangen unterlegen...

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CancunMM 02.05.2016, 19:58
88. @emobil

zum beispiel informationen über jeden einzelnen abgeordneten. jeder hat eine leiche im keller. und schwups gibt man seine zustimmung.

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Loewe_78 02.05.2016, 19:58
89.

Zitat von Bürger Icks
Europas Politiker fürchten den Zorn der USA Es geht schon los, oder wie?
Die Vereinigten Staaten, unser Freund und Helfern.

Nach dem Motto "Wartet, Freunde, euch helfen wir!" oder "Gibst Du nicht willig, nehm' ich mir's mit Gewalt"

Ein einziges Intransparenzcluster, die überlegene bürgerliche Demokratie. Genau so schlimm wie dunnemals unterm Adel - als deren gewählten Ersatz die Parlamente sich wähnen. Wenigstens verhalten sie sich schon mal genau so.

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