Forum: Wirtschaft
Türkei-Drama: "Erdogan hat das Ausmaß der Krise nicht verstanden"
AP

Die Lira verfällt, türkische Firmen stehen vor der Pleite. Präsident Erdogan aber weigert sich, notwendige Reformen anzupacken. Droht der Türkei der Kollaps?

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qewr 25.08.2018, 04:53
60.

Zitat von ruhuviko
... ist per se eher das Niveau einer Bananenrepublik." Von den USA lernen heißt eben Siegen lernen: Schwiegersohn beispielsweise als als Sonderbeauftragter Frieden im Nahen Osten, Leiter des neugeschaffenen Amtes für amerikanische Innovation, wer weiß welche anderen Aufgaben noch bei ihm ruhen. Dagegen ist Schwiegersohn als Finanzminister doch eine überschaubare und klar definierte Aufgabe. (Ironie off)
Da hast du recht, nur ist ein Finanzminister tausendmal wichtiger als ein "Sonderbeauftragter" oder sonstige eigenartige Pöstchen.

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maxbee 25.08.2018, 05:10
61.

Wie jeder Autokrat bildet Erdogan sich ein, es käme nur auf einen starken und entschlossenen Führer an um ein Land nach vorne zu bringen. Nun erfährt er, dass dazu weit mehr gehört. So z. B. viel Kapital und wenn man das im Lande selbst nicht hat, jede Menge ausländische Investoren und schon ist man vom Ausland abhängig. Dasselbe gilt in Bezug auf die Absatzmärkte. Nur ein an maßloser Selbstüberschätzung leidender Wirtschaftlaie legt sich wegen eines inhaftierten Pastors mit der mächtigsten Wirtschaftmacht an.

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trex#1 25.08.2018, 06:45
62.

Zitat von adsoftware
Eine Staatspleite wäre auch kein Beinbruch
Was eine Staatspleite bedeutet, kann man am Beispiel Venezuela und einiger afrikanischer Staaten sehen. Das wünschen die größten Gegner Erdogans nicht dem türkischen Volk.

Ökonomie ist wohl nicht Ihre Stärke.

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snert 25.08.2018, 07:17
63. in Ermangelung anderer Foren...

zu diesem Thema habe ich auch eine Meinung, aber dass es zu den Vorgängen in Dresden keine Foren gibt, ist schon erschreckend. Wovor habt Ihr Angst?
Macht Ihr da jetzt mal ein Forum auf?

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Myrlin 25.08.2018, 07:22
64. Wähle, Erdogan!

Hallo Erdogan
Es ist Zeit für dich, zu wählen!
Geb 10% deines Überflusses (Deine Familie auch) an die Bedürftigen, so wie es der Islamische Glaube sagt, oder offenbare, das du den Glauben nur ausnutzt, um die Macht zu behalten, weiter an dich zu raffen!
In Zeiten der Krise leidet der islamistische Führer mit seinem Volk.
Oder das Volk leidet für seinen kapitalistischen Führer!

Doppelzüngigkeit und Doppelmoral sind der Feind des reinen Glaubens!

Und dann auch noch auf Christlich bei Deutschland (Geben ist seliger denn nehmen) machen geht garnicht!

Jesus hätte dich aus dem Tempel gejagt, Mohammed hätte sein Schwert benutzt!

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nick-gr 25.08.2018, 07:34
65. Wegen einem Menschen müssen zig Millionen

Wegen einem Menschen müssen zig Millionen Menschen leiden. Und das auf viele Jahre.
Unglaublich so etwas.

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Roleroli 25.08.2018, 07:48
66. Helft Erdogan

Alle Türken, die in Deutschland leben und Erdogan gewählt haben, sollten jetzt ihrem Präsidenten helfen. Nehmt euer Erspartes und investiert es in die Lira und unterstützt die Türkei, das Land braucht euch jetzt.

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jing&jang 25.08.2018, 07:50
67. aus Ruinen

nur Auferstehen aus Ruinen läßt eine neue demokratische Republik Türkei, mit friedlicher und liebenswerter Bürger, die sich hoffentlich lange erinnert wohin Despoten führen.
Traurig aber wahr.

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kpkuenkele 25.08.2018, 07:51
68. Korrespondent heißt nicht gleich Experte

Der SPON Korrespondent in Istanbul, Maximilian Kopp hat in den letzten Jahren mit praktisch allen Vorhersagen daneben gelegen. Das Scheitern der Verfassungsreform, die Abwahl Erdogans, nichts davon ist eingetreten. Offenbar redet er für seinen Erkenntnisgewinn mit den falschen Leuten. Angesichts des nun prophezeiten Schreckensszenarios weiß man allerdings nicht, ob man sich wünschen sollte, dass er inzwischen aus seiner Filterblase entkommen ist.

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AxelSchudak 25.08.2018, 08:06
69.

Zitat von pragmat
...Schuld daran sind die Europäer, ...
Klar. Wer sonst sollte für die Probleme Syriens (hier mit dem IS) oder der Türkei verantwortlich sein...

So lange man die Schuld nur irgendwie dem Westen geben kann, wird alles gut. Zumindest fühlt man sich moralisch auf der richtigen Seite. Hilft zwar niemandem, aber darauf kommt es ja auch nicht an.

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