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Turbo-Globalisierung: Chinas Häfen dominieren den Welthandel
Blanches - Imaginechina/AP

Hamburg kommt erst auf Platz 18: Eine interaktive Karte zeigt die größten Containerhäfen der Welt - und Chinas rasanten Aufstieg. Sie erklärt, warum Donald Trumps Strafzölle die Volksrepublik so schwer treffen.

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PETERJohan 11.05.2019, 23:27
20. Ist der Höhepunkt schon überschritten?

Die Löhne in China steigen,womit die Attraktive Fertigung dort sich nicht mehr rechnet.Deutsche Firmen haben schon manche Fertigung zurück geholt nach Europa.T verteuert mit seinen Strafzöllen Waren im eigenen Land.

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Velociped 12.05.2019, 00:04
21. Vor allem Wachstum

Die europäischen Häfen sind nicht geschrumpft. Auch sie sind deutlich gewachsen. Chinas Häfen sind im Vergleich dazu jedoch geradezu explodiert.
China hat nicht nur mehr nach Europa exportiert - weshalb in chinesischen und europäischen Häfen mehr umgeschlagen wurde, sondern China hat sich auch neue Absatzmärkte erschlossen.

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martin.kleckers 12.05.2019, 00:17
22. Warum das ganze

Häfen dienen dem Warenaustausch. Warenaustausch dient dem Menschen. Warum ist ist es dabei wichtig, den größten zum haben? Sind wir etwa schlecht versorgt?

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heiko1977 12.05.2019, 00:19
23.

Zitat von oli69
Die Sanktionen werden auch China schwer treffen. Vor den Sanktionen hiess es eben immer nur, das wäre ein Eigengoal und trifft v.a.die USA. Weil aber China seinen tausenden Staatsbetrieben immer mehr Kredite gibt, sind die meisten bis unters Dach verschuldet. Es braucht also nicht viel und dann kollabiert die Wirtschaft Chinas, darum sind bisher wohl auch Reaktionen ausgeblieben. Die Chinesen müssen aufpassen, dass sie mit Gegenmassnahmen nicht im eigenen Land noch mehr Schaden anrichten.
China kann seine Produkte auf anderen Märkten verkaufen, z.B. Süd- und Mittelamerika, Afrika, Europa. Damit können die chinesische Wirtschaft die Verluste vom amerikanischen Markt kompensieren. Wie sieht es hingegen für den amerikanischen Konsument aus? Er kann entweder die chinesischen Produkte teurer kaufen oder, wie es in der Vorstellung von Trump und seinen Anhängern kreist, er kauft "heimsiche" Produkte. Bei der Produktion in den USA selber gibt es nur ein Problem: Man braucht Rohstoffe und diese kommen wiederum aus dem Ausland (Eisenerz, Kohle). Die Vorkommen in den USA selber sind so gut wie erschöpft bzw. der Abbau ist nicht mehr rentabel oder mit hohen Risiken verbunden, und somit extrem teuer. Fast 80% der Stahlproduktion kommt aus China und Europa. Die USA kann aber nicht ohne weiteres auf Grund der verhängten Zölle im Ausland abhilfe schaffen. Hinzu kommen noch die Personalkosten etc. Wie Sie sehen ist es nicht einfach für die USA diese Kosten zu kompensieren, denn international werden die amerikanischen Produkte nicht konkurrenzfähig sein wegen eben hoher Produktionskosten.

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MagittaW 12.05.2019, 00:23
24. China steht noch am Anfang

Viele haben noch gar nicht erkannt, welche Auswirkungen der Eintritt Chinas in den Welthandel hat.
Selbst heute leben 800 Mio Menschen als arme Bauern oder Wanderarbeiter, die Mittelschicht ist immer noch vergleichsweise klein.
In China gibt es eine relativ kleine Elite, die vor allem durch Immobiliengeschäfte unglaublich schnell und unglaublich viel Vermögen angehäuft hat.
Der Export und die wirtschaftliche Entwicklung sind keineswegs auch nur entfernt dabei, an Grenzen zu stoßen, im Gegensatz zu vielleicht dem Immobiliensektor.
Es kann sogar soweit kommen, dass der technische Fortschritt schneller ist, als dass sich in China eine breite Mittelschicht wie in Europa oder den USA entwickelt. Dann gäbe es auf dauer ca. 800-1000 Mio arme Menschen, der Rest Mittel- und Oberschicht. Zwei Drittel Armut hält auch die Chinesische Gesellschaft nicht auf dauer aus.
Deshalb muss China um jeden Preis noch mehr produzieren und exportieren.
Trump hat im Gegensatz zu seinen Vorgängern gehandelt, erkannt haben das auch seine Vorgänger: den Chinesen ist es einerlei, ob in den USA 10 Mio Arbeiter ihre Jobs verlieren, wenn China dafür im Gegenzug 100 Mio Bauern in Arbeit bringen kann - und muss!
Es ist schlicht die Größe der Chinesischen Bevölkerung, die China keine Wahl lässt: entweder Wirtschaftswachstum durch Immobilien und Export, oder innere Unruhen. Seit 1989 hat China vor letztem weit mehr Angst, als vor Handelskonflikten mit dem Rest der Welt!

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reverend.speaks 12.05.2019, 01:13
25. Nebenwirkungen

" Containerschiffe haben daran einen beträchtlichen Anteil. "Arbeitspferde der Globalisierung" werden sie genannt"

Jedes Jahr havarieren ca. 10.000 Container. Fallen ins Meer, gehen irgendwann auf und der ganze Schrott entlädt sich ins Meer. Ds nur zum Thema Plasikmüll ...

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Flauschie 12.05.2019, 01:36
26. Trump macht viel Mist, aber in Sachen China hat er Recht

China ist autokrtisch. Punkt. Das Rumjammern angesichts wirtschaftlicher Aspekte ist unangbracht. 1 mio Menschen in Arbeitslagern sind egal? Natürlich interessiert sich auch Trump nicht für die, aber eine Schwächung Chinas sollte im Allgemeinen Interesse sein. Sonst ist nach Tibet Taiwan der nächste Staat, der fällt. Wenn die Zölle also dazu führe, dass die Industrie nach Indien, Vietnam, Taiwan oder zurück in die Ursprungsstaaten geht, dann wäre das in jedem Fall wünschenswert. Wenn Produkte dadurch teurer würden - sei‘s drum.

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meinungsmacher 12.05.2019, 01:36
27. Nur eine einzige Autobahn übrig?

Zitat von mariomeyer
man denke nur an die Autobahn in Deutschland
Ist nur noch eine übrig?

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vernetzt weiblich denken 12.05.2019, 01:44
28. Trump ein Genie?

Statt schwarzgallig unentwegt Trump zu bashen, sollten wir ihm ewig dankbar sein. Unser Konsum machte den Aufschwung Chinas zum globalen Herrscher möglich und es ist allerhöchste Zeit das zu stoppen und da nach altem Asiatischen Wissen alles mit Allem verbunden ist, werden wir Erfolg haben. Dieses Weltherrschafts-System wuchs zu schnell und ist empfindlich geworden.
Was in diesem Ringen zählt ist zum Beispiel das Verhältnis von Robotern zu Arbeitern, wo wir viel besser dastehen. Unsere Rezession trifft zuerst China und wird damit zum exquisiten Kampfmittel. Wir schalten einfach Roboter ab, während in China Mio Arbeiter aufsitzen.
Halbgare Überwachungsmaschinen werden dort scheitern. China ist in seinem eigenen Größenwahn gefangen. China erinnert an Alexander den Großen.
China ist in eine typische Asiatische Falle getreten. Und Trump darf sich täglich freuen und jubeln. Scheinbar genussvoll zieht er den Sack zu.
Während die Demokraten in den USA noch immer der verlorenen Wahl hinterhertrauern mach Trump Realpolitik.
Übrigens auch ein Modell für uns.

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colouredwolf 12.05.2019, 01:58
29. Die Chinesen sind nur

bei sich selbst verschuldet - d.h. in eigener Währung, dem Renmimbi. Da stehen sie so gut da wie die Amerikaner.
China hat so gut wie keine Schulden auf Devisenbasis. Auch die Amerikaner sind in Dollar verschuldet. Bei den Chinesen. China hat daneben die größten Devisenreserven der Welt. Können z.B. den Dollar schwächen. Würde sie zwar auch treffen, aber weniger als die USA.

Und bei den Häfen darf man ja nicht vergessen, dass auch auf den nächsten 30 Plätzen die meisten Häfen in China liegen.

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